Manga Review: Dragons Rioting Band 1

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 3 Minuten.

Beitragsbild_DragonsRioting1

Wie schon mehrfach geschrieben, bin ich ein großer Harem Fan. Auch wenn mich die Protagonisten hier häufig zur Weißglut treiben, habe ich dennoch in den meisten Fällen meinen Spaß. Dank der freundlichen Unterstützung von Kazé Manga, die uns Dragons Rioting zur Verfügung gestellt haben, hatte ich jetzt auch mal die Gelegenheit in den 1. Band rein zu schnuppern. Und ich bin vom Setting durchaus angetan.

wp-1490124901168.jpg

wp-1490043775971.jpg
In frühster Kindheit muss Rintaro die schwere Erkenntnis machen, dass er an einer sehr seltenen Krankheit leidet, am Hentai-Syndrom. Diese Krankheit kann für ihn fatale Folgen haben, denn wenn er erregt wird, konzentriert sich sein Blutfluss so weit unten, das sein Herz nicht mehr ausreichend versorgt werden kann und er daran sterben könnte. Um seinem Sohn zu helfen und ihn bestmöglich auf die „Gefahren“ der Welt vorzubereiten beschließt sein Vater mit ihm in die Abgeschiedenheit der Berge zu fliehen und ihn zu trainieren. 10 Jahre später ist aus dem schwachen Rintaro ein trainierter, junger Mann mit gestähltem Körper und Geist geworden, der es erneut versuchen will in der normalen Welt Fuß zu fassen. Um seinem Ziel ein normales Leben zu führen einen Schritt näher zu kommen, hat er sich an der Nangokuren-Oberschule eingeschrieben. Da die Schule so einen unglaublich männlichen Namen hat, ging er von einer Jungenschule aus, auf der ihm keine Gefahr durch das andere Geschlecht droht, doch schnell muss er feststellen das er sich getäuscht hat. Es handelt sich hier um eine ehemalige Mädchen-Schule die erst in diesem Jahr zu einer gemischten Schule geändert wurde und somit einen verschwindend geringen Anteil männlicher Schüler besitzt. Doch auf dem Schulhof herrschen Sengoku-ähnliche Verhältnisse und die 3 stärksten Mädels der Schule kämpfen um die Vorherrschaft über die Schule. Wie wird es dem Tiger (Rintaro) im Kampf der streitenden Drachen ergehen und wird er seine Schulzeit überleben können?

wp-1490124904387.jpg

wp-1490043783562.jpg
Vom Grundaufbau gefällt mir der Manga durchaus, Rintaro ist an sich nicht mal ein allzu nerviger Haremsheld und hat auch seine „coolen Momente“ relativ oft und häufig. Das ist ja bei den meisten Haremshelden eher die Ausnahme. Aber hier gehört es ja zum Storyaufbau. Auch die Zeichnungen und die Kämpfe gefallen mir sehr gut. Häufig leiden Mangaka, die das zeichnen von Kämpfen nicht gewohnt sind, ja daran, dass die Panels zu überladen sind und man als Leser nur schwer in der Lage ist dem Kampfgewirr zu folgen. Hier hat Tsuyoshi Watanabe auf jeden Fall nen guten Job gemacht. Kommen wir zu dem Punkt den er meiner Meinung nach nicht so gut gemacht hat. Das Charakterdesign. Nicht das man mich falsch versteht, grundsätzlich finde ich das Charakterdesign durchaus gelungen. Auch wenn mich Rintaro etwas zu sehr an Kenichi aus History’s Strongest Disciple Kenichi erinnert. ABER jetzt kommt der Harken. Obwohl ich ja selbst sehr eher auf üppige als auch auf weniger Oberweite stehe, haben die Mädels hier für meinen Geschmack alle ein bis zwei Nummern zu viel. Klar dient das hier durchaus auch dazu um das sexappeal in die Höhe zu treiben und Rintaros Krankheit mit übertrieben markanten Rundungen zu unterstreichen, allerdings bin ich ja kein Freund eines Fanservice, nur des Fanservice halbers und davon bekommen wir hier im Manga für meinen Geschmack leider eine Nummer zu viel. Aber das war es grundsätzlich schon an Negativpunkten für mich. Rintaro schafft es ja auch direkt sich eins der drei Mädels, mehr unfreiwillig als gewollt, zu eigen zu machen. Da er in eine brenzlige Situation gerät muss er in den Kampf zwischen Ayane und Kyoka einschreiten, was von Ayane als Zeichen der Stärke dann missverstanden wird. Auch jegliche Versuche sie abzuwimmeln misslingen ihm vollkommen, selbst das gemeinsame Bad, das die Bande zwischen Meister und Untergebenen stärken soll, halten Ayane nicht ab. Mit dem Thema der streitenden Reiche im Hintergrund, haben die drei Drachen selbst verständlich auch ihre Untergebenen Generäle, die sich auch durchaus sehen lassen können und auch das Disziplinar-Komitee fungiert als 4. Macht neben den drei Drachenmädels. Ganz lustig fand ich hier vor allem auch die Tatsache das gerade jene die sich um die Disziplin an der Schule kümmern sollten, die Regeln was das angeht am weitesten dehenen und eiskalt die Leute abziehen xD

wp-1490124906770.jpg

wp-1490043788617.jpg
Der Manga hat zwar mit seinem hohen Maß an Ecchi-Szenen und dem grundsätzlichen Fanservice so seine Probleme, allerdings finde ich persönlich die Story hier doch spannend genug um den Manga interessant zu halten. Rintaro ist als Protagonist durchaus ansprechend und man möchte doch wissen wie es dem Jungen mit dem Hentai-Syndrom an der Mädchen-Schule noch so ergehen wird. Wer Lust auf einen gut gelungenen Action-Manga mit einer geballten Ladung Ecchi hat sollte hier auf jeden Fall zugreifen. Am ehesten kann man den Manga wohl mit Serien wie Ikkitousen (Dragon Girls), Yakuza Girl oder Highschool DxD vergleichen. Ich freue mich auf jeden Fall auf den 2. Band und bin mal auf Rintaros weitere Eskapaden gespannt.

wp-1490124909786.jpg

Euer
wp-1489790363251.jpg

Unterstütze uns durch das Teilen dieses Beitrags.
Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere