Manga Review: Fire Force Band 2

Seit dem äußerst lustigem und spannenden ersten Band der neuen Serie des Soul Eater Mangaka hatte ich mich auf die Veröffentlichung des 2. Bandes hierzulande gefreut. Letzte Woche kam ich nun endlich auch dazu ihn zu lesen und die Story bleibt auf dem gleichen hohen Niveau, wenn nicht besser, als der erste Band.

Wie im ersten Band bereits vorgestellt, gibt es in der Welt von Fire Force das Problem, dass Menschen urplötzlich in Flammen aufgehen. Da jene Menschen aber nicht erbärmlich verbrennen sondern in dieser Form weiterhin agieren, werden sie Flammenwesen genannt. Jene Wesen werden von der Sondereinheit der Feuerwehr bekämpft und per lokaler Messe gereinigt. Als die beiden Neuzugänge der Achten Sondereinheit Shinra und Arthur bei einem Neulingsturnier mitmachen gerät dieses schnell außer Kontrolle als ein unbekannter Mann auftaucht und sich Shinra entgegen stellt. Für weitere Informationen schaut in meinen 1. Beitrag.

   

Der zweite Band setzt genau dort an, wo der erste aufgehört hatte, mit Shinras Auseinandersetzung mit dem mysteriösen Mann. Jener brüstet sich bereits damit mehrere Menschen kaltblütig ermordet zu haben, erwähnt in Shinras Gegenwart aber auch Hintergrundwissen zum Ableben seiner Eltern. Ganz nebenbei lässt er natürlich auch noch die Info fallen, das Shinras vermeindlich verstorbener Bruder immer noch lebt. So cool ich den Manga ja auch finde, so unglaublich Klischeehaft ist doch die Tatsache, das sein Bruder bei den Bösen rumhängt. Selbst verständlich dient das ganze lediglich als Drama-Element, aber solange es gut umgesetzt wird, kann ich damit bestens leben. Wenigstens wird es dann in einem der späteren Bände wohl einen furiosen Bruder vs. Bruder Kampf geben, der wahrscheinlich nur durch die Editoren verhindert werden kann, indem sie die Serie frühzeitig abschießen.

Hier hätte ich es aus Storysicht ja durchaus mal lustig gefunden, wenn sich der Main doch nach kurzer Zeit tatsächlich den bösen angeschlossen hätte. Aber das ist und bleibt Wunschdenken. Der Kampf gegen den unbekannten war auf jeden Fall gewohnt actionreich und dennoch jederzeit übersichtlich, was mir ja besonders wichtig ist ;) Auch die äußerst explosive Asche die er so wild um sich wirft ist ein interessantes Druckmittel für seine Gegner. Aber der Mangaband hatte ja schließlich mehr zu bieten als nur diesen Kampf, den auch zum Hintergrund der Geschichte erfahren wir endlich etwas mehr.

Dass die 8. Einheit erst neu gegründet wurde, wussten wir ja schon. Das sie allerdings sogar als Observationsgruppe die anderen Überwachen sollen, damit hätte ich jetzt eher weniger gerechnet. Allgemein fand ich die Aufteilung der Gruppen in Kirche, Militär(Staat) & Unternehmen schon interessant gewählt. Um die fünfte Sondereinheit die ganz im Sinne verschiedener Unternehmen agiert, ging es dann auch weitestgehend im Rest des Bandes.

Denn nachdem das erste denkende Flammenwesen mit Charakterzügen seiner menschlichen Form auftaucht, wird er kurzerhand für diverse Versuchsreihen eingespannt und von der Kommandantin der fünften, Prinzessin Hibana domestiziert. Wie auch der erste Band bietet dieser eine unterhaltsame Spannende Story, einige lustige Szenen die sich mit spannenden Kampfsequenzen abwechseln. Abgerundet wird das ganze natürlich durch die skurrilen Charaktere von Atsushi Ohkubo, die dem ganzen abschließend noch die gewisse Würze geben.

Der 2. Band es eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes und hat sich für mich an absolut allen Fronten noch weiter verbessert. Ich hoffe inständig das der dritte Band diese Tradition fortsetzt und die Serie mit diesem sehr hohen Niveau noch lange fortgesetzt wird. Ich freue mich somit auf den nächsten Band und habe ihn am Wochenende auch bereits auf der Dokomi gesehen und werde ihn mir wohl nächste Woche bei meinem Comichändler mitnehmen. Jeder Shounen-Fan kommt bei dieser Serie absolut auf seine Kosten und sollte zugreifen. Für alle anderen kann ich dazu nur sagen, greift zu!!

P.s. In der Erstauflage vom Manga bei Tokyopop befindet sich dieser Metallpin als Extra.

Euer

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