Serien Review: Legends of Tomorrow Staffel 1

Als Mia und ich Ende 2012 die erste Arrow-Staffel angefangen hatten, waren wir Feuer und Flamme für diese neue DC TV-Serie. Auch die daraus resultierende Flash Serie hat unsere Fan-Herzen in kürzester Zeit eingenommen. Als es dann Mitte 2015 den ersten Trailer zu Legends of Tomorrow gab, war ich voller Vorfreude während sich selbige bei Mia noch in Grenzen hielt. Letztendlich hatten wir die Serie dann erst mit dem deutschen Release angefangen zu sehen, was ich eigentlich sogar recht schade fand, bei der Vielzahl der Serien die wir sehen aber durchaus akzeptabel war.

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Story:

Bei Legends of Tomorrow handelt es sich um die 2. Spin-off Serie aus dem „Arrow-verse“. Doch im Gegenteil zu Flash, setzt die Serie nicht auf einen neuen Hauptcharakter, dessen Geschichte erzählt wird, sondern gibt einer Hand voll Helden und Schurken aus Arrow und Flash die Möglichkeit, nicht im Schatten der jeweiligen Hauptfigur zu stehen. Ähnlich wie es Suicide Squade, auch bereits gemacht hat, begibt sich dieser ungewöhnliche Trupp auf den Weg, sich als Helden zu beweisen und zu Legenden (von Morgen) zu werden. Angeführt werden sie von dem ehemaligen Timelord Rip Hunter, der mit ihnen durch verschieden Zeitepochen reißt um die Eroberung der Welt, durch den unsterblichen Vandal Savage, im 22. Jahrhundert zu verhindern.

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Meinung:

Wie schon oben geschrieben muss man halt vorweg sagen das es hier eine Truppe des B-Casts ist. Was der Serie aber durchaus keinen Abbruch tut. Mein Highlight der Gruppe waren zwar immer noch Leonard Snart alias Captain Cold und Ray Palmer alias Atom, aber auch der Rest war jetzt nicht gerade unangenehm. Ebenfalls gesellen sich von Arrow Sara Lance alias White Canary und aus Flash Mick Rory alias Heatwave, Professor Martin Stein und Jefferson Jackson alias Firestorm sowie Kendra Saunders und Carter Hall alias Hawkgirl und Hawkman zu Rip Hunters bunter Gruppe. Da Flash eben um einiges mehr in die Richtung Metawesen und ähnliches geht während Arrow auf der Streetcrime/Vigilante-Schiene bleibt macht die Aufteilung auch irgendwie Sinn. Für mich persönlich ist die Serie auf jeden Fall ein gelungenes Zeitreise Abenteuer das somit auch immer wieder kleine Gimmicks enthält. Zum Beispiel trifft die Gruppe im Wilden Westen auf Jonah Hex einen relativ bekannten Cowboy der bei DC auch eine eigene Serie hat, die es sogar zu uns geschafft hat. Klar mag es andere Serien geben die mit der Zeitreise Dynamik besser umgehen, wie beispielsweise Doktor Who. Allerdings hat mir die Charakterkonstellation mit den unzähligen unterschiedlichen Settings und der zusammenhängenen Story sehr gefallen. Es gab auch 2 relativ lustige Plottwists mit denen ich wohl nicht gerechnet hätte, wenn ich mich nicht aus versehen gespoilert hätte. Von den Kämpfen und der Grundstimmung hält sich Legends of Tomorrow auch eher an Flash und an Arrow. Da alles relativ bunt ist, sich der Drama-Part eigentlich relativ zurück hält und die Serie stark auf Effekt reiche Kämpfe ausgelegt ist.

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Hier noch ein kleiner Spoilerabsatz zu den Geschehnissen und dem Ende zur ersten Staffel. Wer möchte kann den Absatz markieren und lesen, alle anderen springen bitte direkt zur Meinung von Mia.

Hier kommt einer der wenigen Kritikpunkte die ich ein wenig an die Serie habe. Wie so viele Zeitreise Filme greift die Serie auch wieder Stark auf die „Alles ist vorherbestimmt und kann nicht verändert werden“-Lehre aus „The Time Machine“ dem Urvater der Zeitreise Geschichten zurück. Den egal was Rip und seine Crew auch versucht, die Zeit scheint gegen sie zu spielen. Doch wie sich ja am Ende herausstellt, kooperiert der Rat der Timemaster mit Vandal Savage und fördert seine Eroberung der Welt. Hätte ich nicht vor ein paar Wochen ein Video über die Bösewichte in DC Live-Action Serien gesehen, und darin den Rat gesehen wäre das wohl eine krasse Wendung für mich gewesen. Ebenfalls die Mick ist Chronos Auflösung die ich mir versehentlich gespoilert hatte fand ich grundsätzlich ja eine gute Idee. Etwas genervt hat mich dann aber auch das Liebesdreieck aus Ray, Kendra und Cater genervt. Der arme Ray echt mal.

Meinung von Mia:

Ich bin ein riesiger Fan von Arrow und Flash! Legends of Tomorrow konnte mich leider nicht so gut unterhalten oder fesseln aber meinen Spaß hatte ich trotzdem. Da mir die meisten der Charaktere nicht so zusagen, habe ich mich eher an der Story orientiert und die ist halt gut. Ich finde die Geschehnisse und Twists der insgesamt 16 Folgen sehr gut und es wurde auch nie langweilig, obwohl viel Wiederholung darin war. Im Zeitschiff gab es eigentlich nur drei Orte, die wirklich oft beleuchtet wurden und wo die meisten Gespräche stattfanden. Das fand ich auf Dauer doch sehr einseitig. Meine Favoriten bei den Charakteren sind White Canary (die ich in Arrow schon richtig toll fand) und Captain Cold! Oh man, ich liebe diesen Schauspieler, ich kenne ihn aus Prison Break und er ist ein wunderbarer Schauspieler. Alle anderen Schauspieler und Charaktere waren ok, aber gerade Kendra und Rip haben mich oft genervt. Alles in allem ist es aber eine gute, solide Serie und als DC Fan ein absolutes Muss!

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Fazit:

Ich fand Legends of Tomorrow wirklich eine gelungene Serie und hatte meinen Spaß damit. Ich hoffe doch, das Pro Sieben nicht allzu lange auf die 2. Season warten lässt, oder wenigstens Netflix sich dazu erbarmt sie zu synchronisieren. Im Vergleich zu Arrow habe ich mich hier nämlich vorzüglich an die gelungene Synchro gewöhnt und will auf jeden Fall wissen wie es weiter geht. Wer also auf Science-Fiction steht und seinen Spaß an Zeitreise-Abenteuern hat, sollte durchaus mal einen Blick riskieren. Theoretisch kann man die Serie auch ohne Arrow und Flash Vorkentnisse gucken, allerdings werden die Charaktere bis auf Hawkgirl und Hawkman nicht allzu tief mit Background ausgestattet, da man sie bereits aus den anderen beiden Serien zu genüge kennt.

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1 Antwort

  1. Shirisu sagt:

    Mit Flash und Arrow konnte ich irgendwie nie so richtig was anfangen ^^°
    Bin mir daher unsicher, ob das eine Serie für mich ist :/

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