Hörspiel Review: Gruselkabinett – Die Berge des Wahnsinns (Folge 44 & 45)

Da ich seit meiner Kindheit schon immer gerne Hörspiele gehört habe und dies auch heute im Erwachsenenalter noch gerne tue, ist Gruselkabinett mit seiner erwachsenen Thematik und den häufig auch düster endenden Folgen mit Leichtigkeit zu einem meiner Favoriten avanciert. Gruselkabinett ist eine sehr hochwertig produzierte Hörspielreihe, die auf der Basis verschiedener bekannter Romanautoren wie etwa H.P. Lovecraft oder Bram Stoker, spannende und teils schaurige Abenteuer bietet. Viele bekannte deutsche Schauspieler und Synchronsprecher leihen den unterschiedlichen Figuren ihre Stimme und wenn auch nicht jede Folge dem Titel „Gruselkabinett“ gerecht wird, so sind es dennoch größtenteils mitreißende Geschichten. Da jede Folge eine eigene Geschichte erzählt, bis auf die ein oder andere Doppelfolge, kann man auch beliebig in die Folgen rein hören und muss sich nicht an der Nummerierung orientieren.

Vorderseite von Folge 44 und 45

Story:
Heute beschäftige ich mich mit Folge 44 und 45 „Berge des Wahnsinns“ einer Geschichte des großartigen H.P. Lovecraft. Die Doppelfolge spielt Anfang 1930 und befasst sich mit einer Gruppe rund um den Geologen William Dyer der eine Expedition in die Antarktis anführt. Mithilfe neuster Technologie erhoffen sie sich Erkenntnisse zu machen, die das Verständnis der Frühzeit revolutionieren sollen. Doch die Funde die sie machten, forderten einen hohen Preis und sollten niemals das Auge der Öffentlichkeit erblicken….

Meine Meinung:
Eine unheimlich spannend umgesetzter Zweiteiler, der mich zwar an vereinzelten Stellen etwas sehr gestört hat, aber an sich eine herausragend umgesetzte Geschichte erzählt. Hin und wieder passieren eben diese typischen „Hat er nicht echt gemacht?!“-Momente wo man sich als Zuhörer gerne mal gegen die Stirn hauen will … allerdings könnte das auch nur meine ganz persönliche Meinung sein, da ich mir häufiger mehr Gedanken um das was ich sehe, höre oder lese mache. Ich hatte den ersten Teil der Folge mit meinem Kollegen auf der Heimfahrt gehört und wir kamen dann nicht dazu die zweite Folge auch nur an zu fangen, dabei hört die Folge mit solch einem spannenden Cliffhanger auf… Naja ich musste dann zwar mit Mia die erste Folge noch mal hören… aber da auch jene so gut war, tat das dem ganzen Erlebnis absolut keinen Abbruch.

Fazit:
Ich hatte mit dieser Doppelfolge, die übrigens auch im Schuber erhältlich ist, absolut meinen Spaß und nachdem ich durch Gruselkabinett H.P. Lovecraft durchaus lieben gelernt habe, freue ich mich auf jede weitere Folge die sein Universum für mich erweitern. Eine Bewertung lasse ich hier mal entfallen, ich kann aber jedem Leser, der sich gerne mal zum einschlafen oder während man zur Schule/Uni/Arbeit oder aus einem sonstigen Grund unterwegs auf Musik verzichten und sich lieber eine gute Story anhören möchte, absolut empfehlen.

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