Comic Review: Rebirth – Suicide Squad und Batman #1

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Top-Autor Rob Williams und Star-Zeichner Jim Lee zeigen mit der Rebirth Suicide Squad, was in ihnen steckt. Die Truppe, wieder angeführt und geleitet von Amanda Waller, wird diesmal angeführt von dem Veteranen Rick Flag und von Katana. Bei der ersten Mission des Teams muss Wallers Selbstmordkommando, bestehend aus Harley Quinn, Deadshot, Captain Boomerang, Killer Croc und weiteren Bösewichten sowohl ins Weltall fliegen, als auch ins kalte Wasser springen.

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Bei der neuen Suicide Squad wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet, die Story sollte einem nach dem überaus erfolgreichen Kinofilm der Suicide Squad auch mittlerweile zumindest als Film- und Comicfan ein Begriff sein. Daher wird auch zu Beginn nicht lange gefackelt, die diesmaligen Superschurken werden ausgewählt und hinaus geschickt, direkt zu ihrer ersten Mission. Dabei werden sie kurz namentlich erwähnt. Sie müssen zuerst in dem Weltraum, um danach sprichwörtlich ins kalte Wasser zu springen. Man merkt dabei sofort, dass Waller nur die Mission im Ziel hat, während sie das Team leitet. Während Rick Flag versucht, die Verluste auf Seiten der Suicide Squad so gering wie möglich zu halten, ist Waller dies herzlich egal, hauptsache sie erreichen ihr Ziel, ein Objekt zu beschützen, stehlen oder zu zerstören, hauptsache, die Feinde bekommen es nicht in die Hände. Man merkt sofort, dass keiner der Charaktere Sicher ist und jedem jederzeit etwas zustoßen könnte. Ganz vorne mit dabei ist natürlich wieder die süße Harley Quinn, die sich kein Stück verändert hat. Immer noch eine riesige Klappe und während des Kampfs hält sie lieber Smalltalk mit Katana, als sich auf den eigentlichen Kampf zu konzentieren. Was ihr allerdings nicht gut gelingt, da Katana nicht die gesprächigste ist. Die Squad trifft auf Hack, die offensichtlich ein großer Harley Quinn Fan ist und besondere Kräfte hat. Die Phantomzone hätten unsere Protagonisten aber lieber nicht beachten sollen, denn plötzlich steht Zod vor ihnen.

Während dies alles in den paar Seiten des ersten Teils des Comics passiert, geht es im zweiten Teil etwas ruhiger zu. Wir erfahren Hintergrundgeschichten von Deadpool und Boomerang. Ich fand sie sehr gut erzählt und finde solche Hintergrundgeschichten immer gut, da man dabei mehr über die Charaktere erfährt. Generell wurde mir bei dem Heft etwas zu wenig erklärt. Da ich bisher nur den Suicide Squad Film kenne und mich mit ihr selbst in der Comicwelt noch nicht so sehr vertraut machen konnte, wundere ich mich schon sehr, wieso die Hülle von Enchantress hier eine Künstlerin ist. Aber alles in allem ein guter Einstieg und die liebe Harley Quinn gefällt mir in diesem Band wieder außerordentlich gut. 

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Mit dem Neustart von Batman bricht eine neue Ära an. In Gotham passiert eine gewaltige Katastrophe, die mehrere tausend Opfer zur Folge hat, wenn Batman nicht eingreifen würde. Aber genau dies tut er, unter Einsatz seines Lebens. Im letzten Moment, als Batman schon mit dem Leben abgeschlossen hat, bekommt er Hilfe von zwei neuen Superhelden, die viele Fragen aufwerfen, eine große Frage aber ganz besonders: Wer sind Gotham und Gotham Girl?

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Ein sehr guter Einstieg in die Welt von der Stadt Gotham und Batman alias Bruce Wayne. Eine Rakete mit unglaublicher Durchschusskraft wurde entwendet und gerade, als Comissioner Gordon Batman davon erzählt, rast diese Rakete in ein vollbesetztes Passagierflugzeug hinein. Laut den Berechnungen von Batman und seinem Team soll es auf dem Gotham Square aufschlagen, bei dem gerade sehr viele Menschen sind. Um das schlimmste zu verhindern, arbeitet Batman mit seinem Butler Alfred und mit Duke zusammen, um zu errechnen, wann und in welchem Winkel das Flugzeug aufkommen wird. Um so viele Menschen wie möglich zu retten, fliegt Bruce Wayne mit seinen hochwertigen, technischen Gerätschaften auf das Flugzeug und steuert es auf das Meer hinaus. Im letzten Moment, als Batman gerade schon mit dem Leben abgeschlossen hat und mit Alfred seine letzten Worte ausgetauscht hat, kommt die unerwartete Rettung: Gotham und Gotham Girl, mit den Worten, dass Gotham ihre Stadt ist, und, dass sie sie retten möchten. Batman beschließt, die beiden in seine Arbeit einzuweisen, zumindest scheint es so. Im entscheidenden Moment verschwindet Batman aber spurlos und Gotham kann ihn nicht einmal mit seinem Blick, der durch Wände schauen kann, finden. Währenddessen machen wir kurz Bekanntschaft mit Professor Strange, mit dem es offensichtlich im nächsten Band weiter gehen wird.

Ich fand den Comic als Einstieg sehr gut, es war eine komplett neue Geschichte und es fängt quasi von Null an, auch, wenn man sehr in die Story hinein geworfen wird. Ich persönlich habe nicht verstanden, wer Duke ist und woher er kommt, da er noch dazu nicht sehr kompetent wirkt, ich hoffe, das wird bald noch genauer erkäutert. Und natürlich ist die große Frage offen, wer Gotham und Gotham Girl sind und warum sie fliegen können wie Superman und auch ansonsten anscheinend ähnliche Kräfte wie der Mann aus Stahl haben. Ich persönlich finde den Namen der beiden echt dämlich, aber mal schauen, wie es mit ihnen weiter geht. 

Eure
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Mia

Hallo ihr lieben. Mein Name ist Mia und ich bin 25 Jahre alt. Ich liebe Animes und Mangas über alles, bin aber auch ein absoluter Film- und Serienjunkie oder lasse meinen Abend auch gerne mit zocken ausklingen und habe auch nichts gegen ein gutes Buch am Wochenende.

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