Manga Review: Fire Force Band 1

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Ich muss ja etwas peinlich berührt sagen, das es mir vollkommen entgangen ist, das Atsushi Ookubo der Mangaka von Soul Eater, dass ich ungefähr zu zwei dritteln gelesen habe, auch absolut gespannt verfolgt hatte, mit Fire Force eine neue erfolgreiche Reihe hat. Um das ganze noch zu toppen hat es der Manga, dank Tokyopop, jetzt sogar auch zu uns geschafft. Den ersten Band hatte ich mir letzte Woche dann mal mitgenommen. Ookubos Handschrift ist hier wirklich unverkennbar.

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Story:

In einer Welt, in der die mittlerweile häufigste Todesursache die Selbstentzündung ist, kümmert sich eine Spezialeinheit der Feuerwehr um die Bekämpfung der daraus entstehenden Feuermonster. Shinra will seit dem Tod seiner Eltern durch einem Brand, ein Teil dieser Sondereinheit werden, um dem Brandt nach zu gehen. Doch so leicht wird es ihm nicht gemacht. Er gehört zur 3. Generation der Feuerwesen und kann daher seine Füße in Feuer hüllen und damit sogar fliegen. Ebenso befinden sich in seiner Einheit auch Feuerwesen aus der 2. Generation die zwar selbst kein Feuer entzünden, es aber sehr wohl manipulieren können. Ein spannendes Abenteuer beginnt für den Jungen, der Feuerwehrmann werden will…

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In der 1. Auflage von Band 1 liegt dieser Stickerbogen bei.

Meinung:

Auch wenn man Soul Eater ja durchaus als Shounen bezeichnen kann, hat es im Vergleich zu Fire Force bei weitem nicht so extrem durchgeschimmert. Allein das die Anwärter der Spezialeinheiten zum Ende des 1. Bandes auf ein Neulingsturnier eingeladen werden, dürfte hier schon fast alles sagen. Aber ich greife hier etwas weit vor. Ich selbst habe nie wirklich zu den Kindern gehört, die zur Feuerwehr wollten. Mein Leben für andere zu riskieren, war für mich noch nie ein allzu hoch angestrebtes Ziel. Somit hätte der Manga wenn ich vorher auf ihn aufmerksam geworden wäre wohl kein allzu großes Interesse bei mir geweckt. Erst als ich vor kurzem Infection angefangen habe zu lesen und dort ebenfalls Feuerwehrmänner eine zentrale Rolle spielen, konnte der Funke zu mir überspringen (pun intended). An sich ist der Manga auch gar kein wirklicher Feuerwehr-Manga. Denn die Spezialeinheit rund um Shinra kümmert sich NICHT um das löschen der Feuer, sonder lediglich um die Bekämpfung der Feuerwesen, die der ursprüngliche Grund des Ausbruchs sind. Zum löschen gibt es auch in der Welt von Fire Force immer noch eine „normale“ Feuerwehr. Was mir umgekehrt aber wieder gefällt, das der Cast der Sondereinheit 8 gut gemischt ist.

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Mit dem Captain Akitaru Oubi haben wir einen ehemaligen Feuerwehrmann ohne jegliche spezielle Fähigkeit, außer vielleicht einem krankhaften Trainingswahn und dem damit einhergehenden Body. Zu ihm gesellt sich die Nonne Iris, deren Aufgabe es ist das Ruhegebet für die verdammten Seelen der Feuerwesen zu sprechen und ihnen damit ein Seelenheil zu ermöglichen. Ebenfalls mit von der Partie sind die ehemalige Soldatin Maki Oze und der Akitaru´s Stellvertreter Takehisa Hinawa, die beide zur 2. Generation gehören. Um das ganze abzurunden befinden sich mit Shinra Kusakabe und seinem Schulrivalen Arthur Boyle noch 2 Flammenwesen der 3. Generation in der Gruppe. Zu dem bunt gemischte Cast passt auch die Story sehr gut, die auch wie schon beispielsweise Code Breaker vor ihr auch die dunklen Seite der Berufung mit anspricht. Denn Shinra´s erklärtes Ziel ist es ein Held zu werden. Was ja an sich lobenswert ist, Captain Akitaru macht aber gleich zu Beginn auch noch mal eindeutig klar, dass die Berufung der Einheit nichts anderes als Mord ist. Denn auch wenn die selbst Entzündeten keine Chance auf Heilung haben, waren es doch vorher Menschen die eine Familie haben/hatten. Ich bin also mal gespannt ob Shinra von der psychologischen Seite aus so gut Held und Mörder zugleich sein kann. Etwas seltsam finde ich wiederum seine Eigenheit, denn Shinra muss immer grinsen wenn seine Nervosität sein Maximum erreicht, was für ihn schon so einige negative Ereignisse mit sich gebracht hat. So haben ihn seine verbleibenden Verwandten verstoßen als der kleine Shinra mit einem breiten Grinsen in der abgebrannten Ruine seines Elternhauses stand. Die Zeichnungen gefallen mir wie gewohnt sehr gut und ich freue mich jetzt schon auf den 2. Band.

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Fazit:

Der Manga bietet eine gesunde Mischung aus Shounen und dem Drahtseilakt zwischen Held und Mörder. Ich persönlich kann den Manga auf jeden Fall weiter empfehlen und werde ihn auch weiter lesen. Ich bin sehr gespannt in welche Richtung sich der Manga wohl im Laufe der Zeit bewegen wird!

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