Anime Movie Review: Naruto Shippuden The Movie 5 – Blood Prison

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Nachdem wir beide vom vierten Film von Naruto Shippuden nicht so begeistert waren, habe ich Hoffnung gehabt, dass der nächste Naruto Film wieder etwas besser ist und ich wurde nicht enttäuscht. In meinen Augen reicht der fünfte nicht an den Boruto Movie ran, trotzdem wurde ich sehr gut unterhalten. Dazu soll aber gesagt sein, dass ich von Naruto bisher nur diese drei Filme gesehen habe. Wir danken KSM Anime für die Zusendung dieses Films als Rezensionsexemplar vor dem Erscheinen am 19. Juni 2017.

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Naruto wurde mehrfach als Täter beschrieben, der Jonin in anderen Dörfern angegriffen und sogar getötet haben soll. Niemand aus Konoha glaubt ihm, als er seine Unschuld beteuert. Dennoch muss er bis auf weiteres in ein Gefängnis verfrachtet werden, bis die Ninja in Konoha seine Schuld oder Unschuld beweisen können. Dem Wildfang schmeckt dies ganz und gar nicht und er sträubt sich wehement dagegen. Trotzdem muss er sich seinem Schicksal fügen und wird in das Hozuki-Schloss, ein Hochsicherheitsgefängnis für Ninjas, gebracht. Naruto erfährt, dass der Gefängnisdirektor dafür gesorgt hat, dass Naruto dort landete, da er sein Chakra benutzen möchte, einen geheimisvollen Kasten zu öffnen.

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Der Film beginnt sehr Actiongeladen und steigt ohne großes Geplänkel in die Story rein. Man sieht, wie der Raikage A von jemandem angegriffen wird. Als dieser sich wehrt, zerstört er den Umhang des Unbekannten und es erscheint ein uns bekanntes Gesicht: Naruto! Wer Naruto kennt, weiß, dass da irgendetwas nicht stimmen kann und Naruto selbst sieht es genauso. Er fleht Tsunade an, dass sie an seine Unschuld glaubt, diese besteht aber darauf, dass er vorerst in ein Hochsicherheitsgefängnis gesteckt wird. Bevor Naruto überhaupt versteht, wie ihm geschieht, steckt er schon in einem kleinen Holzgefängnis fest und wird zum Hozuki-Schloss gebracht, wo das Gefängnis untergebracht ist. Er muss sich dort einiges anhören, besteht aber immer wieder auf seine Unschuld, doch niemand glaubt ihm.

Es beginnt das Abenteuer von Naruto, wie er versucht, aus dem Gefängnis auszubrechen. Allerdings ist es kein normales Gefängnis. Bei der Einlieferung werden die Ninja von dem Gefängnisdirektor Mui mit einem Siegel bestückt, dass sie daran hindert, ihr Chakra zu benutzen. Wenn sie es doch tun, oder sich zu weit von dem Gefängnis entfernen sollten, fängt das Siegel an heiß zu werden und einige Augeblicke später gehen sie dann in Flammen auf. Das ist einer der Gründe, wieso sich niemand im Gefängnis traut, aus der Reihe zu tanzen oder einen Aufstand an zu zetteln.

Doch, Naruto lässt sich von sowas nicht unterkriegen. Durch sein Können ist es ihm möglich, dennoch etwas Chakra aufzubringen oder sich weiter als andere vom Gefängnis zu entfernen, den Ausbruch schafft er dennoch nicht. Währenddessen versucht Mui, Naruto in den Keller des Gefängnisses zu verfrachten, um sein Chakra anzuzapfen. Dort befindet sich nämlich ein Kasten, von dem es Gerüchte gibt, dass sie einem einen Wunsch erfüllt. Dazu muss aber eine gewisse Menge an Chakra in die Box fließen und Naruto ist hierfür eine sehr gute Quelle für Mui und seine Kameraden. Mui hatte vor 10 Jahren bereits den Versuch gewagt, den Kasten zu öffnen und hat dafür seinen eigenen Sohn geopfert und in die Kiste verfrachtet. Dies war allerdings nicht genug.

So viel zur Story des Films, mehr will ich dazu auch gar nicht sagen. Ich fand die Story des Films von vorne bis hinten sehr spannend. Man konnte ihr gut folgen und am Anfang wurde auch nicht groß drum herum geredet, worum es in dem Film geht. Es kam direkt zum eingemachten und dies hat dem Film einen guten Start verschafft. Man merkt einfach, dass da irgendwas nicht stimmen kann.

Ich denke, keiner von uns traut Naruto zu, dass er andere Jonin angreifen oder gar töten würde oder überhaupt könnte. Ich fand es ehrlich gesagt auch etwas sehr hart, dass ihm tatsächlich keiner aus Konoha geglaubt hat, dass er es nicht gewesen ist. Man könnte ja meinen, sie würden vorerst mit ihm versuchen, herauszubekommen, ob es tatsächlich Naruto war oder nicht, indem man ihn beispielsweise beschatten lässt. Daher war ich am Anfang doch sehr geschockt, dass er tatsächlich so schnell “abgeschoben” und in das Gefängnis gebracht wurde.

Dort hat er mir durchgängig so extrem Leid getan. Er hatte dort wirklich keine schöne Zeit. Dann wird er auch noch in der ersten Nacht im Schlaf gekidnapped, durch das bisschen Chakra was er aufbringen kann, kann er sich allerdings aus der misslichen Lage begreifen. Das hilft ihm dennoch nicht davor, dass er in Einzelhaft gesteckt wird. Da Naruto niemand ist, der einfach so still in einer Ecke sitzen kann, kommt er mehrfach in Einzelhaft und die Strafe wird immer länger.

In der Zeit seines Aufenthalts freundet er sich mit Ryuzetsu an, die Mui töten möchte, aus Rache, dass er seinen Sohn für die Kiste geopfert hat. In dieser Zeitspanne, also Mitte des Films, hat sich der Film etwas gezogen in meinen Augen. Schlimm war das nach dem guten Anfang aber bei weitem nicht, es ist mir nur aufgefallen. Doch als dann das große Finale begann, war ich wieder Feuer und Flamme und wurde so richtig in den Film hineingezogen. Das Ende ist in meinen Augen unheimlich gut und Naruto muss sehr hart kämpfen.

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Nach dem leider etwas enttäuschenden 4. Film war der 5. eigentlich sehr angenehm anzusehen. Klar würde ich ihn jetzt nicht unbedingt als große Erleuchtung sehen, da war Boruto immer noch um einiges besser, aber ehrlich gesagt habe ich relativ wenig worüber ich mich beschweren könnte. Es war ne stabile Storyline die für ein angenehmen Feierabend sorgt. Lediglich die etwas übertriebenen Wunden, die selbst Son Goku neidisch gemacht hätten, fand ich dann doch ne Nummer zu viel. Naja mal schauen was die anderen Filme noch so zu bieten haben. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten.

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Die Kampfszenen im kompletten Film waren überragend gut. Trotz der kleinen Durchhänger während des Films war dieser wirklich schön anzusehen. Gegen Ende wurde es beim Kämpfen recht unrealistisch. Wenn mehrere Personen Löcher im Bauch haben und noch ganz normal rumlaufen können ist das schon sehr merkwürdig. Allerdings bin sogar ich als “Naruto-Frischling” das mittlerweile gewohnt. Die Charaktere gehen eben bis zum äußersten und entwickeln sich auch während des Films weiter. Für Anfänger des Naruto Universums wie mich, war einiges in dem Film nur schwer nachzuvollziehen. Dank Fuma, der definitiv ein Kenner des Gebiets ist, konnten die meisten meiner Fragen geklärt werden. Dennoch kann ich den Film sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittenen Naruto Zuschauern nur wärmstens empfehlen. Manchmal muss man eben auch nicht alles verstehen, wenn man einen sehr guten Film anschaut. Von mir bekommt der Film daher seine wohlverdienten 7 von 10 Schattendoppelgängern.

Der Film erscheint am 19. Juni 2017 bei KSM Anime:

Details von KSM Anime

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Eure

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