Serien Review: Glitch Staffel 1

Wie viele von euch wissen, sind wir zwei kleine Serienjunkies neben unseren anderen Hobbys und wir schauen unheimlich viele Serien, vorwiegend auf Netflix. Vor ein paar Tagen haben wir die Serie “Glitch” dort in einem Rutsch geschaut. Ich hatte bis auf einen Trailer noch nichts von der Serie gehört und war im Enteffekt positiv überrascht von ihr.

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Es geht um die Kleinstadt Yoorana. Eines Tages wird der Polizist James Hayes auf den örtlichen Friedhof gerufen. Dort sammelt er zusammen mit der ortsansässigen Ärztin Elishia McKellar sechs Menschen ein. Alle sind bei vollkommener Gesundheit, nur eine ist verletzt. Die Menschen sind alle aus ihren Gräbern geklettert, sie sind nämlich von den Toten wieder auferstanden. Das wissen die Charaktere aber nicht, in der Praxis versuchen sie alle herauszufinden, woher diese Menschen kamen, sie haben nämlich alle keine Erinnerungen mehr. Die Ärztin und der Polizist setzen sich dafür ein, dass niemand von diesen Menschen erfährt, da die Gefahr besteht, dass sie für Versuche oder Untersuchungen gefangen genommen werden.

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Ich persönlich fand den Trailer sehr cool. Die erste Folge hat mich auch ziemlich gut überzeugt. Die ganze Situation ist einfach so seltsam, dass es total interessant ist. Das Beste an der Serie fand ich, dass man eigentlich nie so richtig sagen kann, was als nächstes passiert. Zumindest am Anfang war das für mich der Fall. Es ist halt ein richtig packendes Drama. Bisher ist nur die erste Staffel verfügbar und geht 6 Folgen á 45 Minuten lang. Die Serie hat auch bereits einige Auszeichnungen bekommen, wobei ich da nirgends wiedersprechen kann. Man erlebt halt in der Serie alles mit, von Anfang an.

Keine Sorge, ich passe auf, dass ich euch nichts Spoilere. Mein Text bezüglich dem Inhalt ist auch so in einigen anderen Inhaltsbeschreibungen im Netz zu finden. Das ist eben auch das, was grob gesagt in der ersten Folge alles passiert. Und in meinen Augen hat die Serie schon einige Spoiler, die man an dieser Stelle nennen könnte, was mir das schreiben etwas erschwert. Es gibt hier nämlich eine Hand voll Elemente, die man als Zuschauer direkt errät und die auch nicht spannend sind. Aber für mich hatte die Serie genauso auch einige Elemente, die ich als Plottwists bezeichnen muss.

Generell ist aber erst einmal die Frage zu klären, warum die Menschen überhaupt wieder auferstanden sind. Es gab noch weitere Gräber auf dem Friedhof und doch sind nur diese 6 wieder zum Leben erwacht. Es ist auch irgendwie spannend ihnen dabei zuzusehen, wie sie langsam aber sicher wieder ihre Erinnerung zurückbekommen. Manchmal passiert das, wenn sie ihren richtigen Namen erfahren und manchmal auch aufgrund von Szenen und Orten, die ihnen bekannt vorkommen. Nahezu alle können sich nicht mehr an ihren Tod erinnern und so gilt es auch, neben den sowieso schon gravierenden Problemen, bei dem ein oder anderen herauszufinden, wie sie überhaupt gestorben sind. Manche von ihnen sind kürzlich, also in den letzten paar Jahren gestorben, aber andere wiederum schon vor hunderten von Jahren. Die Charaktere reagieren tatsächlich darauf, so kennt z. B. ein im Krieg gefallener Soldat keinen Fernseher und begutachtet ihn ungläubig.

Bezüglich der genannten, gravierenden Probleme, sollte klar sein, dass die Ärztin und der Polizist ihr Möglichstes versuchen, um die Personen zu schützen. Würden sie öffentlich preisgeben, wer diese Menschen sind, würden sie sofort für Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden. Und da das absolut nicht geht, muss es geheim gehalten werden. Aber wie das bei guten Serien nun mal so ist, gibt es natürlich auch die bösen Leute, die hinter das Geheimnis kommen und dann den Hauptcharakteren das Leben schwer machen. Das ist auch hier der Fall, manchmal hat der Typ der diese Rolle inne hatte echt genervt, aber manchmal hat er auch die Story vorangetrieben und die Charaktere auf neue Fährten gelockt.

Auch ist immer wieder zu erkennen, dass nicht alle wichtigen Figuren mit offenen Karten spielen und der ein oder andere Informationen zurückhält. Aber warum? Leider erfahren wir dies nicht mehr in Staffel 1, was mich doch stark enttäuscht hat. Während der letzten Folge habe ich ständig überlegt, wie sie denn das ganze auflösen wollen in der kurzen Zeit, da ich nichts von einer zweiten Staffel wusste. Aber nein, es ist ein absolut offenes Ende und geht in Staffel 2 weiter. Die Dreharbeiten sind Ende 2016 schon gestartet und erwartungsgemäß rechnet Netflix damit, die zweite Staffel noch in 2017 auszustrahlen.

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Ich hatte mir Glitch die Tage angesehen, als ich krank zuhause lag und hatte Mia dann vorgeschlagen, dass wir es zusammen noch mal sehen könnten. Damit möchte ich jetzt nicht sagen das ich die Serie so herausragend fand, aber ich hatte dennoch durchaus meinen Spaß. Die Thematik mit den auferstehenden Toten gab es ja bereits bei „The Returned“ wo sie mich so gar nicht angesprochen hat. Hier in dieser Australischen Variante hat mir die Idee dann aber irgendwie doch ganz gut gefallen. Wobei ich explizit dazu sagen muss, das ich die Serie nur nebenbei gesehen habe während ich am PC mit Disgaea zugange war. Ich gehöre aber zu den wenigen Kerlen die hochgradig Multitasking fähig sind, dass ich teilweise mehr mitbekomme als Mia die es aktiv gesehen hat xD Die Serie hat es sogar ab und zu geschafft mich zu überraschen, allerdings meist eher im negativen, also für mich persönlich. Ich hatte mir teilweise im Kopf deutlich interessantere Wendungen zurecht gelegt die dann wiederum leider so nicht umgesetzt wurden. Eine zweite Staffel würde ich mir aber dennoch angucken, wobei ich da relativ optimistisch bin, da Netflix ja lokale Serien fördert, siehe Atelier oder Club de Cuervos.

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Wir bekommen mit “Glitch” ein packendes, überraschendes Drama aus Australien serviert. Von allen Netflix Originalen Serien, die ich bisher gesehen habe, war ich sehr begeistert und da macht diese Serie keine Ausnahme. An manchen Stellen war die Serie zwar etwas zäh, das kam aber auch daher, dass wir die Serie gebingewatched haben. Wenn man die Folgen in Abständen schaut, stört das bestimmt auch nicht. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich die Charaktere sehr sympatisch fand und mich schon auf die zweite Staffel freue. Ich bin wirklich unheimlich neugierig, wie es weiter geht!


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6 Antworten

  1. Wortman sagt:

    The Returned… da habt ihre doch hoffentlich nicht dieses miese Ami – Remake geguckt, ODER???
    Weil… das französische Original macht das weitaus besser.

  1. 14. Januar 2017

    […] habe ich die Serie auf dem Blog von […]

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