Film Review: Wonder Woman – Animation

Wonder Woman

Habt ihr schon genug von Wonder Woman? Also wir noch nicht! Heute ist der dritte Tag unserer Review-Reihe über diese wundervolle Frau. Diesmal haben wir uns den Animationsfilm von 2009 angesehen. Und ich muss an dieser Stelle ganz klar eine Empfehlung für den Film aussprechen. Er hat mir sehr gut gefallen und war eine sehr schöne Ergänzung zu ihren Comics und dem Realfilm. Wenn man Wonder Woman mag, sollte man den Film definitiv gesehen haben.

Der Film beginnt im antiken Griechenland. Es tobt eine Schlacht zwischen den Amazonen und dem Kriegsgott Ares. Die Königin der Amazonen Hippolyte tötet dabei sogar ihren eigenen Sohn Tharax, den sie mit Ares gezeugt hat. Im Anschluss besiegt sie Ares. Er wird jedoch nicht getötet, da sich Zeus einmischt. Die Göttin Hera ist damit aber nicht einverstanden und legt Ares Armbänder an, die ihn Menschlich machen und ihn in Ketten setzen. Sie erschafft die Insel Themyscira, sperrt Ares dort ein und die Amazonen dürfen ab sofort in dem Paradies leben und sich einrichten. Auf der Insel gibt es keine Männer, so, dass die Amazonen sich frei enthalten können und frei Leben können, vor allem auch ohne Krieg. Dennoch fehlt HIppolyte etwas. Die Götter schenken ihr daraufhin eine Tochter, Diana, die nun zu einer mächtigen Kriegerin heranwachsen soll.

   

Ich finde die Story sehr gut gemacht. Die Geschichte beginnt in dieser Interpretation der Wonder Woman Origin Story vor ihrer Geburt. Wir sehen, wie Themyscira erschaffen wurd und warum die Amazonen so abgeschieden auf einer Insel leben. Sie haben sich dort gut eingerichtet und Häuse erbaut. Das tägliche Training gehört zur Tagesordnung. Diana wird aus dem Sand des Strandes von Themyscira erschaffen und von den Göttern Leben eingehaucht. Fortan wird auch sie trainiert, ohne, dass die Amazonen wissen, wieso.

Wie auch in anderen Werken Rund um Wonder Woman stürzt Steve Trevor während eines Angriffs in seinem Flugzeug auf der Insel ab und wird positiv von den Amazonen empfangen. Eine der Amazonen soll mit ihm in die “Welt der Männer”. Um die glückliche Amazone auszuwählen wird ein Turnier veranstaltet. Dabei wird Diana jedoch von ihrer Mutter verboten, an dem Turnier teilzunehmen. Aber wir kennen Diana – davon lässt sie sich nicht unterkriegen.

Leider fand ich es etwas schade, dass sich Diana in New York nicht richtig ausleben konnte. Es ging von einem Ereignis zum anderen, aber so richtig eingewohnen konnte sie sich in die neue Welt nicht. Trotzdem konnten einige gute Witze gemacht haben, was ich toll fand. Sie kann auch relativ schnell ihre Kräfte austesten, als eine Gruppe von Randalen versucht, sie und Steve auszurauben. Da merkt man wieder schön, dass man einer Frau oft weniger zutraut.

Es gab auch eine Szene mit einer Kollegin von Steve, sie sich quasi an ihn rangeworfen hat, damit er ihr hilft. Diana geht an die Sache ganz “selbst ist die Frau”-like dran, was ich an ihr einfach echt gern habe. Ich teile ihre Ansichten zwar nicht immer, dennoch kann ich sie aber verstehen und es gehört eben zu ihrem Charakter dazu. Sie lebt eben ganz getrost dem Motto, dass Frauen alles können, was Männer auch können und die Autotür braucht man ihr schon gar nicht aufzuhalten.

In dem Film waren viele Kampfszenen dabei, vor allem am Anfang und am Ende. Die Kämpfe fand ich nicht so gut, da hat mir irgendwie das Feuer gefehlt und er Nervenkitzel. Der Animationsfilm hat das einfach nicht so gut rübergebracht, wie beispielsweise die Comics oder der Film. Dennoch geht der Film in eine interessante Richtung, die ich begrüßt habe.

Ich bin mit dem Film sehr zufrieden und finde ihn gut. Im Vergleich zu anderen Wonder Woman Werke schafft er in meinen Augen nicht den Durchbruch und stinkt dagegen eher ab. Generell sind die Werke um Wonder Woman halt auch sehr gut. Trotzdem ist es zur Erweiterung des Universums, wenn man Wonder Woman mag, eine schöne Sache und lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin zufrieden und gebe dem Film 6 von 10 Amazonen.

Eure

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