Serien Review: Ultimate Beastmaster

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Heute mal eine etwas andere Review für alle, die Netflix haben oder es sich endlich mal holen (wieso gibt es Menschen, die immer noch kein Netflix haben?) Ihr kennt doch sicher noch Takeshi’s Castle oder Ninja Warrior (Sasuke). Ulimate Beastmaster ist ähnlich aber in meinen Augen cooler und besser.

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Inhalt:

In jeder der 10 Episoden werden jeweils 12 Kontrahenten gegeneinander antreten, jeweils zwei von insgesamt 6 Ländern, aber insgesamt kämpfen alle gegen “das Biest”. Das Biest ist ein Hinderparcour, welches aus insgesamt 4 Leveln besteht, wie bei einem Videospiel. In jedem Level sammeln die Spieler Punkte und anhand dieser und in Verbindung mit der Zeit wird dann ermittelt, welche Spieler rausfliegen und welche in das nächste Level kommen. Am Ende werden zwei im Finale stehen. In der zehnten Folge treten dann alle gegeneinander an, die in den Folgen davor im Finale gewonnen haben. Jedes Land wird von zwei Moderatoren vertreten, die alles in ihrer Landessprache kommentieren. Die deutschen Moderatoren waren Luke Mockridge und Hans Sarpai. Die Länder sind Brasilien, Deutschland, Japan, Mexico, Südkorea und die USA.

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Meinung:

Ich war von Anfang an begeistert von Ultimate Beastmaster. Ich habe Takeshi’s Castle soo geliebt, es war einfach immer witzig. Der große Unterschied ist halt, dass bei Takeshi’s Castle eher normale Leute mitgemacht haben, gegen das Biest treten aber in dem Fall nur Sportler an. Das reicht vom einfachen Student, der sich seit vielen Jahren sportlich betätigt zu mehreren, die schon verschiedene Preise oder Auszeichnungen erhalten haben, auch Weltmeister im Klettern waren dabei.

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Im ersten Level wird hauptsächlich das gröbste ausgesiebt, da das Level nicht sehr einfach ist und viele verschiedene Attribute notwendig sind, um hier weit zu kommen. Es haben insgesamt auch nicht soo viele bis ans Ende geschafft. Die Moderatoren sagen halt selbst immer wieder, dass das Biest einen Fehler sofort bestraft und das ist auch tatsächlich der Fall. Die Spieler müssen schon sehr aufpassen und ein falscher Handgriff führt zum runterfallen. Die Regel ist, wenn 3 Körperteile, sprich zwei Beine und ein Arm, im Wasser sind, dann beendet der Spieler das Level sofort und muss mit seiner Punktzahl leben. Das war oft total spannend, wenn es doch mal einer aus einer brenzlichen Situation geschafft hat raus zu kommen und mir persönlich hat es sehr viel Spaß bereitet, dabei zuzugucken.

Als Zuschauer hat man natürlich auch so seine Favoriten und ich habe die auch ganz oft angefeuert, relativ unbewusst. Auf der Deutschen Seite gab es eine unheimlich bunte Mischung, es waren auch nicht alle Deutsch, man brauchte wohl lediglich die Deutsche Staatsbürgerschaft um für Deutschland antreten zu könne. In unseren Teams waren ältere Spiele im 30-er Bereich aber auch eine 18-Jährige die wohl die jüngste Spielerin in der gesamten Show war. Und die Leute haben einen immer wieder total überrascht und fasziniert und ich war auch manchmal echt traurig und frustriert, wenn einer den ich sehr mochte rausgeflogen ist. Die 18jährige hat es z. B. sehr weit geschafft im Gegensatz zu manchen, die schon mehr Erfahrung hatten als sie und das fand ich wirklich unheimlich cool.

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Der Aufbau von den Levels war nahezu immer gleich. Allerdings wurde hier und dort mal von Folge zu Folge was verändert, z. B. eine Röhre wurde in einen anderen Winkel gesetzt oder Kabel wurden etwas anders verlegt. Wurde dem Zuschauer auch immer erklärt und grafisch dargestellt. Eine Sache hatte mich nur gestört, im ersten Level müssen die Spieler an ein Seil dran springen. Manchmal war es ein richtiges, dickes Seil wie man es vielleicht aus dem Sportunterricht noch kennt, manchmal aber eine dicke Kette. Man hat halt leider richtig gemerkt, dass sich bei dem Seil viele verletzt haben. Ist eigentlich logisch, wenn man daran runter rutscht und sich noch fest hält reibt es einem die Handflächen auf und genau diese Spieler hatten dann natürlich ein kleines Handicap, wenn sie es weiter geschafft haben. Hätte man in meinen Augen besser lösen müssen aber so hatten genau diese Spieler halt leider einfach Pech. Man hat auch generell gemerkt, dass sich viele verletzt haben. Jetzt nicht so stark aber man hat oft Verbände im zweiten Level gesehen oder hier und da mal dezent etwas Blut oder blaue Flecke, sowas gehört halt einfach dazu.

Ich fand die Lösung mit den Moderatoren sehr cool gemacht. Wir haben hauptsächlich unsere zwei deutschen Moderatoren gehabt, die natürlich auch deutsch gesprochen haben. Wenn die anderen Moderatoren sprachen, hatte man deutsche Untertitel und so wurde es für jedes Land gelöst. Habe ich zum ersten Mal in dieser Art gesehen und das ist wirklich ne Intelligente Sache, fand ich beeindruckend. Allerdings hatten hier auch viele ihre Probleme habe ich bei Twitter mitbekommen. Es gibt wohl einige Menschen, die Luke von seiner Art her nicht mögen. Ich persönlich finde ihn voll okay und gucke auch gerne seine Videos auf Youtube an, daher hat es mich überhaupt nicht gestört, dass er der Moderator war. Hans kannte ich nur aus ein paar Videos von Luke, die beiden kennen sich wohl und sind vielleicht auch deshalb als Moderatoren ausgewählt worden, generell wusste ich über Hans aber gar nicht. Bei Wikipedia steht, er ist professioneller Fußballspieler, während Luke halt klassisch einfach ein Komödien ist. Einige die mit den beiden als Sprecher bzw Kommentatoren nicht klar kamen haben sich auf Netflix dann einfach die Englische Version angesehen, die man auch mit einem deutschen Netflix Account ganz normal anschauen kann. Ich fand auch teilweise die anderen Moderatoren total süß und hab mich gefreut, wenn sie gezeigt wurden.

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Meinung von Fuma:

Ich war auch schon immer ein großer Fan von Takeshi’s Castle und vergleichbaren Shows. Somit fiel Ultimate Beastmaster auch genau in mein Beuteschema. Was hier natürlich noch Positiv hinzu kommt ist die Tatsache das hier verschiedene Nationen gegeneinander antreten und man so natürlich ohnehin etwas mehr für seine Favoriten hoffen kann. Den Videospielvergleich finde ich zwar nach 10 Folgen immer noch etwas absurd, allerdings kann ich durchaus nachvollziehen woher er kommt. Was mir auch nicht so gefallen hat, war die Tatsache das die Folgen nicht in der “korrekten” Reihenfolge gezeigt wurden. Wenn ich von Moderations-Seite aber in Folge 9 erzählt bekomme das ein bereits bekanntes Hindernis ja jetzt zum 1. Mal beschritten wird, ist hierzu alles gesagt. Allerdings “verstehe” ich diese Entscheidung durchaus, sieht man doch in manchen Folgen durchaus das die Bedingungen mancher Hindernisse zu Beginn aber nicht wirklich ausbalanciert waren und es im laufe der Folgen irgendwie doof gewirkt hätte, wenn alles immer “einfacher” geworden wäre. Ganz voran hier natürlich das Stoffseil bei dem sich die Athleten allesamt verletzt haben. Irgendwie etwas unverständlich das sie im Folgentakt das Seil wechseln… Aber ich will ja nicht zu viel meckern, wie gesagt hatte ich riesigen Spaß und kann die Serie nur jedem empfehlen da es absolut Spaß macht den Jungs und Mädels zuzusehen und mit zu fiebern.

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Fazit:

Mir hat diese Art von einer Show sehr, sehr gut gefallen. Es war oft sehr spannend, das Finale war absolut missreißend und interessant und oft wurde ich auch überrascht, entweder positiv oder negativ. Wenn man solche Art von Shows mag, kann man auf jeden Fall mal reinschauen, wenn man sowas allerdings langweilig findet, weiß ich nicht, ob sich ein reinschauen lohnt. Ich persönlich habe mich auf jede Folge gefreut und war dann schon etwas traurig, als die 10 Folgen dann vorbei waren aber vielleicht gibt es sowas ja in Zukunft nochmal – ich fände es cool!

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1 Antwort

  1. Timo sagt:

    Da ich ein totaler Fan von Takeshi’s Castle war hat die Review hier direkt mein Interesse geweckt.
    Ich werde mir die Serie auf jeden Fall mal vermerken und demnächst mal reinschnuppern. ^^

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