Comic Review: Wonder Woman – Das Erste Jahr – Rebirth

Ja, ich muss gestehen, ich bin im Wonder Woman Fieber. Aber, wie könnte man das auch nicht sein, wenn man die wunderbare Gal Gadot auf der großen Leinwand in so einem tollen Outfit gesehen hat. Wie Fuma in seinem Wonder Woman Beitrag geschrieben hat kommt morgen die Review zum Film. Um ein schon einmal darauf einzustimmen widmen wir den heutigen Comic Dienstag unserer Heldin. Aus diesem Anlass habe ich Wonder Woman: Das Erste Jahr – Rebirth gelesen und bin sehr zufrieden. Vielen Dank an dieser Stelle an Panini Comics, dass sie uns den Band als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Hier haben wir eine Neuinterpretation von Greg Rucka bezüglich der Anfänge von Wonder Woman. Ihre Reise beginnt auf der abgeschiedenen Paradiesinsel Themyscira. Dort lebt sie mit Ihrer Mutter und ihren Amazonen-Schwestern. Nachdem der US-Soldat Steve Trevor auf der Insel mit seinem Flugzeug abstürzt, geht Diana schweren Herzens mit ihm zurück in die Welt der modernen Zivilisation, aus der Steve kam. Eine Geschichte über Krieg, Götter, Sprachschwierigkeiten und eine neugierige Archäologin.

   

Bis auf den letzten Satz dürfte jedem die Storybeschreibung bekannt verkommen, der den Wonder Woman Film bereits gesehen hat. Überraschenderweise behandeln beide Werke dieselbe Geschichte von Diana, allerdings völlig unterschiedlich interpretiert und umgesetzt. Und trotzdem funktioniert die Story in beiden Werken sehr, sehr gut. Natürlich war der Comic nun stark gekürzt, dennoch hat er für mich alles wichtige beinhaltet.

Es beginnt auf der Insel der Amazonen Themyscira. Das erste Kapitel erzählt abwechselnd in verschiedenen Panels die Geschichte von Diana und Steve. Man erhält Einblicke in Ihre Leben. Diana versteht sich mit ihrer Mutter und mit ihren Amazonen-Schwestern sehr gut. Die neugierige Diana kennt ihre Insel wohl besser als  jeder andere und trifft eines Tages auf einen Baum. Als sie ihn berühren will, wird sie ohne Vorwarnung von einer Schalange gebissen und es ist unklar, ob dies Folgen haben wird.

Währenddessen macht sich Steve bereit, mit der U. S. Air Force weg zu fliegen. Insgesamt sind 6 Männer auf dem Flugzeug, dieses stürzt hinab, direkt auf Themyscira. Die Amazonen sind verwirrt und in Aufruhr, wieso sind so viele Männer an Bord, woher kommen sie und warum sind alle außer einer Tod? Steve wird von den Amazonen sehr gut behandelt und auch gesund gepflegt.

Eine der Amazonen wird dafür auserkoren Steve zurück in die “Welt der Männer” zu begleiten. Diana gewinnt das Turnier und wird daher für diese Aufgabe ausgewählt. Das Problem ist jedoch, dass eine Amazone, die Themyscira verlässt niemals wieder zurück kommen kann. Dennoch nimmt sie diese ehrenvolle Aufgabe an und möchte en Menschen somit helfen. Da Diana aber ihre eigene Sprache spricht und die Menschen sie nicht verstehen, wird sie vorerst nicht sehr gut von der U. S. Army empfangen.

Dann wird die Archäologin Dr. Minerva hinzugezogen, die das Rätsel löst, welche Sprache Diana spricht und sie kann sie sogar verstehen und sich mit ihr Verständigen. Im Laufe der Story erhält Diana einige Fähigkeiten, mit denen sie den Menschen besser helfen kann und vor einem Gegner retten kann, mit dem sie nicht unbedingt gerechnet hat.

Ich fand den Comic wie bereits geschreiben sehr gut. Die Geschichte, die ich kenne wird komplett anders erzählt. Andere Gegebenheiten, andere Voraussetzungen und dennoch ist es ebenfalls eine sehr gute Story. Durch die Sprachbarrieren fand ich es nur etwas schade, dass man wenig von dem Charakter von Diana mitbekommen hat. Dennoch war es interessant ihr zuzusehen, wie sie in der modernen Welt zu Recht kommt. Ich hatte übrigens das Gefühl, dass Steve fast nur Oberkörperfrei zu sehen ist, was irgendwie komisch rüber kam. Die Charaktere im Vordergrund waren jedoch alle gut und haben ihren Zweck zur Story beigetragen. Ich hatte definitiv meinen Spaß.

Außerdem finde ich den Zeichenstil von Nicola Scott und Bilquis Evely wunderschön. Sie bringen die Vorzüge der Charaktere richtig schön zum Ausdruck und auch die Farben sehen verdammt gut aus. Was das angeht bin ich wirklich vollkommen zufriedengestellt worden und auch das Cover gefällt mir richtig gut.

Es war zwar komisch, die Story von Diana so kurz nach dem Kinofilm noch einmal zu konsumieren, dadurch, dass die beiden Werke allerdings so unterschiedlich waren fand ich es auch interessant und so konnte ich persönlich für mich auch perfekt die Vergleiche ziehen. Ich finde beide Interpretatationen schön und vor allem finde ich es toll, dass man die Story tatsächlich so unterschiedlich erzählen kann und es dennoch auf dasselbe hinausläuft. Von mir erhält der Band 7 von 10 Lassos der Wahrheit.

Eure

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