Manga Review: Nisekoi von Fuma

Inhalt: „Krieg ist schlecht fürs Geschäft! Damit zwischen der Mafia und den Yakuza endlich Ruhe herrscht, haben sich die beiden Bosse was einfallen lassen. Kurzerhand verkuppeln sie ihre beiden Kinder, den Yakuza-Sohn Raku und die Mafia-Tochter Chitoge. Dass die beiden sich auf den Tod nicht ausstehen können – was macht das schon. Aber die Turteltäubchen zu spielen ist ja echt mal so was von ätzend!“

Manga: Nisekoi – Liebe, Lügen & Yakuza
Englischer Titel: Nisekoi: False Love
Original Titel: Nisekoi
Mangaka: Naoshi Komi
Genre: Comedy, Harem, Romance, Shounen
Anzahl: Abgeschlossen mit 25 Bänden
Verlag: Kazé Deutschland

Die Hauptcharaktere Chitoge & Raku

Fuma’s Review:
Ach ja… Nisekoi. Alter Freund aus guten wie aus schlechten Tagen… Wie Mia war auch ich froh, dass der Manga endlich ein Ende gefunden hat. Ich hatte Nisekoi seiner Zeit kurz nach der Veröffentlichung Ende 2011 begonnen und muss auch sagen das ich durchaus begeistert war.

Die Geschichte rund um die Dreiecks-Beziehung der Protagonisten war gut geschrieben und das Geheimnis rund um das Versprechen aus der Kindheit hinterließ einen angenehm warmen Nachgeschmack der an Love Hina erinnerte. Auch mit dem ständig wachsenden Cast an Liebschaften für den guten Raku hatte ich weiß Gott kein Problem, was mit der Zeit aber nahezu unerträglich wurde, war das herum gedruckse des Mangaka. In einem Romcom/Harem-Manga einige belanglose Kapitel zu haben in denen der Protagonist in lustige/anzügliche Situationen mit den jeweiligen Mädels geworfen wird, ist ja an sich nichts dabei. Wenn das dann wiederum 50 Kapitel am Stück passiert, ist das wiederum eine andere Geschichte. Story development suchte man in den Fortgeschrittenen Bänden der Reihe leider vergeblich. Jegliche scheinbare Entwicklung wird am Anfang des nächsten Kapitels quasi wieder auf 0 gesetzt. Ich habe glaube ich die letzten 15 Kapitel über felsenfest damit gerechnet das der Mangaka es doch nicht schafft die Story zu beenden… und doch wurde ich überrascht und er hat es nach fast 5 Jahren endlich zu ende gebracht ;)

Okay ich muss zugeben, das hört sich jetzt durchaus etwas fies an, ich muss das aber einfach los werden damit jeder weiß worauf er sich einlässt. Die Charaktere bei ihrem täglichen treiben zu verfolgen macht ohne frage Spaß aber der Mangaka hätte so viel mehr daraus machen können, wenn er nicht das Gesamtbild aus den Augen verloren hätte… Die Zeichnungen sind sehr gut gehalten und ich muss gestehen das mir das ganze Glitzer und Bling Bling das mich anfangs im Anime so schokiert hatte, erst nach dem sehen das Anime realisiert hatte xD Das Charakter Design fand ich sehr ansprechend wobei typisch Comedy Manga eben häufig auf die Hintergründe verzichtet wurde.

Fazit:
Auch wenn mich der Manga über lange Strecken hinweg(so ziemlich die komplette 2. Hälfte) gefoltert hat, so muss ich ihm doch anerkennen das mein Hoffnungsschimmer das tatsächlich mal wieder etwas passiert mich dennoch dazu animiert hat das Nisekoi der einzige Manga war den ich fast durchgängig wöchentlich aktuell hatte. Mit der Tatsache das mich das Ende recht zufrieden gestimmt hat, fällt meine Bewertung etwas schlechter aus als Mia’s und ich gebe hier:

8,5/10 Beziehungen.

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1 Antwort

  1. 23. März 2018

    […] nach Deutschland geschafft. Darunter befinden sich grandiose Mangas wie Assassination Classroom, Nisekoi und Food Wars. Es ist immer schön zu sehen, wenn ein Manga den wir mögen den Weg auf den […]

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