Spiel Review: Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book

Story: In Atelier Sophie geht es um die namensgebende Protagonistin Sophie Neuenmuller, die das Atelier ihrer Oma übernommen hat und es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Einwohnern von Kirchen Bell zu helfen. Zur Seite stehen ihr die beiden Kindheitsfreunde Monika Ellmenreich, eine talentierte junge Frau aus gutem Hause und Oskar Behlmer, ein etwas beleibter junger Mann der mit Pflanzen sprechen kann und der Sohn der Besitzerin des örtlichen Lebensmittelladens ist. Als Sophie eines Nachmittags ein sprechendes Buch, dass unter Amnesie leidet, in ihrem Atelier findet, macht Sie es sich zur Aufgabe das Geheimnis des Buches zu lüften. Bei dem Buch handelt es sich um Plachta, eine Alchemistin aus der Vergangenheit die ihre Seele an das Buch gebunden hat, nach aller den Jahrhunderten aber immer mehr ihrer Erinnerungen verloren hat. Um ihr dabei zu helfen, die verlorenen Erinnerungen wieder zu finden, machen die beiden sich auf eine abenteuerliche Reise, bei der Sophie viel über Alchemie lernt. Im laufe des Abenteuers erschafft Sophie, in Form einer selbst geschaffenen Puppe, einen neuen Körper für Plachta und die beiden müssen sich einem Feind aus Plachtas Vergangenheit stellen.

Vorderseite

Fuma’s Review:
Die Atelier Spiele sind eine mittlerweile auch im Westen relativ etablierte JRPG-Reihe, die sich relativ pünktlich jedes Jahr über einen neuen Ableger freuen darf. Es handelt sich hierbei um ein Alchemie-RPG mit Fokus auf das miteinander der Charaktere und mit einigen SoL-Elemente. Auch wenn ich mit Atelier Rorona, dem PS3 Debüt, erst relativ spät eingestiegen bin, hat sich die Reihe einen relativ festen Platz in meinen Favoriten gesichert und ich freue mich jährlich auf den nächsten Teil. Mit Atelier Sophie dem mittlerweile 17. Teil der Reihe hat es die Reihe auch auf die PS4 geschafft und ich war unheimlich gespannt auf den Neubeginn einer Neuen Trilogie (oder gar mehr?), nachdem die Dusk-Trilogie ja leider ein recht offenes Ende hatte…

Rückseite

Ästhetik & Gameplay:
Grafisch hatte ich keine wirkliche Besserung erwartet da die Atelier Spiele seit ihrer PS3-Ära schon immer in einen wunderschönen cel-shading-look gekleidet waren. Hier wurde ich auch in keinster weise enttäuscht. Die Charakter-designs und die Welt sind vielleicht etwas detailreicher aber ansonsten habe ich keine markanten Änderungen gesehen. Auch wenn sie von vielen Leuten nicht gemocht wird, war ich dennoch erneut recht zufrieden mit der englischen Synchro (zumindest wenn sie vorhanden war xD). Spielerisch haben sie an vielen Stellen neuen Wind ins alte Getriebe geworfen. Während alte Teile der Reihe mit einem Time-Management-System gearbeitet haben, hatte man hier endlich alle Zeit der Welt, nach Lust und Liebe nach Zutaten für Rezepte zu suchen, seine Gruppe zu Trainieren oder einfach die Welt zu erkunden. Das neue Alchemie System bekommt von mir aber sowohl Lob wie auch Tadel. Zwar gab es hier an vielen Stellen Verbesserungen, wie etwa einem kleinen Tetris-like Minigame, welches maßgeblich das Endergebnis beeinflusst. Auch das man für neue Rezepte, keine Bücher mehr kaufen muss, sondern sie halbwegs „natürlich“, beim „normalen“ Spielen, nach und nach frei schaltet ist echt gut gemacht. Genau hier bei den Rezepten liegt aber wiederum der Knackpunkt. Ich denke ich kann von mir sagen das ich relativ vertraut mit der englischen Sprache bin, wenn ich aber Aufgaben gestellt bekomme, die ich schlichtweg nicht begreife weiß ich nicht ob es an mir oder an dem Spiel liegt… Allerdings kann ich mir hier recht sicher sein das es nicht an mir liegt, da meine Internet suche bei den jeweiligen Rezepten offenbarte das ich nicht der einzige bin der hin und wieder der etwas ungünstigen Übersetzung zum opfer gefallen bin. Nur um es noch mal kurz zu erklären, um an neue Rezepte zu kommen, bekommt man kleine „Aufgaben“ gestellt die es zu erfüllen gilt, wie etwa besuche Ort XY, töte Gegner YZ oder stelle Item XZ her.

Die CD. Es gibt kein Booklet. Spiel ist auf Englisch.

Fazit:
Ich hatte sehr viel Spaß mit diesem neusten Teil der Reihe. Allerdings muss ich auch sagen das mir die Hauptstory unheimlich kurz vor kam, im Vergleich zu den letzten beiden Reihen, allerdings kann ich mich da auch täuschen und es lag am neuen „System“. Ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten Teil Atelier Firis und bin gespannt was sich GUST noch so einfallen lässt um die Spielmechanik frisch zu halten. Auch wenn jährlich ein neuer Teil auch hier im westen erscheint, habe ich dennoch das Gefühl das diese Wunderschönen Spielreihe einfach viel zu unbekannt ist. Jeder der Lust auf ein ruhiges JRPG dessen Fokus auf dem Miteinander der Charaktere liegt und bei dem Kämpfen eigentlich eher im Nebengrund liegt, sollte sich ruhig mal an die Reihe heran wagen. Von mir bekommt das Spiel:

8 von 10 gelungenen Alchemie-Rezepten.

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3 Antworten

  1. shinykira sagt:

    Ich hatte bisher nur gutes gehört über das Spiel & eure kleine Review hier hat meinen Entschluss es zu kaufen nur noch mehr bestätigt! Wirklich schön geschrieben! lg Kira

    • Fuma sagt:

      Das freut mich zu hören;) Da macht es gleich umso mehr Spaß, wenn man hört das sich die Mühe lohnt^^ Wenn du magst kannst du dich ja wenn du es gespielt hast nochmal dazu melden.

  2. Anna sagt:

    Kommentar von Anna (https://annanomanga.wordpress.com/) auf unserem vorherigen Blog:
    Oooh ja! <3 Ich liebe Atelier Sophie und wollte auch dringend einen Review drüber schreiben, hab's aber noch nicht durch x)
    Stimme aber in ziemlich allen Punkten zu! Besonders gefällt mir auch, dass dieser Zeitdruck nicht da ist… Ich stelle allerdings immer auf Japanisch, weil die Stimmen einfach authentischer sind :3

    Toller Review!
    Liebe Grüße ~
    Anna <3

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