Film Review: Fluch der Karibik 5

Fluch der Karibik 5

Fluch der Karibik, wer kennt die erfolgreiche Filmreihe von Disney nicht. Seit gefühlt einer Ewigkeit begleitet mich diese Filmreihe. Kein Wunder, dass ich dieses Gefühl habe, immerhin erschien der erste Film in 2003. Da war ich ungefähr 14 Jahre alt und dachte immer, dass Fluch der Karibik eh doof ist und ich den Film nicht schauen muss. Meine damalige Freundin hat das aber anders gesehen und mich mit dem Film vertraut gemacht. Ich hatte damals definitiv meinen Spaß, die Frage ist nur, ob mir Fluch der Karibik auch heute noch zusagt?!

 

   

Ich hatte leider Schwierigkeiten in den Film reinzukommen. Es ist einfach zu lange her, dass ich einen der Filme gesehen hatte. Immerhin lief der vierte Film im Jahr 2011 und der Film war auch noch alleinstehend und hatte eine eigene, abgeschlossene Story. Da wären wirklich ein paar Rückblenden nicht verkehrt gewesen. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten kam man dann aber doch recht schnell rein. Vor allem, als Jack Sparrow… nein, sorry, Captain Jack Sparrow mit seiner Crew aufgetaucht ist. Die machen mal wieder nur Blödsinn. Der Film hat sich wieder richtig angefühlt wie die ersten paar Filme, was ich begrüßt habe, da ich den vierten Film eher enttäuschend und uninteressant fand.

Der Film beginnt erst einmal mit dem Story Protagonisten und seinem Vater, auf dem ein Fluch lastet. Danach kommt ein Zeitsprung und wir bekommen gezeigt, wie Jack und seine Crew eine Bank ausrauben… mit mäßigem Erfolg, wer hätte es gedacht. Aber hier hat man direkt schon gemerkt, in dem Film wird die Action groß geschrieben. Die Szenen die danach kamen waren verdammt gut geschrieben und umgesetzt. Es gab gute Kamerawechsel und Jack begegnet auch direkt der weiblichen Protagonistin des Films.

Generell merkt man aber, dass viele ältere Gesichter wieder zu sehen sind. Darunter sind Captain Barbossa, Will Turner, später auch Elizabeth Swann und natürlich taucht auch sehr schnell am Anfang des Films der neue Bösewicht auf: Captain Armando Salazar. Durch ein Ereignis, dass Jack Sparrow auf dem Gewissen hat taucht er wieder auf und möchte Rache an Jack nehmen. Der ahnt davon natürlich erstmal nichts.

Eines führt zum anderen und es beginnt eine kleine Reise, gepaart mit einem Katz und Maus Spiel. Generell fand ich den Aufbau des Films nicht verkehrt, es gab Höhepunkte und Tiefpunkte aber alles im Rahmen. Außerdem war ein ausschlaggebendes Ereignis am Ende – quasi ein Kampf “unter Wasser” – wirklich atemberaubend inszeniert, ich hatte da so richtig meinen Spaß dabei. Das war wirklich cool und hat somit die schwächeren Stellen im Film wieder ausgeglichen.

Salazar ist übrigens sauer auf Jack, weil er daran Schuld ist, dass auf Salazars Mannschaft ein Fluch liegt. Die Geschichte dahinter fand ich sehr interessant und man hat dadurch auch Background Informationen von Jack bekommen, was bisher in meinen Augen eher selten vorkam währned der Fluch der Karibik Reihe. Es hat auf jeden Fall etwas damit zu tun, woher der Nachname von Jack kommt.

Generell fand ich die Geschichten rund um die Charaktere fast interessanter als das, was ab und zu passiert ist, was aber an sich auch nichts verkehrtes war. Ich fand es sogar sehr gut, denn nach 5 Filmen macht es durchaus Sinn, noch mehr auf dei Charaktere einzugehen als es bisher der Fall war. Wer jetzt aber denkt, wir bekommen hier Charakterentwicklungen aufgetischt, der liegt leider Falsch. Das sucht man in diesem, sowie in den vorherigen Teilen, leider vergebens.

    

 

Für Fans der Fluch der Karibik Reihe kann ich den Film nur empfehlen, der sollte einfach nicht fehlen. Er enthält viele interessante Informationen, aber nichts ultra wichtiges. Leider kann ich nicht einschätzen wie es ist, wenn man den Film zum ersten mal sieht. Aber dennoch, wer hier viele undurchschaubare Plottwists erwartet ist leider an der falschen Stelle, ist alles sehr offensichtlich. Außerdem war die Spannung an manchen Stellen einfach nicht vorhanden und unterm Strich bekommt der Film von mir 6 von 10 Piraten, weil es zwar ein guter Film war aber nichts überragendes.

Euer

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