Anime Review: Toradora Volume 1

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 4 Minuten.

Toradora

Ich bin sehr glücklich, dass dieser Anime endlich in Deutschland lizensiert wurde und wir Toradora Volume 1 ansehen konnten. Das war einfach einer von den Animes, die hierzulande noch fehlen. Umso schöner, dass sich der junge Publisher Animoon an den Anime herangetraut hat. Ich habe den Anime vor vielen Jahren bereits komplett auf japanisch gesehen und der Anime zählt einfach mit zu meinen Lieblingsanimes, genauso wie Taiga zu meinen Lieblingscharakteren zählt. Vielen Dank an Animoon an dieser Stelle für die Unterstützung bei dem Rezensionsexemplar.

Der Schüler Ryuuji Takasu ist wahrscheinlich einer der nettesten, die seine Klasse zu bieten hat. Außenstehende sehen dies aber anders, da er von seinem Vater einen sehr finsteren Blick vererbt bekommt hat. Aus diesem Grund ist der an seiner Schule als Schlägertyp bekannt und hat nur wenige Freunde. Einzig seine Klassenkameradin Taiga Aisaka lässt sich von seinem äußeren nicht beeindrucken. Die ganze Geschichte kommt ins Rollen, als die beiden entdecken, dass sie sogar direkt nebeneinander wohnen und in den jeweils besten Freund des anderen verliebt sind. Mögen die Missverständnisse beginnen.

    

Hätte ich mir damals wohl erstmal die Storybeschreibung durchgelesen, hätte ich den Anime wahrscheinlich niemals angesehen. Denn von der Beschreibung her ist der Anime eigentlich nichts für mich. Wichtig ist allerdings, was sich manchmal nicht sichtbar hinter einer Beschreibung verbirgt und in diesem Fall ist es eine wundervolle Liebesgeschichte.

Die erste Volume beinhaltet die ersten 5 Folgen des insgesamt 25-teiligen Anime. Sie ist im hochwertigen Steelbook mit Hartkarton-Sammelschuber erschienen, mit Platz für alle Volumes. Als kleine Zugabe gab es noch einen Plüschtiger.

Aufgrund ihres Names und ihrer Größe ist Taiga an ihrer Schule bekannt als der “Minitiger”. Sie ist nämlich nur 1,44m groß. Daher hat sie sich eine harte Schale zugelegt, um irgendwie von ihren Klassenkameraden ernst genommen zu werden. Bei ihr passt tatsächlich der Spruch “Harte Schale, weicher Kern” aber das muss Ryuugi erstmal selbst am eigenen Leib erfahren. Durch ein Missgeschick von Taiga kommen die beiden nämlich dahinter, dass sie den jeweils besten Freund des anderen Lieben. Ryuugi ist verknallt in Minori, während Taiga für Kitamura schwärmt. Die beiden treffen eine Vereinbarung, dem jeweils anderen bei ihrem Vorhaben unter die Arme zu greifen.

Bei der Umsetzung dieses Plans geht allerdings mehr schief, als sich Taiga und Ryuugi jemals hätten vorstellen können. Aufgrund dessen, dass sie geheime Pläne schmieden verbringen sie viel Zeit miteinander. Sie merken, dass sie beide direkt nebeneinander wohnen und gehen seitdem gemeinsam zur Schule und Taiga isst auch regelmäßig bei Ryuuji und seiner Mutter. Taiga lebt nämlich alleine in einem Apartment und ist der größte Chaot, den man sich vorstellen könnte.  Im Gegensatz dazu musste Ryuuji ohne Vater aufwachsen und hat schon früh gelernt Verantwortung zu übernehmen.

Als dann auch noch rauskommt, dass Ryuuji für sich und für Taiga die Bento Boxen für die Schule macht beginnt die Gerüchteküche in der Schule zu brodeln. Und das ist nicht das einzige Missverständnis, mit dem sich der Tiger und der Drache herumschlagen müssen.

Ich persönlich bin wirklich unheimlich begeistert von dem Anime. Es geht auch gar nicht so sehr um die Story, die Charaktere stehen hier ganz klar im Vordergrund. Ich finde sowohl Taiga als auch Ryuuji sind zwei unheimlich sympatische Personen, mit denen man super gerne befreundet sein möchte. Man leidet richtig mit ihnen, während sie sich irgendwie versuchen durch die Highschool zu kämpfen. Ich kann mich vorallem mit Taiga unheimlich gut identifizieren, da sie wirklich absolut tollpatschig und naiv ist. Und Ryuuji versucht ihr immer wieder irgendwie aus der Patsche zu helfen.

Generell ist das Quartett aus Ryuugi, Taiga, Minori und Kitamura wirklich unheimlich interessant. Obwohl ich den Anime schon kenne war ich in der ersten Volume ganz gespannt, was als nächstes passieren wird. Ich bin eine von den Zuschauern, die die beiden Protagonisten einfach anfeuern muss bei ihrem Vorhaben. Sie geben sich so viel Mühe und nichts scheint zu klappen, das passiert in der Jugend irgendwie häufiger, besonders, wenn man sich sehr anstrengt.

   

Ich gehöre ja zu den wenigen die Toradora bisher noch nicht kennen, und das obwohl ich ja denke ich ein relativ breit gefächertes Anime Wissen habe. Dank Animoon komme Ich ja nun auch endlich in das Vergnügen mir die Serie anzusehen und auch wenn ich so meine diversen Probleme habe, gefällt mir die Serie. Mein größtes Problem vorweg, dürfte aktuell wohl die Situation an sich sein. Ich nenne es mal das “Raku”-Problem, das mich hier einfach etwas zu sehr nervt und stört. Beide haben die Person die sie lieben und haben aktuell auch scheinbar nur Augen für den bzw. diejenige.

Das nervt mich dann ja doch etwas, passen der Ordnungsfreak und die Chaotin doch an sich so gut zusammen. Vor allem natürlich durch ihre Namen auch mit der Tiger und Drache Anspielung. Ich hoffe doch stark, das sich das ganze noch etwas fängt, denn so wie sich die Serie in den ersten 5 Folgen gibt, würde sie mir grundsätzlich leider nicht so sehr zusagen. Wie gesagt ich mag das Setting bzw, auch die Charaktere. Aber die Ausgangssituation ist einfach nicht meins. Mir hat der Anfang dahingehend dennoch gefallen und ich bin durchaus gespannt was mich noch so erwarten mag 😉

Ich bin absolut begeistert von den ersten Volumen und vor allem die Synchronisation hat es mir sehr angetan. Ich finde vor allem die deutschen Stimmen von Ryuuji und Taiga richtig gut gewählt. Sie passen sehr gut zu den Emotionen der Charaktere. Auch die weiteren wichtigen Charaktere sind absolut in Ordnung und es macht Spaß, den Anime zu hören und zu sehen. Die Animationen sind wirklich wunderbar und das Charakterdesign ist einfach bezaubernd. Es hat seine Gründe, dass ich in der Vergangenheit Taiga gecosplayed habe. Ich mag sie wirklich richtig gerne und bin schon so gespannt auf Volume 2, die ab 28. Juli 2017 erhältlich sein wird. Wer Lust hat auf eine chaotische Liebesgeschichte sollte hier definitiv beherzt zugreifen.

Die 1. Volume erschien am 16. Juni 2017 im Handel.

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Eure

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Mia

Hallo ihr lieben. Mein Name ist Mia und ich bin 25 Jahre alt. Ich liebe Animes und Mangas über alles, bin aber auch ein absoluter Film- und Serienjunkie oder lasse meinen Abend auch gerne mit zocken ausklingen und habe auch nichts gegen ein gutes Buch am Wochenende.

3 Antworten

  1. Martin B. sagt:

    Finde auch das der Anime eine echt verdammt gute Synchronisation erhalten hat und gehört für mich zu einer
    der besten der letzten Jahre wenn man mal Anime Filme auser acht lässt. Deswegen bin ich auch auf Usagi Drop mal gespannt.

  1. 23. März 2018

    […] ich euch in meiner Review zu Volume 1, Volume 2 und Volume 3 bereits ausführlich vorgeschwärmt habe, bin ich sehr glücklich darüber, […]

  2. 23. März 2018

    […] ich euch in meiner Review zu Volume 1 und Volume 2 bereits vorgeschwärmt habe, bin ich sehr glücklich darüber, dass Animoon Publishing […]

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