Spiel Review: Pokémon Sonne

Ich persönlich habe leider noch nicht so intensive Erfahrungen mit Pokémon machen können wie Fuma, Neugebiet ist es dennoch auch nicht für mich. Angefangen habe ich mit Pokémon Blau und Gelb, welche ich auch durchgespielt habe. Weiter ging es mit Pokémon Pearl, das ist lediglich bis zur Mitte gespielt habe. Es folgte ein kurzer Abstecher zum ersten Pokémon Mystery Dungeon und ging weiter mit Pokémon Schwarz und Pokémon X. Schwarz habe ich komplett durchgespielt und zum ersten Mal auch nach der Top 4 noch weitergezockt, während ich bei X wieder in der Mitte des Spiels die Lust verlor. Und nun folgt der aktuellste Ableger der Reihe: Pokémon Sonne. 

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Ich will der aller beste sein, wie keiner vor mir war! Das gilt auch hier wieder. Wir beginnen das Abenteuer mit einem Umzug in die Alola Region und ekunden diese. Dabei entdecken wir viele, viele Pokémon, die wir bereits aus vergangenen Generationen schon kennen und lieben gelernt haben. Wir kämpfen uns mit unseren Pokémon Seite an Seite, knüpfen neue Freundschaften und legen Prüfungen ab.

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Fuma hat in seinem Beitrag zu Pokémon Mond schon viele gute und nicht so gute Punkte angesprochen. Ich kann bei manchen nicht zustimmen. Ich persönlich finde die Story in diesem Spiel wirklich sehr gut gemacht. Sie hat dafür gesorgt, dass ich am Ball bleibe. Es gab wiederkehrende Charaktere, die wie in jedem Pokémon immer wieder aufgetaucht sind. Unseren Rivalen Tali mag ich so gar nicht, weder am Anfang, noch am Ende. Der hat überwiegend echt genervt. Was mich auch noch genervt hat, war, dass wir manchmal auswählen konnten, welche Antworten wir geben, wenn wir etwas gefragt wurden. Allerdings gab es oft zwischen den Antworten wenig Unterschiede. Ich mag solche Antwortmöglichkeiten sehr, wenn sie Einfluss auf die Story nehmen aber wenn nicht, finde ich es eher sinnlos. Ansonsten fand ich es für mein Alter auch etwas witzlos, dass so oft gesagt wurde, dass die Prüfungen soo schwer sind aber im Enteffekt waren sie wirklich einfach. Ich bin generell allein mit meinem Relaxo sehr gut durchs Spiel gekommen. Ich fand es total toll, dass man sich am Anfang, wenn man das Spiel zeitnah zum Release gekauft hat, die Möglichkeit hatte, sich ein Mamfaxo im Geheimgeschehen holen zu können. Ich mag Relaxo unheimlich gerne und da war das wirklich eine schöne Überraschung für mich. Es ist auch mit Abstand das am meist gelevelten Pokémon von mir. Als Starter-Pokémon habe ich Robball genommen, weil ich es damals mit Abstand am süßesten fand. Ich mag Robben total gerne, auch wenn ich mir lieber einen Pinguin wie Plinfa gewünscht hätte. Der Katze kann ich nichts abgewinnen und Bauz fand ich damals noch nicht so toll, wobei ich es jetzt mittlerweile sehr mag. Das kam daher, weil Fuma sich ein Bauz genommen hat und bereits bevor er es auswählen konnte gesagt hatte, dass er sich gerne ein Shiny Bauz wünscht, weil es in blau noch viel süßer aussieht. Da konnte ich nur zustimmen. Ich wollte daher für ihn unbedingt ein Shiny Bauz ausbrüten. Das habe ich dann auch nach unzähligen Eiern geschafft! Ich war total glücklich und er hat sich sehr gefreut, dass ich es ihm direkt geschenkt habe. Durch die vielen Bauze in meinen Boxen hatte ich dann auch die perfekte Möglichkeit, um Pokémon hinaus in den Wundertausch zu schicken und dadurch einige Pokémon bekommen, die ich noch nicht hatte.

Ich hatte richtig viel Spaß bei diesem Pokémon Spiel, weil es einfach so viel gab, was man machen konnte. Man konnte auf der Reise immer wieder nach den grünen Kugeln für Zygarde ausschau halten und in neuen Gebieten direkt auf die Suche nach neuen Pokémon gehen. Die Attacke “Zurückhaltung” von Relaxo hat mir das Pokémon fangen wirklich erleichtert, fand ich schön angenehm. Was mir auch gut gefallen hat war, dass die Pokémon in diesem Spiel um Hilfe rufen konnten. Es gab auch einige Pokémon, die keinen Artgenossen gerufen haben sondern ein Baby-Pokémon, entweder das eigene oder ein anderes, oder aber ein komplett anderes Pokémon gerufen haben. So habe ich es geschafft mir bereits in der ersten großen Stadt ein Pichu zu fangen, auch wenn es eine ganz schöne Arbeit war, da die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass es kommt. Mir taten die Pokémon nur immer so Leid, wenn sie um Hilfe gerufen haben und niemand kam. War zwar gut für mich, da ich so nicht daran gehindert war das Pokémon zu fangen aber traurig fand ich es dennoch. Generell bin ich in diesem Pokémon unheimlich mit den kleinen zusammengewachsen. Mein Team war immer dasselbe und ich fand es toll, sie in der PokéPause zu verwöhnen und sie zu füttern. Und ich habe es auch gemocht mit ihnen auf den verschiedenen Inseln zu agieren. Wenn ich sie aus versehen zu lange in der Heißen Quelle gelassen hatte tat mir das immer unheimlich Leid. Ich finde es schön, dass das Spiel dies geschafft hat und es zeugt von einem guten Spiel in meinen Augen.

Aber natürlich hatte auch ich einige Punkte, die ich nicht mochte oder die mich genervt haben, außer Tali. Und zwar die Sache mit dem Geld und den Poké Bohnen. Am Anfang hat man von beidem zu wenig und muss echt aufpassen, dass man nicht alles ausgibt oder verbraucht. Doch irgendwann kommt der Punkt, wo man einfach von beidem soo viel hat, dass man sie gar nicht ausgeben kann. Ich finde es immer doof, wenn ich bei Spielen so “reich” bin, dass ich mir alles kaufen kann, was ich möchte. Wenn halt 99 Superbälle nicht weh tun, macht das Spiel in meinen Augen was falsch. Und es ist zwar schön, dass man auf der ersten Pokémon Insel die Bohnen leicht einsammeln kann, wenn man den Stift gedrückt hält, aber dennoch war es irgendwann einfach langweilig. Selbst wenn ich auf jeder Insel 50 Bohnen dagelassen hatte, hatte ich immer noch eine Menge. Dadurch wurde im Pokécenter sowohl der alte Mann links, bei dem man Kaffee trinken konnte sinnlos, wie auch rechts der Markt. Was mich auch sehr genervt hatte, war, dass ich im Wundertausch unheimlich viele Abras bekommen habe. Ich weiß nicht, ob es irgendeinen Aufruf im Internet gab, dass jeder bitte nur Abras verschicken soll, aber irgendwann hat es wirklich so genervt, dass ich mir eine Abra-Box angelegt hatte und alle, die ich bekommen habe, da rein getan habe. Es sollten nicht noch mehr Leute so genervt davon werden.

Fuma hat es ja geschafft, den Pokédex zu vervollständigen, mich hat da aber leider irgendwann die Lust verloren. Die Story haben wir aber dennoch beide durchgespielt und ich fand die Jagd nach den Ultrabestien eine tolle Sache. So hatte man auch noch einen Sinn darin, nach der Story weiter zu spielen. Schön fand ich auch, dass man den Tag- und Nach-Zyklus ändern konnte, weil ich oft nur Abends spielen konnte, währned es bei mir dunkel war, habe ich daher viele Pokémon nicht fangen können, die nur am Tag da sind. Generell fand ich dieses Spielprinzip aber echt cool gemacht und so macht es auch Sinn, dass man vorher überlegt, welche Edition man sich holen soll. Auch schön fand ich es, dass es einige Entwicklungen gab, die es nur in der jeweiligen Edition gab, so macht das Tauschen mit anderen Spielern auch wirklich Sinn.  

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Ich hatte an diesem Pokémon wirklich viel Spaß. Ich hatte  zwar eine längere Zeit, wo ich nicht spielen konnte, generell hatte ich aber immer den Wunsch, das Spiel auf jeden Fall durch zu spielen. Ich fand es schön, alles zu erkunden und mit allen NPCs zu sprechen, da man viele schöne Items bekommen hat und oft auch Pokémon im Tausch oder ähnliches. Auch hat es hier wirklich sinn gemacht, Schränke oder Bücherregale durch zu lesen, da man hier einige interessante Zusatzinformationen erfahren hat. Alles in allem ein wirklich tolles Spiel und dafür gibt es auch von mit 8 von 10 Ultrabestien.

Eure
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