Manga Review: Demon Chic x Hack Band 1

Demon Chic x Hack

Ich kam in den Mangaladen, sah einen neuen Manga von Arina Tanemura und habe ihn mir geschnappt. Zu Beginn des Mangas dachte ich mir nur “Verdammt, du hättest dir lieber mal die Storybeschreibung anschauen sollen, böse Mia!” aber am Ende des Mangas dachte ich dann eher “Ist nicht das Beste Werk von Arina Tanemura, ist aber okay”. Im Enteffekt bin ich also doch froh, ihn gelesen zu haben. Und da er in Japan bereits mit zwei Bänden abgeschlossen ist, kann man denke ich generell mit dem Manga nicht viel falsch machen.

Dämonenprinzessin Giselle begegnete eines Tages einem Menschenjungen. Seitdem sehnt sie sich danach, Ichiritsu wiederzusehen. Damals ist die mit ihm einen Pakt eingegangen und dies ist nun schon 6 Jahre her. Da sie den Wunsch von Ichiritsu noch nicht kennt und ihn bisher noch nicht erfüllen konnte, kann sie auch keinen anderen Pakt eingehen und wird deshalb bald sterben. Wenn sie nicht zuvor schon daran stirbt, dass sie seit dem Treffen mit ihm nur noch Marshmallows essen kann. Da Giselle keine Lust mehr hat zu warten, geht sie, trotz des Verbotes ihres Vaters, zurück in die Menschenwelt und geht an dieselbe Schule wie Ichiritsu. Das Problem ist nur… es ist ein Jungeninternat.

Arina Tanemura schafft es immer wieder mich zu verzaubern. Sie ist eine wahnsinnig tolle Künstlerin und einige ihrer Mangas waren mein Einstieg in die Manga-Welt vor vielen, vielen Jahren. Sie ist auch die einzige Mangaka, von der ich ein echtes Autogramm habe, das musste einfach sein. Ich habe nur ein kleines Problem mit ihr… Ich habe früher nur Shoujo Mangas gelesen. Und habe sie geliebt. Das ging von 13 bis 19 Jahren so, bis dann dieser Fuma kam und mich in die Shounen Welt entführt hat. Ich hatte damals noch nie einen Shounen in der Hand und dachte, die sind alle doof, die braucht man nicht lesen. Da er mir dann einige Shounen zum Lesen aufgedonnert hat, geschah es mit mir… Ich habe angefangen, das Abenteuer und den Nervenkitzel lieben zu lernen. Und seitdem kommen mir Shoujos oft langweilig und plump vor. Daher lese ich heute nur noch in besonderen Fällen Shoujo Mangas. Ich versuche es zwar immer wieder, die Funke springt aber nur selten rüber. So habe ich mich zwar nach Band 1 in den Manga Blue Spring Ride verliebt, konnte aber mit Haus der Sonne Band 1 absolut nichts anfangen und fand ihn richtig langweilig und nervig. Daher habe ich diesen neuen Manga von Arina Tanemura mit gemischten Gefühlen entgegen genommen. Einerseits war da die Freude, dass sie einen neuen Manga heraus gebracht hat, andererseits war in meinem Kopf eben dieses… es ist ein Shoujo. Daher habe ich mir extra den Klappentext nicht durchgelesen und auch keine Storybeschreibungen und bin ganz offen an das Werk heran gegangen. Der Anfang hat mir unheimlich gut gefallen. Giselle ist wirklich wunderschön und süß. Arina schreibt auch selbst, dass sie Giselle so süß wie nur irgendwie möglich machen wollte, daher auch wunderschöne lange Haare, Katzenöhrchen und wunderbare Kleidung.

Die Szene mit dem Jungen und Giselle fand ich auch total niedlich und es war so süß, dass er ihr Marshmallows mitgebracht hat. Dann kam aber auch relativ schnell der nicht so schöne Part. Sie müssen sich wieder trennen und Giselle erfährt nicht mal, welchen Wunsch er hatte. Aber Giselle wäre ja nicht Giselle, wenn sie sich davon unterkriegen lassen würde. Wobei ich mich schon gefragt habe, wieso dann dieser Sprung von 6 Jahren war. Nunja, auf jeden Fall macht sie sich auf, um Ichiritsu zu suchen und schwupp die wupp ist sie auch schon an seiner Schule angemeldet. Das Problem ist nur, dass es ein reines Jungeninternat ist. Also, was macht man in dem Fall? Genau, man verkleidet sich als Junge. Die Probleme sind somit also vorprogrammiert! Ich persönlich muss gestehen, dass ich solche Gender Wechsel Storys ja schon sehr gerne mag, She’s the Man mit Amanda Bynes gehört auch heute noch ganz klar zu meinen Lieblingsfilmen. Als sich Giselle dann in der Schule einlebt hatte ich schon etwas Sorge, dass sie nur noch als Junge rumläuft aber Arina hat hier auch genug Gründe gefunden, um sie als Mädchen zu zeichnen. Die Mischung ist eben auch das, was ich so positiv an dem Manga finde. Meine einzige Angst war nur noch, dass es sich hierbei um einen Shounen Ai Manga handelt, die mag ich in der Regel nämlich nicht und das Genre ist auf diversen Internetseiten bei dem Manga vertreten. Es hält sich aber bei Band 1 in Grenzen, ich bin also trotzdem gesapannt darauf, was in Band 2 auf uns wartet.

Obwohl ich im Prinzip keine Shoco Cards sammel und bisher auch nur 3 Stück besitze, finde ich diese Shoco Card wirklich wunderschön. Ebenso das Cover und die Farbseiten in dem Band. Ich liebe einfach die Zeichnungen von Arina, sie versteht ihr Handwerk und wurde über die Jahre immer, immer besser, obwohl sie bei Kamikaze Kaitou Jeanne auch schon sehr gut zeichnen konnte. Ich werde wohl immer ein Fan von ihr und ihren Zeichnungen bleiben. Ich persönlich würde dieses Werk nicht zu ihren Besten zählen, aber ich habe nach den ersten paar Seiten schlimmeres erwartet. Im Enteffekt war der Manga gut erzählt, hat nachvollziehbare Charaktere und wunderschöne Zeichnungen – was will man mehr.

Eure

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1 Antwort

  1. rndm.chocolate sagt:

    Hi,
    Ich wollte fragen, ob es sich lohnt den Manga zu kaufen, wenn man auf Boys Love/Shonen-Ai steht und nicht so der Romance/Shojo Typ ist ?
    Lg Lea aka rndm.chocolate ;)

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