Spiele Review: Zelda Spirit Tracks

Inhalt: The Legend of Zelda – Spirit Tracks – das etwas andere Zelda. Link ist zu Beginn des Spiels unterwegs zum Schloss Hyrule, wo er sein Lokomotivführer-Diplom erhalten soll. Vor Ort erfährt er von Prinzessin Zelda, dass die “Schienen der Götter” verschwunden sind. Um dem nachzugehen machen sich die beiden auf zum “Turm der Götter”, um die “weise Shiene” zu treffen. Der Weg wird beschwerlich, als plötzlich Bösewichte auftauchen, die Zeldas Körper entführen. Sie, oder eher gesagt nur ihr Geist, schaffen es zu entfliehen. Seitdem gehen die beiden gemeinsam auf die Reise auf der Suche nach den Schienen der Götter. Der Geist von Zelda ist Link dabei eine Große Hilfe, da sie u. a. auch in die Köper von einigen Gegnern schlüpfen kann.

Meinung:
Hmm… bin leider nicht so warm mit Spirit Tracks geworden, wie ich es mir erhofft hatte. Vor allem muss ich auch sagen, dass es echt kein Spiel für unterwegs ist. Ich habe mir nebenher viele wichtige Infos notiert bezüglich den Herzteilen oder Hasen, die man im Spiel sammeln kann. Die Story an sich war echt gut. Diese allein durchzuspielen hat mir irgendwie nicht gereicht, daher habe ich eben diese Sammelaufgaben noch gemacht. Das mit den Hasen sammeln die überall verstreut sich war voll ätzend aber habs geschafft. Ich war dennoch froh, als ich dann fertig war mit allem Sammeln der Hasen, Stempeln etc und die Story durch hatte. So steht das Spiel jetzt in meinem Schrank und ich muss es nie wieder einlegen. Ne, ehrlich, einmal reicht und ein weiteres Zelda auf einem Handheld muss echt nicht sein. War wohl mein erstes und einziges. Zelda ist einfach kein Spiel für unterwegs finde ich. Zelda muss am großen TV im Wohnzimmer gespielt werden.

Die Idee mit dem Zug und alles fand ich aber schon süß, sonst hätte ich es ja auch nicht gespielt. Allerdings muss ich sagen, hatte ich zwischen Anfang und Ende mehrere Jahre Pause gemacht, irgendwie hatte mich das Spiel nicht mehr gereizt an einem bestimmten Punkt, ca. Mitte der Story, und da hatte ich dann aufgehört. Als es dann aber darum ging, welches Spiel ich denn fertigspielen könnte was ich hier so rumliegen hatte, fiel mir dieses wieder ein. Gesagt getan, musste fertig gespielt werden. Allein um meiner Gamergirl Ehre willen. Eine Empfehlung an alle, die es spielen: spielt es direkt durch. Mann, war das ein Akt, mich nach der Pause wieder in die Spielmechanik einzufinden. Ich wusste einfach nichts mehr. Alle Tipps und Tricks vergessen, das war echt mies. Irgendwann ging es dann aber auch wieder, ist ja jetzt auch kein Hexenwerk, dennoch wertvoll verschwendete Spielzeit.

Zelda ist halt einfach ein Adventure und sollte auch so gehandhabt werden. Dieses Spirit Tracks hätte man auch mit Hauptperson XY machen können, aber nicht zwingend mit Link und das hätte man wohl wirklich besser lassen sollen. Aber gut, Spaß gemacht hat es trotzdem! Vor allem natürlich auch, weil man die meisten Charaktere eben schon kennt. Die Idee an sich fand ich ganz cool – endlich mal mit Zelda spielen zu können. Aber naja, so kann man es ja nun auch nicht sagen, immerhin war sie die meiste Zeit über in diesem dämlichen Blechkasten drin um sich bewegen zu können. Eine hübsche Zelda hat man wirklich nur selten zu Gesicht bekommen. Also ja, nützlich war sie in dem Ding schon, aber es wurde auch ganz schön nervig mit der Zeit. Wenn man irgendwas nicht hinbekommen hat, musste man solange dransitzen, bis man es hinbekommen hat, sonst ging es nicht weiter. Manchmal war das echt schlimm aber auf der anderen Seite kennen wir Zelda ja auch nicht anders. Ist halt nur frustrierend, wenn man etwas mit dem Stift vom DS machen muss und es irgendwie nicht funktionieren will.

Nun, auf die Zugfahrten hätte ich gut verzichten können. Vor allem die Bombenkanonen zwischendrin abzuschießen war echt nervig. Oder die Passagen, wo du deine Lok gegen anderes beschützen musst. Spinnen, Warzenschweine, da war ja an Viehzeug echt fast alles vertreten. Und es war immer soo nervig, wenn man die Lok nicht rechtzeitig angehalten hat oder aus versehen doch an dem Ballon vorbeigefahren ist, wo sich der Shop drin befindet. Und das, nachdem man ihn endlich runter geholt hat vom Himmel. Das dämliche Rückwärts fahren hat mich immer am meisten abgestresst. Blöde Lok!

Um nochmal auf diese Achivements im Spiel zurück zu kommen: das mit den Stempeln sammeln war übelst geil, hat echt Spaß gemacht! Aber das mit den Hasen war SO dermaßen schrecklich! Ich wollte sie alle, aber manchmal war es einfach so schwer, die scheiß Dinger einzufangen, aaargh. Krieg ich heut noch einen ausraster wenn ich nur daran denke und es ist schon ne zeit lang her, dass ich das Spiel gespielt habe. Aber ich fand das wichtig, weil ich das Spiel so gut wie Möglich durchspielen wollte.

Alle Zugteile hab ich nicht geholt, vor allem, weil ich das ziemlich Random fand. Bestimmte Gegenstände in bestimmter Menge haben, nur um die dann gegen Teile einzutauschen… neeee, bin mit dem klar gekommen, was ich nun mal an Items gesammelt hatte.

Fazit:
Hätte Fuma mir nicht so oft in Arsch getreten, wäre ich heute noch nicht fertig mit dem Spiel. Aber ich bin ehrlich froh, dass dieser Salat gegessen ist. Eine Empfehlung kann ich an dieser Stelle nicht ausstellen, dafür hatte das Spiel in meinen Augen zu viele Nachteile oder nervige Passagen. Schnell mal die Story durchspielen geht halt nicht, man muss sich dazu schon richtig mit dem Spiel und der Mechanik mit den zwei Bildschirmen und dem Stift vom DS auseinandersetzen. Konsolenanfänger haben es hier garantiert besonders schwer. Da empfehle ich dann doch lieber andere Zelda Spiele zu Spielen.

Ich bewerte das Spiel mit 6 von 10 Zügen.

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