Comic Review: Injustice – Das Erste Jahr Band 1

Injustice das ertse Jahr

Als Injustice – Götter unter uns damals im Frühling 2013 erschien, war ein Kumpel von mir der begeisterter Mortal Kombat Fan ist, natürlich ein Day One Käufer. Mit strahlenden Augen berichtete er mir über die faszinierende Geschichte rund um den Bösen Superman und seiner „Eine Welt“-Armee die von einer Hand voll Recken rund um Batman in Schach gehalten wurden. Ich selbst habe das Spiel dann wiederum erst Ende 2014 als es kostenlos im Playstation Plus war spielen können. Das wiederum aber auch nur auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad, da mir die Mortal Kombat-Reihe aufgrund ihrer starren Steuerung und der starken Kombo-lastigkeit nie so wirklich lagen. Aber um die Story zu erleben, habe ich die Zähne zusammen gebissen und durchgehalten und man war das eine gute Story!! Etwas später erscheinen auch die ersten Comic Adaptionen dazu. Darunter auch die jetzt neu aufgelegte Variante „Injustice:  Götter unter uns – Das erste Jahr“. Dank Panini Comics die uns den ersten Band dieser zweibändigen Story zur verfügung gestellt haben, war ich jetzt (relativ zeitnah) zum Release von Injustice 2 auch in der Lage, mir die Anfänge des Regimes anzusehen. Und ich kann nur sagen, Wow! War der Band fesselnd.

Unmittelbar nachdem Superman erfahren hat das seine Frau Lois Lane schwanger ist, wird das junge Glück von Batman´s Erzfeind dem Joker je zerstört. In einem perfide ausgeklügelten Plan bringt er Clark dazu nicht nur seine Frau zu töten, sondern mit ihrem Tod auch gleichzeitig eine Atombombe in Metropolis auszulösen. Der gebrochene Mann aus Stahl der darauf hin nahezu alles verloren hat, verfällt in blinde Raserei und tötet den Clownprinzen. Doch das sollte erst der Anfang sein. Mit dem von ihm verschuldeten Tod von Millionen Menschen hat sich ein Schalter umgelegt und er befiehlt eine weltweite Waffenruhe. Jedem der sich nicht daran hält, bestraft er unablässig. Doch es gibt eine Person, der diese Handlungen gar nicht gefallen. Supermans bestem Freund Bruce Wayne aka Batman. Dieser Band umfasst die Anfänge der neuen Regierung unter Supermann und dem Widerstand unter Batman.

   

Ich lese ja viele gute Comics, aber gerade dieser erste Band war wahrlich eine Wucht. Meiner Meinung nach ist hier sogar ein Vorwissen der Story des Spiels vollkommen überflüssig und absolut jeder sollte in diesen fulminanten Start einer etwas anderen Storyline rein blicken. Denn wie oft sieht man den Mann aus Stahl mal als den „Bösen“ wobei seine Handlungen gerade in diesem ersten Band noch weitestgehend nachvollziehbar sind. Aber wie sagt Bruce hier so schön: „Clark, ich hätte das zwar auch getan, wenn ich deine Kräfte hätte, aber du bist besser als ich.“ Besser kann man es denke ich auch gar nicht treffen als mit diesem Satz. Denn mit diesem Band tritt eigentlich genau das Szenario ein, auf das sich Batman immer vorbereitet hat. Das göttliche Wesen das Amok laufen könnte. Aber der Band fängt zu beginn ja erst mal mit einer absolut positiven und optimistischen Stimmung an. Schließlich hat der Mann von Morgen gerade erst erfahren das er Vater wird und er will seinen besten Freund Bruce selbst verständlich als Patenonkel. Das herzliche Lächeln, mit dem der Mitternachtsdetektiv den Wunsch quittiert, wird wohl das letzte für eine sehr lange Zeit sein. Denn schnell schaltet der Comic von der optimistischen Stimmung auf Vollgas, als der Joker und Harley die schwangere Lois entführen. Frustriert durch die ständigen Niederlagen gegen die Fledermaus wollte der Joker nämlich mal etwas neues ausprobieren. Durch den gekonnten Einsatz von Scarcrows Angstgas und Kryptonit erscheint Doomsday auf der Bildfläche. Um der Gefahr Herr zu werden befördert Superman ihn auch just ins Weltall nur um festzustellen, dass er gerade nicht das abscheuliche Monster, sondern seine schwangere Frau getötet hatte. Der Joker hatte auch den Zünder einer Atombombe in Metropolis an Lois Herzschlag gekoppelt, was wiederum bei ihrem dahinscheiden die gesamte Stadt vernichtete und Millionen Leben kostete. Von der puren Raserei befallen tötet der Stählerne den Clownprinzen. Dabei fast er den festen Entschluss, dass die Menschheit nicht in der Lage ist auf sich selbst zu achten und wird selbst zur allgegenwärtigen Weltpolizei. Soviel aber auch zur Story, näher möchte ich nicht wirklich darauf eingehen, da jeder so überrascht sein soll wie ich. Gerade nach dem brillanten Wonder Woman, fand ich es erneut umso faszinierender zu sehen, das gerade Diana die treibende Kraft hinter Supermans Handlungen ist. Aber auch der schwere Verlust von Batman, hat mich auch etwas arg mitgenommen. Auch wenn ich mir es nach der ersten Andeutung ja schon fast gedacht hatte. Ein weiteres Highlight dieses Comics sind selbstverständlich die sehr gut geschriebenen Dialoge. Ob es die irrwitzigen Kommentare von Harley sind oder die versuche des Dunklen Ritters seinen Freund davon zu überzeugen das seine Handlungen falsch sind. Alles las sich wie aus einem Gus und ich habe gar nicht bemerkt wie schnell ich letztlich fertig war. Spannung bahnt sich jetzt auch für den 2. Teil der Geschichte des ersten Jahres an, schließlich hat Bats am Ende des Bandes die ersten Mitglieder seiner Rebellion um sich geschart. Mal sehen wenn es da wohl zuerst erwischt und ob Bats tatsächlich etwas auszurichten vermag.

Wie oben schon geschrieben, kann ich den Band nur absolut empfehlen. Die Umsetzung ist hervorragend gelungen und die Dialoge sind sowohl lustig wie auch mitreißend. Nur um es noch mal zu wiederholen, der Band kann ohne Probleme auch von Nicht-Spielern gelesen werden, da er ja letztendlich erzähl wie es überhaupt zu Supermans Regime kam. Ich freue mich jetzt schon auf den 2. Band und will gar nicht erst bis Mitte August warten um zu wissen wie es weiter geht.

Euer

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