Anime Movie Review: Boruto – Naruto The Movie

Meinen ersten Kontakt mit Naruto hatte ich wohl damals mit der Banzai. Da ich ein Käufer der ersten Stunde war und noch heute alle 50 Bände hier zu hause liegen habe, habe ich die Abenteuer des Jungen Ninja auch immer schön verfolgt. Auch als die Banzai eingestellt wurde, hatte ich durch meinen damals besten Freund noch eine ganze Zeit Lang an den Tankōbon (die einzelnen Bände) die Carlsen veröffentlichte meinen Spaß. Um die Chu-Nin Prüfung hatte ich dann auf die Online Variante gewechselt und blieb mit einigen Aussetzern immer relativ aktiv dabei. Aber auch wenn ich den Manga nicht immer aktuell hatte, genoss ich regelmäßig die Namco Bandai Spiele und schaute hin und wieder in die Filme rein. Am Ende des Mangas war ich ja etwas skeptisch über den Ausgang und auch die Filmauskopplung über seinen Sohn Boruto stand ich eher mit gemischten Gefühlen gegenüber. Dank KSM Anime hatten Mia und ich jetzt aber die wundervolle Chance uns den Film mal an zu sehen und ich muss sagen meine Voreingenommenheit war an sich unbegründet.

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Story:

Einige Jahre nach den Ereignissen des Serien Endes ist Naruto nun der 7. Hokage. Dank seines Bestrebens aus der Welt einen besseren Ort zu machen und den Willen des Feuers hinauszutragen, leben die Ninjadörfer in einer Zeit des vollkommenen Friedens. Man arbeitet Hand in Hand und die technische Entwicklung floriert wie von selbst. Doch wie alles auf der Welt gibt es immer zwei Seiten der Medaille. Denn der Fortschritt in der Forschung führt auch zur Entwicklung von Ninjawaffen, die es jedem ermöglichen ohne jegliches Training auch die mächtigsten Fähigkeiten zu nutzen. Doch auch im Hause Uzumaki läuft nicht alles so Rund. Da Naruto in seiner Position als Hokage immer unterwegs ist und jedem Helfen will, fühlt sich sein Sohn Boruto vernachlässigt. Zusammen mit seinen Kameraden Sarada Uchiha und Mitsuki bildet er unter der Führung von Konohamaru ein Team. Doch auch wenn er die Anerkennung seiner Freunde hat, so will er doch eigentlich nur die seines Vaters. Um dies zu erreichen willigt er sogar ein, die oben genannte Ninjawaffe zu nutzen. Doch Boruto muss lernen, dass der leichteste Weg nicht immer der Richtige ist…

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Meinung:

Wie oben in der Einleitung beschrieben war ich dem Film gegenüber ja äußerst skeptisch und ich muss auch gestehen das ich mir keine Trailer und nichts angesehen habe, da ich ehrlich gesagt eine Kopie der ursprünglichen Naruto Story erwartet habe nur eben mit einer anwesenden Familie. Ganz ganz nüchtern betrachtet ist es ja auch die gleiche Story, doch sie ist hervorragend verpackt und wunderbar erzählt. Der Film ist meiner Meinung nach ein gelungenes Action-Drama. Bei dem keiner der beiden Teile zu kurz kommt. Denn es wird hervorragend auf den Vater-Sohn-Konflikt ein gegangen. Selbst Boruto spricht es mehr oder weniger im Film an. Allerdings empfinde ich Borutos Verhalten ab und zu als zu übertrieben, während ich Naruto auf der anderen Seite aber durchaus verstehen kann. Ob das wohl daran liegt das ich vom Alter her eher in die Richtung von Naruto als von Boruto gehe? Naruto ist schließlich ohne Eltern aufgewachsen, ich verstehe ihn also durchaus warum er Probleme damit hat, seinem Sohn seine Gefühle zu offenbaren. Er ist so lange der Anerkennung aller Menschen in seiner Umgebung hinterher gelaufen bis er sie hatte. Aber genau das, ist wiederum auch die Zwickmühle in der er jetzt steckt. Die Tatsache das er immer jedem geholfen hat und für jeden da war, steht ihm jetzt wiederum im Weg sein eigenes Leben zu leben. Umso faszinierender finde ich da eigentlich den nicht vorhandenen Konflikt zwischen Sarada und Sasuke. Ich meine scheinbar ist Sasuke ja ständig unterwegs, sie giert aber in keinster weise um dessen Aufmerksamkeit. Vielleicht hat sie aber auch einfach den gleichen schaden wie ihre Mutter XD Mir als Sasuke-Fan hat es aber auch gefallen das er seine wichtige Position innerhalb des Filmes hat, die ich aber Spoilertechnisch nicht näher beleuchten möchte. Animationstechnisch muss ich zwar sagen, das ich den Film bis auf den grandiosen Endkampf, auf Serien-Niveau empfinde, allerdings fand ich das nicht wirklich störend. Soweit ich aber von Freunden die die Serie immer noch verfolgen gehört habe, ist die Serie was ihre Animationen angeht jetzt gegen Ende aber auch auf höchstem Niveau. Der Finale Kampf konnte sich allerdings sehen lassen und ich freue mich jetzt schon ihn in irgend einem Naruto Game nach zu holen ;) P.s. Lustig fand ich übrigens auch das kleine Geheimnis rund um Mitsukis Eltern, dass am Ende des Filmes noch gelüftet wird^^

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Meinung von Mia:

Ich stand den Film mit ebenso gemischten Gefühlen gegenüber wie Fuma. Aber auf andere Art und Weise. Wir sind momentan dabei, den Anime von Naruto zu schauen und sind bei Folge 21. Ansonsten kenne ich Naruto nur, weil ich ein paar mal damals bei RTL 2 eingeschaltet hatte, aber folgen konnte ich der Story nie. Daher hatte ich persönlich Null Bezug zu Naruto, den Manga habe ich auch nie gelesen. Aber als Anime Fan umgeben von Naruto Fans bekommt man dann doch so einiges mit, was die meisten wichtigen Charaktere betrifft. So mussten wir zwar während des Films ein paar Mal anhalten, weil ich hier und da Fragen hatte, aber insgesamt konnte ich dem Film – trotz fehlender Kenntnisse – sehr gut folgen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass Fans von Naruto an den kleinen Details im Film viel mehr Freude haben werden als ich. Aber abgesehen davon wurde ich gut in die Story vom Film hineingezogen. Mich hat der Film auch emotional sehr mitgenommen, weil diese Generationen-Geschichte wirklich wunderschön erzählt ist und die Kämpfe auch viel Spaß gemacht haben. Trotz Zeitmangel habe ich jetzt so richtig Lust drauf bekommen, den Anime zu schauen und mehr über Naruto & Co. zu erfahren. Gut, dass wir Naruto und Naruto Shippuden schon komplett von KSM Anime hier stehen haben. Übrigens, ja, der Boruto Film enthält selbstverständlich Spoiler im Bezug auf die Naruto Serie. Allerdings stört mich das nicht so sehr, da ich diese eh wieder vergessen habe, bis wir im Anime dort angelangt sind.

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Fazit:

Meine Bedenken wurden absolut zerstreut. Ich hatte mit den Film meinen absoluten Spaß und an Mia konnte ich auch sehen, das der Film auch für Franchise Fremde durchaus ansehbar ist um Lust darauf zu bekommen. Aktuell bin ich auch am überlegen in die im April startende Boruto: Naruto the Next Generation Serie rein zu sehen. Der Film ist wie gesagt ein gelungenes Popkorn Kino und es macht Spaß ein weiterentwickeltes/Modernes Konoha zu sehen und natürlich auch den Nachwuchs der bekannten und beliebten Charaktere in Action sehen zu dürfen. Ich kann den Film bedenkenlos jedem Naruto Fan empfehlen und ich freue mich jetzt schon auf weitere Abend/Nachmittags-Füller. Von mir gibt es hier verdiente 8,5 von 10 Nachwuchsninja

Der Film erscheint am 20. Februar 2017 bei KSM Anime:

Details von KSM Anime

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