Manga Review: 12 Beast – Vom Gamer zum Ninja Band 1

12 Beast

Nachdem ich vor ner ganzen Weile bereits meinen Spaß an dem Manga Monster Girls von dem Mangaka Okayado hatte, erschien jetzt auch ein weiterer Manga von ihm bei uns: 12 Beast – Vom Gamer zum Ninja. Da ich auch den Untertitel „Vom Gamer zum Ninja“ ganz lustig fand, war mein Interesse hier durchaus geweckt. Dank der freundlichen Unterstützung von Panini, die uns den Manga zur Verfügung gestellt haben, hatte ich dann jetzt auch direkt die Chance einen Blick hinein zu werfen.

Der Oberschüler Eita ist ein Gamer durch und durch. Sein Lebensmotto ist No Game No Life. Doch neben seinem Leben als Gamer, soll er auch das Familienbusiness am Leben erhalten und wird somit von seinem Großvater zum Ninja ausgebildet. Als eines Tages ein junges Mädchen bei ihm zuhause auftaucht, wird sein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Sie stellt sich als Aero vor und ist eine Harpyie, die aus einer Paralleldimension von der Welt „Live Earth“ stammt. Nachdem die beiden von einem mechanischen Wesen, dass Aero Gigas nennt, angegriffen werden und Eita es mehr oder weniger problemlos besiegt, bittet sie ihn darum sie zu begleiten und ihre Welt zu retten. Trotz seiner anfänglichen Skepsis ihr zu folgen, lockt Aero ihn unbewusst mit der Chance, seinen verschwunden Bruder Koki wieder zu sehen, in die neue Welt voller Abenteuer…

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Ich fange hier ausnahmsweise erst mal mit meinen negativen Punkten an. Einer meiner größten Kritkpunkte ist „Live Earth“ … echt jetzt? Dieser Name macht mich jedes einzelne mal so unglaublich fertig wenn ich ihn sehe. Der wirkt so… unpassend, so einfallslos, so … ich weiß nicht.

Kritikpunkt Nr. 2 die Story, irgendwie will der Funke nicht überspringen, mag ja sein das es jedes einzelne mal der bittere Nachgeschmack von „Live Earth“ ist oder der fehlenden Aufklärung, ob Autana jetzt alle Humanoiden Lebensformen beschreibt oder eben nur die Harpyien, aber irgendwie fängt mich der Manga nicht ein. Ich hatte ihn ursprünglich für Montag dieser Woche geplant. Aber Dragons Rioting sah dann so viel spannender aus, und das, obwohl ich diesen Manga hier am Sonntag schon zur Hälfte gelesen hatte.

Kritikpunkt Nr. 3 die relativ unübersichtlichen Panels. Das Lob das ich an Dragons Rioting hatte, damit, dass der Mangaka übersichtliche Kämpfe, trotzt fehlender Erfahrung, zeichnet ist hier das Musterbeispiel. Teilweise bin ich durch die Panels gerushed, weil ich eh nicht wirklich was erkannt habe und es nicht interessant genug war so viel Zeit aufzubringen bis ich die Panels komplett entziffert habe.

Nun aber zu den Guten Punkten. Abgesehen von den unübersichtlichen Kampf-Panels gefällt mir der Zeichenstil wirklich sehr gut. Naja bis auf die Gesichter, da hat er bei Monster Girls doch nen eindeutig besseren Job abgeliefert.

Punkt Nr. 2 Eita ist ein wirklich sau cooler Main, wenn er gerade mal nicht rumblödelt. Seine Ninjaskills sind echt cool, allerdings fühlte es sich für mich nach dem ersten Band schon an, als ob jegliches Nerd-tum seines Charakters in der neuen Welt bereits gänzlich ausradiert ist.

Punkt Nr 3, der Böse, den man am Ende des Bandes zu Gesicht bekommt, hat ein wirklich interessanten Auftritt. Ich bin wirklich gespannt was es mit dieser Punkteübersicht so auf sich hat die man dort sieht.

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Ich muss Fuma leider in einigen Punkten Recht geben. Allerdings bin ich da nicht ganz so streng. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Manga noch am warm laufen ist und noch ein paar Bände braucht, bis man in der Story drin ist. Das ist natürlich ein krasser Gegensatz zu z. B. Pochi und Kuro, wo ich mich sofort und gut in die Story einfinden konnte, aber das muss auch nichts schlechtes sein.

Ich sehe hinter dem Namen “Live Earth” leider auch ziemliche Einfallslosigkeit, was ich eigentlich nicht mag, aber es kann durchaus sein, dass der Name für mehr steht, als den Anschein hat, gerade auch durch den bereits erwähnten, aufgetauchten bösen bekommt man schon das Gefühl. Das könnte noch richtig spannend werden, wenn der Mangaka die Fakten gut nutzt.

Ansonsten ist mein großer Kritikpunkt leider auch, dass die Panels sehr durcheinander wirken. Ich habe Probleme, mich zu Recht zu finden und zu sehen, wer was für eine Attacke macht, das ist etwas schade. Allerdings lese ich im Gegensatz zu Fuma auch das erste mal etwas von dem Mangaka und es kann durchaus sein, dass er sich was das angeht noch verbessert. Ich hoffe es zumindest.

Die Charaktere gefallen mir aber sehr gut, unser Main ist ansprechend und intelligent, was schonmal schöne Pluspunkte sind, außerdem ist er ein Gamer, was ihn direkt mal hundert mal sympatischer macht. Aber auch er hat noch viel Potenzial, was noch ungenutzt ist, gerade auch, weil er sich in der neuen Welt noch nicht zu Recht finden kann. Dafür war die Zeit auch einfach zu kurz.

Entsprechend bin ich sehr, sehr gespannt auf den zweiten Band und auf den weiteren Verlauf der Story!

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Hier ist ein gutes Beispiel für eine unübersichtliche Kampfszene

Hatte ich meinen Spaß an dem Manga? Ich denke er hat Potenzial vom Storyaufbau, allerdings hat die Story einen echt langsamen Start, was mich persönlich ja etwas abschreckt.

Kann ich den Manga empfehlen? Wie ja bereits geschrieben hat der Manga ein gutes Potenzial, ob er es allerdings auch ausschöpft, wird die Zukunft zeigen.

Freue ich mich auf den 2. Band? Naja freuen vielleicht nicht unbedingt, aber ich hege die Hoffnung das er etwas Vorglühzeit braucht und bin immerhin nicht so enttäuscht, dass ich den Manga jetzt in unsere Sammlung packe und ihn dort ersticken lasse.

Wer also Spaß an einem Action-Comedy-Mix mit Ecchi-Elementen hat, sollte hier mal rein lesen. Hier kommt ihr zur Leseprobe von Panini. Der erste Band erscheint am 28.03.2017, in unserem Manga-Laden war er aber sogar heute schon zu erwerben. Um Band 2 zu lesen, müssen wir aber nur bis zum 27.06.2017 vertrösten.

Euer

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