Manga Review: The Ones Within Band 1

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Wenn wir früher bei unserem Comicbuchhändler des Vertrauens shoppen waren, habe ich bzw. haben wir häufiger mal bei Neuheiten zugegriffen. Da wir in letzter Zeit aber eine unglaubliche Anstieg an nicht gelesenen Manga hier liegen haben, fallen die meisten Anschaffungen was neue Reihen angeht eher flach. Ausnahme war hier The Ones Within, das mich einfach angesprochen hat und ich einfach Lust auf etwas neues hatte. Da sich der Klappentext recht interessant anhörte und die Zeichnungen mir zusagten, musste ich den Manga einfach mitnehmen.

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Story:

Eine Reihe von vermeintlichen Entführungsfällen überschattet Japan. Überall verschwinden Let´s Player die vorher das Spiel „The Ones Within“ gespielt haben. So ergeht es auch Akatsuki als er eines morgens in einer Fremden Welt aufwacht. Plötzlich befindet er sich in einem Spiel um Leben und Tod, welches er nur gewinnen kann, wenn er es schafft zusammen mit den anderen Playern insgesamt 100 Millionen Views zu generieren.

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Meinung:

Also grundsätzlich muss ich ja gestehen das ich den Klappentext nur bis zur Hälfte gelesen habe. Ob ich wohl auch zugeschlagen hätte wenn ich bis zu den Views gelesen hätte? Ich weiß es nicht, da mich auch beim Lesen einiges an Nerve erinnerte. Aber ich denke in der aktuellen Zeitepoche in der Youtube, Twitch und Co. ein fester Bestandteil der Kultur sind und es dort eben genau darum geht, Views zu generieren. Damit könnte der Manga an sich nicht aktueller sein. Vor zehn Jahren wäre der Manga wohl kaum erfolgreich gewesen, allerdings muss ich auch sagen das ich bis ich den Manga in den Händen hielt noch nie etwas von der Serie gehört habe. Was zwar an sich nichts heißen muss, da ich aber viele Serien, die mich vielleicht auch nicht interessieren, wenigstens beim durchstöbern aufschnappe, kann man es vllt doch als Zeichen sehen? Obwohl die Story somit nicht aktueller sein könnte, habe ich auch beim lesen schon fest gestellt das die Story diverse Schwächen aufweist. Denn irgendwie habe ich das Gefühl der Mangaka weiß nicht so recht wo er mit der Story überhaupt hin will. Das ganze fühlt sich zwar nach einer netten Idee an, die irgendwie an ihrer Umsetzung scheitert. Man sieht zwar schon das der Manga es auch versucht verschieden Spielegenre und damit ja auch verschiedene Storygenre ab zu decken, allerdings wirkte das bei den 2 gezeigten Genre irgendwie so lieblos. Als ob der Mangaka keine Erfahrung darin hat, aber eine Story darüber schreiben soll. Was den Spannungsbogen angeht… naja ich weiß auch nicht so recht. Er ist schon irgendwie vorhanden, aber so wirklich hat er es nicht geschafft mich zu fessel. Ich hatte bei dem ersten Band zu keiner Zeit das unbedingte Bedürfnis weiter lesen zu wollen. Das lag aber auch an den Charakteren. Denn die sind meiner Meinung nach äußerst eindimensional gehalten. Mag vielleicht auch daran liegen das man mit einem 10(?) Personencast zu Beginn hoch gegriffen hat und die Charaktere im Laufe der Story mehr tiefe erlangen, aber irgendwie kann ich mich nicht so recht davon überzeugen das es auch so sein wird. Dafür sind die Zeichnungen ganz nett an zu sehen. Verhältnismäßig habe ich sogar relativ viele Hintergründe gesehen, das will heutzutage ja auch schon was heißen.

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Meinung von Mia:

Ich persönlich bin sehr interessiert, wie es weiter geht. Der erste Band war gut, aber super begeistert war ich nicht. Von dem Mangaka habe ich auch noch nie etwas gehört. Osora hat in Deutschland den vier Bändigen Manga Sie liebt gefährlich, ebenfalls bei Tokyopop, herausgebracht. Der Manga ist mir zwar öfter auf Instagram begegnet, ich habe ihn mir aber nie genauer angeschaut und hatte auch nie das Bedürfnis danach. Dennoch muss man dem Mangaka lassen, dass die Idee hinter dem Manga The Ones Within wirklich genial ist. Ich finde die Idee richtig cool nur leider bin ich ebenfalls von der Umsetzung nicht überzeugt, da kann ich Fuma nur zustimmen. Man schaut halt Let’s Playern zu, die normalerweise nur vor ihren Bildschirmen sitzen, wie sie in einer fiktionalen Welt zu Recht kommen, wenn sie vor schwierige Aufgaben gestellt werden. Dazu kommt, dass der Hauptcharakter eher weichlich erscheint, außerdem nervt seine Pollenallergie jetzt schon. Ich weiß nicht so Recht, was der Mangaka sich hier und da gedacht hat. Ja, es kann interessant werden, aber der Anfang war eher holprig. Es sind auch einfach zu viele Charaktere auf einmal aufgetaucht. Dennoch hat mir der Cliffhanger am Ende des Bandes Lust auf mehr gemacht, daher freue ich mich schon, wenn Band 2 am 13.04.2017 erscheint. Schön fand ich im 1. Band auch das beiligende Poster. Sowas ist mir ehrlich gesagt viel lieber als sowas wie eine Shoco Card.  Im zweiten Band ist sogar ein Panda-Mundschutz dabei, was natürlich zum Hauptcharakter super passt. Sehr süß finde ich auch die Charakter-Panel zwischen den einzelnen Kapiteln (siehe unten). Ich würde sagen, wer gerne zockt wird gefallen an der Idee finden, die Frage ist nur, ob der Mangaka den holprigen Anfang noch retten kann oder einfach so weiter macht. Trotz allem finde ich den ersten Band lesenwert und das zu einem Großteil wegen den wunderschönen Zeichnungen. Das kann der Mangaka. 

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Fazit von Fuma:

Leider hat mich der erste Band etwas enttäuscht, oder nein sagen wir es anders herum, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Dennoch ist das meine subjektive Ansicht, die sich nicht mit der Meinung anderer Leute decken muss, wer möchte kann gerne versuchen mich von Gegenteil zu überzeugen und den Manga in einem anderen Licht zu betrachten. Es gibt aber so viel bessere „Other World Experience“ – Manga da draußen, die es leider nicht zu uns schaffen, das es mich etwas betrübt. Wer aber dennoch auf einen Moderenen Real Life Gaming Manga Lust hat sollte mal in den Manga reinschauen. Ich werde mich nach Band 2 hier auf jeden Fall nochmal zu Wort melden. Dann ja vielleicht mit einer besseren Meinung.

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