Comic Review: Ant-Man – Season One

Nachdem Mia beim aufräumen Avengers – Season One „aufgeräumt“ hatte und es nicht mehr finden konnte, habe ich ganz zufällig in unserem Schrank Ant-Man – Season One gefunden. Ich erinnerte mich dann auch direkt daran, dass ich es mir nach dem Kino-Film 2015 gekauft und nie gelesen hatte ^^“ Naja da ich jetzt dank Doctor Strange und Avengers auf den Geschmack von diesen „Season One“ gekommen bin, konnte ich es kaum abwarten den Comic zu lesen. Auch wenn ich noch nie so der Schrumpf/Wachstum-Fan war und mir auch das Kostüm des Insektenhelden nicht so zusagt, ging ich vorurteilsfrei an den Comic ran. Vorweg hat mich dann aber auch gefreut das man sich für Hank Pym den ursprünglichen Ant-Man und nicht für Scott Lang entschieden hat.

Story:
Kurz nachdem Hank geheiratet hatte, reiste er mit seiner Frau nach Budapest, wo sie auf eine Technik-Konferenz eingeladen war. Doch während der Konferenz wird sie durch einen Explosion getötet und Hank erleidet einen Nervenzusammenbruch, der dazu führt das er in einer Psychiatrischen Anstalt eingewiesen wird. Sein Vater hat aber andere Pläne mit ihm. Kurzerhand stürmt er nach einem halben Jahr das Büro des Leiters und entlässt seinen Sohn bis auf weiteres aus der Anstalt um ihm eine Stelle in der Firma in der er arbeitet zu verschaffen. Egghead Inovations wird von Elihas Starr geleitet und er scheut keine Kosten um Hank bei dessen Forschungen zu helfen. Doch nach seinem Zusammenbruch neigt Hank zu Paranoia und Verfolgungswahn. Er vertraut niemanden und vermutet hinter seinem Boss Mr. Starr den Mörder seiner Frau Maria. Was zu Beginn tatsächlich wie ein Hirngespinst von ihm aussieht entpuppt sich als grausame Wahrheit und auch Hank soll das Zeitliche segnen……

Meinung:
Wie ja oben schon geschrieben hatte ich als Kind nach der „Liebling ich habe die Kinder Geschrumpft“ Film-Reihe genug von der ganzen Schrumpf/Wachstums Thematik. Da mir letztes bzw. jetzt muss ich ja schon vorletztes Jahr sagen, der Film in den ich ohne allzu hohe Erwartungen gegangen bin durchaus zugesagt hat, war ich eigentlich auch was den Comic angeht relativ optimistisch. Meine Erwartungen wurden auch vollstens erfüllt, ich muss sogar sagen das ich sogar etwas Positiv überrascht war. Mit dem Stilelement der psychisch labilen Helden wird ja nicht allzu oft in Superhelden Comics gearbeitet. Ist ja auch irgendwie verständlich oder?^^ Sie sollen ja schließlich Helden sein und uns „normalen“ überlegen. Klar wir haben immer mal wieder Gewissensbisse oder Downtimes aber so richtige psychische Instabilität ist dann doch nicht so gängig. So fand ich es hier (wie auch schon in Batman – Year One) durchaus lustig mit anzuschauen wie unglaublich paranoid Hank hier war. Okay man könnte jetzt gegen argumentieren das es ja berechtigt war, allerdings setzt er diesen Charakterzug ja nicht aus nachdem er weiß das er recht hat. Was mir hier auch sehr gefallen hat, war die Tatsache das sie hier auch gleich schon das Gegenteil seiner Schrumpf-Kraft also die „Fähigkeit“ zu Wachsen mit eingebaut haben. Wobei man ja eigentlich ganz klar sagen muss das es keine „Fähigkeiten“, sondern wie bei Tony Stark aka. Iron Man Wissenschaft und Technik sind. Dank der starken Linienführung und der kräftigen Farben haben mir auch die Zeichnungen zugesagt. Einzig die Gesichter haben mir persönlich hin und wieder nicht so zugesagt. Aber was will man machen. Letztlich findet man doch immer etwas das einem nicht gefällt.

Fazit:
Auch bei Ant-Man kann ich sagen das es ein weiterer gelungener Teil der Season One Reihe ist, die ich mir definitiv auch weiter zulegen werde. Allerdings habe ich schon jetzt das Gefühl das ich bei der ein oder anderen Serie auf Granit beißen werde xD Wem der Film gefallen hat, der sollte auch hier durchaus seinen Spaß haben. Wobei der Comic natürlich kein Popcorn-Kino ist.

Von mir gibt es 7 von 10 gelungenen Schrumpf-Tests.

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