Film Review: Guardians of the Galaxy Vol. 2

Guardians of the Galaxy

Als bekennender DC-Fan, der lediglich erweiterte Grundkenntnisse bezüglich Marvel hat, gehe ich ja dennoch fleißig in jeden neuen Film. Auch 2014 als der erste Guardians of the Galaxy lief war ich in einer der ersten Vorstellungen und mann hatte ich meinen Spaß mit dieser mir unbekannten und bunt zusammengewürfelten Gruppe. So habe ich mich auch unheimlich auf den zweiten Teil gefreut, der vor wenigen Wochen anlief. Zur Überbrückung hatte ich ja auch mal in das Tellale Spiel rein geschaut. Am Wochenende waren wir nun endlich drin und was soll ich sagen? Der Film ist ne Wucht.

Nachdem die Guardians das Nova-Corps vor deren Vernichtung gerettet hatten, waren sie in aller Munde und bekamen einen Auftrag nach dem nächsten. In ihrem aktuellsten Auftrag sollen sie für das Volk der Sovereigns, ein energiefressendes Monster davon abhalten, deren heilige Energiezelle zu fressen. Im Austausch dafür erhalten sie Gamoras Schwester Nebula, die von den Sovereigns gefangen gehalten wird. Doch dank Rockets kleptomanischen Zügen, werden sie schon bald selbst von der Flotte der Sovereigns gejagd. Erst das Auftauchen von Peters Vater rettet die Gruppe aus ihrer brenzligen Situation. Eine erfreuliche Zusammenkunft steht Peter bevor, doch die große Frage steht im Raum, wo der Vater den all die Jahre war wenn es ihm jetzt ja gut geht. So müssen sich die Wächter der Galaxy einer Jahrtausende alten Gefahr stellen, die alles Leben bedroht…

    

Wie schon oben geschrieben, ist der Film echt eine Wucht. Denn dieser zweite Teil kann es locker mit seinem Vorgänger aufnehmen. Auch wenn ich sagen muss, dass sich der Fokus etwas verändert hat. War der erste Teil ja doch sehr Comedy zentriert, mit einem hauch Action, hat der 2. Teil etwas mehr Action (vor allem im großen Finale) und ist vor allem eins, Emotionaler. Denn der Film setzt wie auch das Telltale Spiel, eine große Frage in den Raum. Macht den tatsächlich nur das Blut eine Familie aus? Denn genau darum geht es hier, wie diese bunt zusammengewürfelten Gruppe und natürlich auch jene die ihnen am nächsten stehen eine Familie sind. Der einzige wirklich negative Punkt den ich dem Film ankreiden könnte, ist wohl die Tatsache, das er weitestgehend vorhersehbar ist. Ab einem gewissen Punkt, hat man schon eine grobe Ahnung was falsch läuft und worauf der Film hinaus will. Was aber nicht unbedingt schlecht ist. Es ist nicht die unangenehme Art „Ach war doch klar“ sondern eher diese „Es musste ja so kommen“, wenn ihr wisst was ich damit meine. Aber wie gesagt, das ist auch der einzige halbwegs negative Punkt den ich hier nennen könnte. Ansonsten hat mir das Zusammenspiel der Charaktere wieder unheimlich gut gefallen. Der Rache-zerfressene Drax, der ganz langsam über den Tellerrand hinaus blickt und nach vorne sehen kann. Die zynische und leicht tsundreige Gamora, die sich ihre Gefühle weder für Peter noch für Nebula eingestehen will. Dazu kommen natürlich noch Rocket und Groot, wovon der eine sich selbst und sein Verhalten stark in frage stellt und der andere schlimmer als jedes Kleinkind ist. Abschließend natürlich noch Peter, der nicht nur mit seinen Gefühlen für Gamora zu kämpfen hat, sondern auch das plötzliche Auftauchen seines verschwunden Vaters überwinden muss. Auch das Pacing des Filmes ist absolut gelungen und der Film hatte meiner Meinung nach keine einzige Downtime. Ansonsten sieht man den gewohnten Humor an jeder Ecke und der Film hat davon selbst verständlich auch mehr zu bieten, als bereits in den ganzen Trailern zu sehen war. Ich sag da nur der mächtige und gefährliche Captain * Trommelwirbel * Taserface XD Was mir auch sehr gefallen hat, war die Tatsache das der Film Peters Vergangenheit etwas mehr beleuchtet hat. Der erste Teil hatte das ja lediglich angekrazt. Darstellungen und Szenerie sind auch gewohnt farbenfroh und auch der Finale Kampf am Ende weiß durchaus zu begeistern, wobei ich persönlich mir ja ein kleines Kamehameha von Starlord gewünscht hätte. Schade eigentlich das genau das CGI das hier so beliebt hat damals das Todesurteil für Green Lantern war(Abgesehen von dem ungünstigen Drehbuch.).

   

Eine unheimlich gute Forsetzung. Ich fand den ersten Film schon richtig gut und im zweiten Film wurde einfach alles gute vom ersten Film mit rein genommen. Ein gewagtes unterfangen, es war aber durchaus erfolgreich! Viel süße Groot-Action, viel gute Musik an den richtigen Stelle, die Szenerie war eine Augenweide und alle Charaktere waren so, wie wir sie kennen. Ich wurde wirklich königlich unterhalten und habe viel zu Lachen gehabt. Ich würde den Film auch echt gerne nochmal ansehen, weil es einfach so positiv in meinem Kopf ist. Vor allem die Anfangsszene war einfach episch. Gerne mehr davon in einer Vol. 3!

Ich hatte definitiv meinen Spaß mit diesen grandiosen Film und freue mich jetzt schon auf den angeteaserten 3. Teil und einen Teenager Groot XD Das kann nur grandios werden!! Der Film ist auf jeden Fall erstklassiges Popkornkino und jeder der de ersten Teil mochte, wird auch diesen hier lieben. Von mir gibt es hier 9 von 10 hässlichen Wesen, die aber innerlich schön sind.

Spiel Review: Guardians of the Galaxy Episode 1

Euer

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3 Antworten

  1. War Teil 1 Comedy zentrierter? Kann schon sein, das es mehr auffiel, da die Comedy dort einfach zu gewollt rüberkam. Jedenfalls fand ich die ganzen witzigen Szenen diesmal viel natürlicher gesetzt. Auch das Kinopublikum hat sich um einiges mehr amüsiert als noch im ersten Teil. Bei einen Pärchen das neben uns saß, hatte ich sogar die Befürchtung das durch ihr Dauerlachen früher oder später etwas in ihnen reisst. O_O
    Was auch besser rüberkam war die Chemie der Charaktere untereinander. Liegt vielleicht daran, wie ihr schon schriebt, das der Film auch ein gnzes Stück emotionaler ist, durch den Schwerpunkt auf die Familie.
    Bei der Story wußten alte Marvel Hasen natürlich bei der erwähnung des Namens Ego bescheid, so das ein, für Comic unwissende, großer Twist direkt bekannt war für ältere Marvel Fans. Wobei die Zusammenführung des Charakters Ego und der Celestials durchaus eine gute Alternative zu den Comics dastellte.
    Alles in allem war Teil 2 jedenfalls nochmal eine Steigerung zum ohnehin guten ersten Teil.

    • Fuma sagt:

      Also ja, ich fand den ersten Teil stärker auf den Comedy Part konzentriert. Hier im zweiten waren selbstverständlich auch genug Szenen, allerdings kleiner und gestreuter. Ja der emotionale Aspekt, war hier eben vorhanden, weil er es im 1. Teil nicht sein konnte, sind sie im ersten Teil doch erst zusammen gewürfelt worden, somit war das eigentlich eine gute, wenn auch logische Fortführung des ganzen. Wie gesagt, bin ich bei Marvel ja leider nicht so tief in der Materie, wodurch mir Ego erst mal recht wenig gesagt hat. Andererseits, eine Göttliche Präsenz die sich Ego nennt und ein großes Gehirn ist…. echt jetz?!

      • Vielleicht lag es bei der Comedy auch daran, das die Leute mit der Orginalfassung mehr Spaß hatten, als mit der Synchronisation. Wir hatten den Film im Metropolis mit Untertiteln gesehen. Und wie gesagt, hatte ich diesmal nicht so den Eindruck man richte alles der Coolheit wegen auf die Szenen aus.
        Bei Ego hat man ja halt mehre Dinge zusammen gemischt und dann kräftig umgerührt, so das etwas neues rauskam. Die Celestials sind schon dabei so etwas wie Götter. Setzten sie doch die Saat für viele evolutionstechnische Ereignisse im Universum.

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