Anime Movie Review: Persona 3 – Spring of Birth

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 5 Minuten.

Ach ja Persona 3… Wie sehr habe ich dieses Spiel geliebt…. und gesuchtet^^ Leider bin ich aber nie so ganz über die Hälfte/zwei Drittel hinaus gekommen. Schade eigentlich und das wo ich doch sowohl das PS2 als auch das PSP Spiel gespielt habe und obwohl ich die Thematik doch so viel lieber mag als im Nachfolger Persona 4.

Die 1. BD von Persona 3 ist bei Peppermint Anime bereits erschienen

So hatte ich mir damals als Persona 4 – The Animation angekündigt wurde doch so sehr eine Adaption des 3. Teils gewünscht. 2 Jahre musste ich knapp warten bis die Ankündigung kam und knapp 3 Jahre habe ich jetzt darauf gewartet seit Persona 4 anfing. Das lange Warten hat sich aber auch wirklich wahrlich gelohnt. Die Adaption des Games ist hier wirklich vortrefflich gelungen. Die Animationen sind wirklich eine Augenweide und die Umgesetzte Story ist wirklich ziemlich nah am Original dran. So ist der Film auch für Leute die bisher keine Hand an die Spiele gelegt haben eine optimale Möglichkeit in das Persona Universum einzutauchen und sich von der grandiosen Story dieser Reihe berieseln zu lassen^^ So nun aber auch wirklich mal zum Film selbst.

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Junpei und Makoto (Main)

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Yukari

So beginnt der Film ebenso wie auch die Spiele mit der Ankunft von Makoto an der Bahnstation von Iwatodai. Kaum dort angekommen schlägt es auch schon 12 und die Dark Hour beginnt. Komplett unbeeindruckt begibt sich unser Main zum Jugendwohnheim in dem er dann auch kurz vor Ende der “versteckten Stunde” ankommt. Ich würde ja gern sagen das ich äußerst fasziniert darüber bin, dass Makoto Pharos so einfach als gegeben erachtet, aber da er ja den ganzen Film über ziemlich teilnahmslos ist, entfällt diese Frage somit XD Naja weiter im Text als das Wohnheim dann Ziel der Attacken wird hat Makoto auch zum 1. Mal das Vergnügen sich sein Hirn raus zu schießen … ähem *hust* seine Persona Orpheus zu aktivieren. Da Orpheus für diesen Kampf aber nicht genug zu sein scheint, kämpft sich die Persona Thanatos aus dem innersten von Orpheus zum Tageslicht hervor und zerreißt damit Orpheus in kleine Stücke kurz bevor er mit dem Shadow abrechnet.

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Makoto beschwört…

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…seine Persona.

Durch den Schock und die Anstrengung zusammen gebrochen wird unser Protagonist ins Krankenhaus eingeliefert und durch gecheckt. Während seiner Bewusstlosigkeit bekommen wir noch von Igor und seiner reizenden Assistentin Ramoooona Elizabeth denn Velvet Room vorgestellt und erhalten nebenbei auch noch eine kleine Erklärung was den die Persona´s eigentlich sind und das es mit Makoto mehr auf sich hat als es sein pures Aussehen erahnen lässt.
So macht sich die Gruppe die aus Makoto, Yukari und Junpei besteht auch sogleich nach Makoto´s Gesundung auf Thatarus, den Ominösen Turm der sich während der Dark Hour am Ort ihrer Schule bildet, zu erkunden. Vor Ort bekommen wir ein paar nette Action-Sequenzen zu Gesicht und die alles entscheidende Info, dass die Gabe unseres Protagonisten ziemlich speziell ist. So kann er nicht wie alle anderen nur eine Persona beschwören, nein er besitzt eine so genannte “Wild Card” und ist somit in der Lage je nach ausgebautem Social-Link die Kontrolle über verschiedene Persona zu übernehmen. In einem Kampf in dem man ein spezielles Element braucht natürlich äußerst Hilfreich^^

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Der Velvet Room mit Igor und Elizabeth

   

Die Atmosphäre ist ebenso wie im Spiel gewohnt düster. Der rote Nebel während der Dark Hour verleiht der bizarren grünen Welt noch einen zusätzlichen Touch an Beklemmung, die ja nur noch durch die ganzen Särge getopt wird. Was ich dem Film hier echt auch lassen muss, ist das es hier wirklich Schlag auf Schlag mit der Story voran schreitet. So werden zwar ein paar kleine Events, für die die Persona Reihe ja bekannt ist, wie etwa die Szene in der Spielhalle mit seinem Klassenkameraden und Junpei oder aber die Szenen rund um Fuuka gezeigt, aber der Film verliert nicht an Geschwindigkeit da man quasi direkt danach schon wieder den nächsten Boss direkt vor der Nase hocken hat. Lustig am Persona Universum, das man fast schon bei Einführung der einzelnen Charaktere sehen kann ob sie irgend eine Relevanz haben oder nicht^^ So war es schon fast von Anfang an klar das Fuuka auch innerhalb dieses Filmes noch eine wichtige Rolle zukommt.

Charaktere:
Makoto ist den ganzen Film über ziemlich teilnahmslos, wobei man das ganze jetzt aber auch als unheimlich gute Spielumsetzung ansehen kann, da Makoto seine “Social-Skills” ja erst noch ausbauen muss und jetzt ja schließlich “erst” 2 Monate vergangen sind. So war Makoto mit seiner kalten abweisenden Art zwar durchaus für einige Witze innerhalb des Filmes gut, aber hin und wieder hat diese kühle Ader dann doch ganz schön genervt^^

Junpei´s absoluter Drang im Mittelpunkt zu stehen hat mich damals auch schon im Spiel ein wenig gestört, gehört aber wohl zu den Spielen dazu um die Festigkeit der Freundschaft zwischen Main und dem 1. und somit besten männlichen Freund zu stärken. War ja theoretisch mit Hanamura in Teil 4 auch nichts anderes…^^ Aber hey… Egal wir haben JACK FROST das Maskottchen der Reihe bzw des ganzen Shin Megami Tensei Zirkels zu Gesicht bekommen;) Ich liebe den kleinen Racker einfach. Wobei sein Einsatz hier ja schon ziemlich eigen war, war aber gut umgesetzt so^^
Yukari war auch schon im Spiel damals nicht so meins und nimmt größtenteils die typische Kindheitsfreundin Position ein, während wir mit Mitsuru und Akihiko die typischen großen Geschwister haben.
Der kurze Clip nach dem Abspann macht auch gleich richtig Lust auf mehr, so bildet Pharos den “DEATH-ARCANA” Social-Link und erläutert uns noch ein Stück weit darüber das Makoto´s Fähigkeit ja das genaue Gegenteil vom “Ende aller Dinge” sei und das er sich deshalb sehr für ihn Interessieren würde;) Und natürlich bekommen wir Aegis zu Gesicht ;) YAY ich freu mich auf Teil 2^^

Das Artwork der Hülle von Persona 3.

Was mir an dem Film echt gut gefallen hat, sind vor allem die Kampfszenen die richtig gut in Szene gesetzt wurden. Ebenfalls gut war auch das miteinander zwischen den Charakteren und die kleine Hommage an die Spiele mit der stetig weiter laufenden Zeitlinie. Der Soundtrack wurde scheinbar direkt aus den Spielen Übernommen was zur Stimmung absolut beträgt^^ Ein wahrlich gelungenes Werk das sowohl Kenner wie auch Neulinge ansprechen dürfte…^^ Ich hatte auf jeden Fall riesigen Spaß an dem Film und freue mich jetzt schon auf den 2. Film. Von mir gibt es hier für den 1. Movie auf jeden Fall schon mal fair verdiente 8.5 von 10 Jack Frost’s.

Die Screenshots zum Anime haben wir selbst von der Blu-Ray aus gemacht 👍

Euer


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2 Antworten

  1. fawi10 sagt:

    Yay Persona *- * freu mich schon unheimlich auf Teil 5 der im Februar rauskommt da die Personaspiele wirklich eine 1A Vorzeigereihe ist wie ein gutes RPG auszusehen hat :3

    Zur Review : Puuh bin anscheinend nicht der Einzige bei dem nach 2/3 des Spiels eher die Luft raus war wobei die Story doch nochmal deutlich spannender wird und die Thematik Persona 4 eigentlich schlägt… hmm keine Ahnung irgendwas fehlt.. Vlt schadet die Streckung durch das (Turm)Farmen der Story ( den Eindruck hatte ich zumindest)

    Soweit du den Anfang beschrieben hast hört es sich meiner Meinung nach wie eine 1A Umsetzung des Spieles an bis auf den Krankenhausaufenthalt ( nachdem Makoto ohnmächtig wird). Bilde mir ein er wacht in seinem Raum auf aber habs zuletzt 2012 auf der PSP gespielt. Das sie Pharos so darstellen als wärs einfach das er einfach so da ist… weis nicht was ich davon halten soll 😀 Einerseits antwortet man im Game ja selbst und das hat ne ganz andere Wirkung aber hoffe der Charakter an sich geht nicht zu weit unter ( gut anfangs wars eben seltsam das er ab und zu aufgetaucht ist und man hats nicht unbedingt hinterfragt aber er wird später doch sehr wichtig)

    Zum Thema Atmosphäre: Finds top,dass sie die alten Soundtracks eingepackt haben da die damals schon extrem viel zur Atmosphäre beigetragen haben wobei ich diesen normalen Battle-Thema “Rap” eher für gewöhnungsbedürftig halte 😀 Der Rest war aber schon damals klasse.
    Haben die anderen Social-Link Npcs eigentlich auch wieder Geschichten die im Film vorgestellt werden? Kann mich noch gut an einen Npc erinnern der dem Sxhulordnungskomite (?) angehört hat und immer missverstanden wurde weil er eher grob und unhöflich an die Sache rangegangen ist und an dieses Mädchen das ebenfalls im Schülerrat war und in Teil 4 sogar einen Auftritt hatte. Gibts da noch ein paar Szenen? Hat meiner Meinung wirklich sehr dazu beigetragen ingame das alles nochmal zu vertiefen weil die NPcs wirklich Charakter hatten und eben nicht nur 0815 Figuren sind.
    Habts zumindest jetzt so verstanden,dass die Hauptcharaktere durchaus sowas bekommen wie eigene Events im Spiel.

    Was Charaktere angeht haben sie Makoto anscheinend genauso übernommen wie er im Manga ist 😀 Nicht unbedingt jemand mit dem man sympatisieren könnte aber da die Rolle normalerweise der Spieler übernimmt isser halt einfach da.
    Junpei…. joa is halt Junpei konnte mit dem nie wirklich viel anfangen auch wenn der ne größere Fanbase hat. Solange er typisch nervig ist und Ärger anzieht passt das schon 😀 Finde Yosuke in Teil 4 haben sie da deutlich besser hinbekommen was den besten Freund des Helden angeht. Für den hatte ich sogar Sympathie und mochte ihn gerne. Junpei… nervt halt meistens^^

    Was Yukari und die zwei “großen” angeht stimme ich dir zu. Das fehlt eben alles ins typische Schema. Einzig Mitsuru finde ich hat ne gute Geschichte obwohl ich Akihiko auch mochte. Yukari war eben das ganze Spiel da aber Eindruck hinterlässt sie anscheinend selbst im Film nicht.

    Mit Aegis könnts aber noch sehr lustig werden wenn ich da an einige Szenen im Game denke 😀

    Mir hat die Review super gefallen und ne Frage hab ich noch zu Ende : Haben die Figuren eine deutsche Synchro oder die sehr gute englische Synchro von damals? Falls ja wie war die für dich?

  2. Fuma sagt:

    Das auf jeden Fall, wie schon geschrieben macht der Film halt “einbuße” was den SoL Part des Spiels angeht, die Hauptstory haben sie aber super umgesetzt. Was ja an sich schon ne Leistung ist wenn man die Erzählstruktur eines Spieles mit der eines Filmes vergleicht;)

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