Comic Review: Nightwing Band 1 – Rebirth

In den knapp 80 Jahren in denen Bruce Wayne mittlerweile das Cape des Dunklen Ritters trägt, musste er oftmals einsehen, das er seinen persönlichen Kreuzzug nicht alleine bewältigen kann. Neben seinem ewig treuen Butler Alfred, adoptierte er im Laufe der Jahre auch einige Kinder, die er mit viel Diziplin und Strenge ausbildete. Der wohl bekannteste unter ihnen ist Richard John „Dick“ Grayson. Einer junger Akrobat aus einer Artistenfamilie, dessen Eltern ermordet wurden. Im laufe der Jahre hat auch Dick viele Masken und Namen getragen. War er zu Beginn noch als der Wunderjunge Robin unterwegs, als er zu alt für das Kostüm wurde, machte er sich als Nightwing einen eigenen Namen und nach Batmans tot übernahm er dessen Rolle, um die Legende fort zu führen. Zuletzt täuschte er seinen Tod vor, um als Agent 37 für die Geheimorganisation Spyral tätig zu sein. In der Rebirth-Ära kehrt er zu seinen Wurzeln als Nightwing zurück und man wie freue ich mich darauf!!

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Der gefährliche Rat der Eulen der Gotham bis vor kurzem im Eisernen Griff hielt kehrt zurück. Sie haben Damian Wayne eine Bombe eingepflanzt und zwingen damit Dick Grayson als Nightwing einer ihrer Agenten zu werden. Doch Dick dreht den Spieß um. Nachdem er die Bombe entfernt und Damian somit außer Gefahr ist, stellt er sich freiwillig in den Dienst des Rates um ihn von innen heraus zu zerstören. Da einige Ratsmitglieder im Misstrauen, wird ihm vom Rat ein Partner zur Seite gestellt, den Dieb Raptor, der ihn nicht nur unterstützen, sondern auch ein Auge auf ihn halten soll. Wird es Nightwing wohl gelingen den Rat ein für alle mal zu zerschlagen, ohne sich selbst bei dieser zwielichtigen Mission zu verlieren?

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Für mich persönlich war der 1. Band der Nightwing Serie der bisher beste Sonderband der Rebirth-Ära. Allerdings muss ich auch dazu sagen, was oben denke ich klar wird, dass Dick bei mir ohnehin Fanboy-Bonus-Punkte bekommt. Er hat sie sich aber auch wahrlich verdient, denn die im Sonderband enthaltende Nightwing Rebirth Ausgabe ist in der Tat die erste Serie die mit Stolz den „Rebirth“-Titel tragen kann. Denn wie schon oben beschrieben war der erste Robin bis vor kurzem noch als Agent tätig und seine Identität des „Dick Grayson“ war tot. Am Ende des Rebirth-teils war er als Nightwing „wieder geboren“, mir hat auch gefallen das innerhalb des Einleitungsheftes auch noch mal Bezug auf alles genommen wurde, auch auf seine Zeit mit Bruce´s Sohn Damian den Dick in seiner Zeit als Batman wie einen eigenen Sohn lieben gelernt hat. Der Band selbst enthällt eine Spannende Geschichte die Nightwing rund um den Globus bringt und ihn in die unterschiedlichsten Situationen wirft um das ganze natürlich noch spannender zu machen, hat er mit Raptor einen Partner zur Seite, der Batmans Lehren abgrundtief verabscheut und verurteilt und sich nicht damit zurück hält Dick genau das klar zu machen. Es hat mir beim Lesen unglaublich Spaß gemacht Dick hadern zu sehen und mit Raptor das symbolische Teufelchen auf der Schulter sitzen zu haben, der ihm unentwegt davon überzeugen will das Batmans Art und Wege schlicht weg falsch sind. Was an sich umso lustiger ist, da man (in meinen Augen) auch einen leicht eingeschnappten Batman zu sehen bekommt, der Dick darauf drängt seine eigenen Entscheidungen zu treffen und nicht immer ihn um Rat zu fragen. Die Beziehung der beiden fühlt sich aber durchaus etwas angeschlagen an wenn man den Comic so liest. Der Charakter des Raptor hat sich für mich als durchaus amüsant herausgestellt, wobei ich bis zum Ende auch nie wirklich sicher war, auf wessen Seite er eigentlich tatsächlich steht. Seine ganzen Gadgets sind echt ne coole Sache und auch sein nicht vorhandenes Schmerzempfinden machen ihn zu einem echt üblen Gegner. Aber auch hier haben wir die Schwäche die mit dieser „Fähigkeit“ anheim geht gesehen. Denn wer keine Schmerzen empfindet, der merkt auch nicht wenn er verblutet. Selbstverständlich darf auch Dicks On-off Beziehung Barbara Gordon alias Batgirl/Orakel nicht fehlen. Dieses mal folgt sie ihm sogar um den kompletten Globus um wenigstens ein wenig Zeit mit ihm verbringen zu können. Was den Zeichenstil angeht, muss ich eigentlich sagen, das er mir nicht so gut gefallen hat. Das lustige daran ist, das mir die Story so gut gefallen hat, das ich auf den Stil nicht wirklich geachtet habe und mir das ganze eigentlich jetzt beim Rein blättern im nach hinein erst aufgefallen ist.

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Ich kann es nur noch mal sagen, für mich der bisher beste Rebirth-Band, weil er mich von Anfang an so gefesselt hat, das ich ihn einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es schmerzt fast ein bisschen bis Oktober auf den 2. Band warten zu müssen… Naja in der Zwischenzeit habe ich ja schließlich genug andere Comics die mich da gut ablenken, wie etwa das ebenfalls Spannende Hal Jordan und das Green Lantern Corps. Von mir gibt es hier für den ersten Band 9 von 10 ehemaligen Rotkehlchen.

Euer

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1 Antwort

  1. hellspawn2501 sagt:

    Spoilerwarnung für den Kommentar.
    Da ich eher aus der Marvel schiene komme sind die DC Helden und figuren oftmals ein eher unbeschriebenes Blatt für für mich. So kannte ich Dick Grayson nur aus meiner Kindheit in der ich ihn als Robin in verschiedenen Heften und taschenbüchern sah. Als Nightwing erlebe ich ihn hier zum ersten Mal. DC muß ich an dieser stelle loben, das ähnlich wie bei den Marvel Heften, ein später einstieg aber dennoch möglich ist, wenn man erstmal die Figuren und Beziehungen einfach hinnimmt und darauf vertraut, das man alles nach und nach erfährt. So hat man am ende des Bandes so einiges an wissen zusammen, um auch spätere Abenteuer geniessen zu können.
    Was mir an diesen Abenteuer sehr gefiel waren die vielen verschiedenen Buddy-Movie Momente zwischen Nightwing und Raptor. Die beiden gaben echt ein gutes Team ab, auch wenn sie am ende beide nur darauf aus waren, den anderen zu täuschen. Wobei dies Raptor ja besser gelang, mit dem Hintertürchen das ihn seinen Profit brachte. Würde die beiden trotzdem gern nochmal gemeinsam erleben, auch da ich denke das es zumindest nicht gespielt war, das sie sich eigentlich recht ähnlich sind.
    Nightwing wirkte in diesen Band auch ein wenig verloren auf mich. Auf der einen seite sah es wirklich so aus, wie Babara meinte, das er nicht zurück will, während er aber doch wieder auf Batman Rat vertrauen will, der ihn dafür den Kopf wäscht. Denke diese Selbstfindung setzt sich bestimmt noch etwas fort.
    Was fie Zeichnungen betrifft bin ich anderer Meinung als Fuma. mich stellte der Stil sehr zufrieden. Zweckmäßig und klar, ohne zu sehr überladen zu wirken.

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