Serien Review: The Expanse Staffel 1

Seit ich die Serie bei Netflix erspäht habe und auch den ersten Trailer dazu gesehen hatte, habe ich die ganze Zeit schon mit der Serie geliebäugelt. Doch da wir viel zu viele Serien gucken und Mia kein wirkliches Interesse hatte, haben wir die Serie nie angefangen. Als ich letzte Woche dann Krank zu Hause lag und nicht wusste was ich anmachen soll (wir besitzen nämlich keinen TV-Anschluss sondern lediglich Amazon, Netflix und Crunchyroll), dachte ich das es ein guter Moment wäre um die Serie nebenbei laufen zu lassen während ich Disgaea am PC zocke. Ich war schon immer mehr der Science Fiction als der Fantasy-/Mittelalter-Fan, somit hatte ich durchaus Lust auf eine neue SF-Serie die vielleicht mal Planetarer ist als Serien wie Star Trek und ähnliches. Ich bin sogar weitestgehend zufrieden mit dem Ergebnis.

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Story:
Im 23. Jahrhundert haben Menschen angefangen unser Sonnensystem zu kolonisieren. Die vereinte Erde wird von der UN regiert. Während das terraforming auf dem Mars in vollem Gange ist, ist die Kolonisierung soweit fortgeschritten, dass der Mars als eigenständige Militärmacht agiert. Da man auf den Inneren Planeten dringend Ressourcen benötigt, werden diese im Asteroidengürtel abgebaut. Doch das Leben dort ist hart, Nahrung und Luft sind dort mehr wert als Gold und die verminderte Schwerkraft setzt den Arbeitern ebenfalls zu. Joe Miller stammt von Ceres und ist somit einer dieser Gürtler, wie die Menschen dort genannt werden. Er arbeitet als Sicherheitsmann für eine Firma von der Erde, die dort Bergbau betreibt. Er bekommt von seiner Vorgesetzten die Aufgabe, dem verschwinden der Tochter eines reichen Erdlings nach zu gehen. An einer anderen Front weit entfernt von Ceres, ist die Canterbury, ein Eisfrachter, gerade wieder auf dem Rückweg vom Saturn. Doch unterwegs sammeln sie den Hilferuf eines unbekannten Raumschiffes auf, dem sie nach gehen. Eine kleine Crew von 5 Mann, wird mit einem Erkundungsschiff los gesendet, um dem Hilferuf nach zu gehen. Doch sie finden nur ein beschädigtes und verlassenes Schiff vor. Als sie sich gerade wieder auf den Weg von der Scopuli zur Canterbury machen, entdecken sie ein unbekanntes Raumschiff, dass auch sogleich das Feuer eröffnet und ihr Mutterschiff zerstört. Auf der Erde wiederum hat man einen Gürtler gefangen genommen, der zur OPA gehört. Einer terroristischen Organisation, die in erster Linie nur das beste für die Gürtler will, dazu aber vor nichts zurück schreckt. Chrisjen Avasarala, die stellvertretende Unterstaatssekretärin der UN, verhört den Informanten unter Folter. Während alle 3 Storystränge unterschiedlicher nicht sein könnten, verfolgen sie doch unbekannter weise das selbe Ziel und sollten einem Geheimnis auf die Spur kommen das besser unerforscht geblieben wäre.

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Meinung:
Durch Mia habe ich die Serie wie schon bei Glitch jetzt auch 2 mal gesehen. Diese aber vollständig 2 mal. Interessant finde ich, dass mir einige Sachen erst beim zweiten ansehen aufgefallen sind. Sachen auf die ich beim ersten mal nicht wirklich geachtet oder ignoriert hatte. Wie beispielsweise die Eröffnungsszene der Serie die erst in der vorletzten Folge der 1. Staffel tatsächlich Sinn macht. Mir hat auch das Springen zwischen diesen von Grund auf unterschiedlichen Orten und Setting´s ziemlich gefallen. Allerdings waren mir auch nicht alle Charaktere so sympathisch. Gerade bei Detective Miller hatte ich so meine Probleme. Hin und wieder erschien er mir einfach zu rabiat oder eher zu abgekocht. Gerade am Ende der ersten Staffel hat er mich doch irgendwie an einen kleinen Rambo erinnert, der einfach nur mit dem Kopf durch die Wand will. Was ich irgendwie persönlich für den Charakter etwas unpassend fand. Von seiner seltsamen Frisur fange ich gar nicht erst an. Auch Amos war mir relativ unsympathisch. Sein aggressives Verhalten und dieses Bodyguard-like verhalten war für mich sehr unangenehm. Ich musste eben übrigens etwas verdutzt bemerken das er wohl angeblich Mechaniker war, als ob XD.

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Mein Lieblingscharakter dürfte dann wohl am ehesten noch der Erste Offizier der Canterbury Jim Holden gewesen sein. Auch wenn er einige Charakterzüge und Entscheidungen getroffen hat die ich nicht so gut nach vollziehen kann, war er für mich immer noch der interessanteste Charaktere. Davon abgesehen war bei der Serie auch eher die Geschichte mein Steckenpferd und nicht die Charaktere. Der ganze Konflikt der Menschheit die an sich doch erst relativ frisch im Weltall sind, auch der Drang der Erdlinge sich so weit es geht von dem blauen Planeten zu entfernen, der so sehr mit dem Wunsch der Gürtler kollidiert die unbedingt dort hin wollen fand ich einfach super.

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Fazit:
Ich freue mich schon jetzt auf die 2. Staffel dieser doch gar nicht so entfernten Zukunftsgeschichte und bin gespannt welches Geheimnis den jetzt tatsächlich hinter all den Ereignissen in der Ersten Staffel stecken und vor allem wer.

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Auch hier gibt es von mir 7 von 10 erkundeten Planeten unseres Sonnensystems.

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5 Antworten

  1. Wortman sagt:

    Mir hat die Staffel damals sehr gut gefallen.

  2. woandersblog sagt:

    Da schau ich später doch glatt mal rein, dankeschön :)

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