Fuma´s Wonderland #1

Samstag ist ja mittlerweile unser Überraschungsbeitrag-Tag. Ich habe mir das ganze ausgesucht, weil ich bei der Vielzahl der Reviews die wir machen, leider etwas zu unkreativ werde, um selbst noch an eigenen Story-Ideen zu schreiben. Da ich leider zeichnerisch absolut unbegabt bin, mir dafür aber das visuelle schreiben umso besser liegt, gehe ich diesem Hobby auch hin und wieder nach. Allerdings hatte ich in letzter Zeit auch arbeitsbedingt nicht wirklich die Zeit mich kreativ zu entfalten. Also starte ich hier mal mit einem kleinen Prolog zu einer gut 6 Jahre alten Geschichte von mir, mit dem kleinen Titel Notura.

Notura

Notura war eine wunderschöne Welt. Es gab große, azurblaue Meere mit traumhaften Tropeninseln. Gigantische verschneite Gebirge, die die Kontinente überzogen. Tiefe Wälder in denen Flora und Fauna prächtig wachsen und gedeihen konnten. Große flache Grasflächen, die man meilenweit überblicken konnte und auf denen man gut reiten konnte. Es gab aber auch Landstriche die gar nicht menschenwürdig waren. Große Wüsten in denen das Leben nur unter extremsten Bedingungen möglich war und tiefe Sümpfe die von Schrecken bewohnt wuren, die sich der Mensch kaum vorstellen konnte, geschweige denn es überhaupt wollte!
Doch wie in jeder Welt in der die Menschen lebten, herrschte auch hier die Machtgier und es wurden viele Kriege geführt. Es gab Landstriche die so sehr vom Krieg gezeichnet waren, dass dort nie wieder ein Grashalm wachsen würde. Der Krieg forderte seinen Tribut so wohl am Volk, wie auch am Land. So gab es Länder, die kaum mehr bewohnbar waren und es traten immer häufiger Naturkatastrophen auf. Ganze Landstriche wurden von Stürmen verwüstet und sintflutartige Regenfälle überfluteten ganze Felder und zerstörten ganze Ernten. Die Wüsten breiteten sich weiter aus und der Wasserpegel stieg mancher Orts dramatisch an. Um diesen Naturkatastrophen ein Ende zu setzten, wurde ein Friedenspakt geschlossen. Die Länder ließen alle Waffen einsammeln und zu nützlichen Arbeitswerkzeug umbauen, um so weiteren Krieg zu verhindern. Doch wie der Mensch nun mal ist, gibt er sich mit nichts zufrieden, so gab es auch hier Splittergruppen, die sich gegen den Friedenspakt auflehnten. Da diese Bewegungen aber nur hin und wieder agierten wurden sie von den Ländern nicht als ernstzunehmen erachtet.

Eines der Länder, welches von der Ausbreitung der Wüste stark betroffen ist, war Bernandis. Die Ausbreitung der Wüste tat der Regierung des Landes so weit gut, dass es kaum Aufstände und Rebellionen gab. Die Menschen waren mehr mit dem Überleben beschäftigt, als das sie Zeit gefunden hätten, sich beim Staat zu beschweren. So konnte die Regierung ungehindert und fast ohne Komplikationen ihre geheimen Forschungen vorantreiben.
Es war eine kalte und klare Vollmondnacht hier in der Wüste von Bernandis. Kaum eine Wolke trübte den Nachthimmel und man konnte wundervoll die Sterne beobachten, doch der Konvoi der sich langsam durch die Wüste zog, hatte andere Ziele. Angeführt von dem jungen und charismatischen Lord Valorion rollte man gen Westen nach Meeras wo sich das geheime Forschungslabor der Regierung befand.

„Es ist noch ein weiter Weg, den ich mit diesem Pack bewältigen muss wir werden wohl erst im Morgengrauen ankommen.” dachte der junge Lord.
Als Erbe eines adligen Hauses war ihm diese Aufgabe zuwider, aber da er noch nicht lange beim Militär war, wurde ihm diese Aufgabe zuteil. Es widerte ihn an diesen Konvoi voll Gefangener, Sklaven und Versuchstieren zu führen. Er war doch ein junger, gut ausgebildeter, starker General. Warum musste er solche niederen Dienste erledigen? Und dieses störende Stöhnen der Gefangenen und das Fauchen und Aufbrüllen der Versuchstiere, raubte ihm noch den letzten Nerv. Er wollte seine Fähigkeiten zeigen und seine Kräfte mit ebenbürtigen Gegnern messen. Er war ein junger attraktiver Mann, mit seinen schwarzen, kurz geschorenen Haaren und seinem maskulinen Körper. Ein richtiger Frauenschwarm und er wollte doch mit seinen großen Heldentaten prahlen können, aber was hatte er groß zu erzählen? Valorion war ein junger General, der dank seiner guten Ausbildung und seines hohen Standes schnell aufgestiegen war, doch er wurde trotzdem mit nicht mehr als Botengängen oder Geleitschutz beauftragt.
Und auf solche Storys standen die Frauen nun wirklich nicht!
Doch wenn er mal in den klaren Nachthimmel gesehen hätte, so hätten ihm die Sterne vielleicht offenbart, dass das Schicksal noch ganz andere Pläne mit ihm hatte….

Ende

Ich bitte aber nochmal zu bedenken, das die Story 6 Jahre alt ist und ich selbst nicht mehr so ganz zufrieden damit bin. Gerne nehme ich hier Kritik entgegen, freue mich aber auch sehr über Vorschläge und Anregungen und wenn es tatsächlich Interesse geben sollte, kann ich ja gerne versuchen den Faden mal wieder auf zu greifen und die Geschichte dann doch weiter zu schrieben.

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