Film Review: Dirty Office Party

Dirty Office Party

Wir bekommen monatlich von unserem Handyanbieter kostenlose Codes für den VOD-Anbieter Videobuster. Und da hatten wir uns vor 1 oder 2 Wochen dann für Dirty Office Party entschieden. Ich wollte den eh gern sehen, kam aber bisher nicht dazu, der Trailer lief damals oft im Kino und ich hab interesse daran gefunden. Und außerdem war ansonsten das Angebot auf der Plattform jetzt nicht so berauschend. Ich war eh gerade in Stimmung für was lustiges und die Jungs haben zugestimmt. Und ja, lustig war es definitiv.

Carol Vanstone (Jennifer Aniston) ist CEO bei Zenotek, ein fiktives unternehmen. Ihr Bruder Clay (T. J. Miller) leitet dagegen nur die Niederlassung in Chicago. Als Carol kurz vor Weihnachten ankündigt, diese Niederlassung zu schließen, möchte die Firma das verhindern. Clay macht deshalb gemeinsame Sache mit seinem technischen Assistenten Josh (Jason Bateman) und gemeinsam überlegen sie sich, wie sie die Firma und die Jobs retten könen. Da sie gerade davon erfahren haben, dass durch einen potentiellen Kunden die Niederlassung gerettet werden kann, beschließen sie, eine gigantische Weihnachtsfeier zu schmeißen. Das kann ja nur schief gehen.

   

Ich wollte was lustiges und der Film hat mir was lustiges gegeben. Aber der Film war auch total Banane. Ich persönlich stehe ja nicht so auf wilde Partys aber die Leute im Film schon. Solche Partys eben, wo so viel getrunken wird, dass man am nächsten Tag nicht mehr weiß, wie man nach Hause kam oder mit welchen Kollegen man geknutscht hat. Die Story drum herum fand ich aber sehr witzig und interessant. Es ging eben wirklich darum, dass die böse böse Schwester die Niederlassung schließen wollte. Ich liebe Jennifer Aniston übrigens sehr, seit Ewigkeiten. Ich mag es total sie in neuen Filmen zu sehen und ihr alter sieht man ihr auch wirklich nicht an, Respekt. War zwar etwas schade, dass sie in dem Film so ein böses Biest von Schwester gespielt hat aber selbst das hat sie gut hinbekommen.

Den Josh Schauspieler mag ich auch sehr gerne, vor allem seine typische deutsche Synchronstimme. Ich weiß also nicht, ob ich den Film auch mit anderen Schauspielern so gut gefunden hätte. Auf jeden Fall ist es ein technisches Unternehmen und, wenn sie einen bestimmten Kunden an Land ziehen können, wird Carol die Niederlassung nicht schließen. Es würden halt alle Leute ihren Job dadurch verlieren und in der Firma arbeiten echt viele Leute. Viele, sehr unterschiedliche. Der Film geht nämlich eher ruhig los, nichts spektakuläres, man bereitet eben den Plot vor.

Die böse Carol streicht sogar die geplante Weihnachtsparty und es wird keine Boni geben. Es gibt nur generell ein großes Problem dabei, den Kunden an Land ziehen zu wollen: er hat in letzter Zeit nur schlechtes von Zenotek gehört. Niederlassungen werden geschlossen, es wird nur noch auf die Zahlen geachtet, die Mitarbeiter werden schlecht behandelt, etc. Also nimmt Clay sein letztes Geld in die Hand und schmeißt die Weihnachtsfeier doch. Vor allem, um dem Kunden zu zeigen, dass die Mitarbeiter an erster Stelle stehen. Der Kunde willigt ein, zur Party zu kommen. Und dann geht die Party erst richtig los.

Auf der Party selbst passiert wirklich nur blödsinn. Wir als Zuschauer folgen quasi einer Hand voll Leute und schauen zu, was sie so erleben. Da gibt es zum einen den IT Mitarbeiter, der ständig vor seinen Kollegen von seiner heißen Freundin angibt, die glauben ihm aber nicht. Also bringt er letztendlich eine Hure mit zur Party, die sich als seine Freundin ausgibt. Doof nur, wenn die plötzlich mehr Geld will als vereinbart, ihre Zuhälterin eine Knarrre hat und der Kunde von den mitgebrachten Drogen der Hure was abbekommt.

Da gibt es dann noch den wohl unfreundlichsten Angestellten der Firma, der überraschenderweise im Kundenservice arbeitet. Die HR-Mitarbeiterin ist richtig nervig und keiner mag sie. Die Mitarbeiterin von Josh ist mega heiß und er steht total auf sie, kriegt den Mund aber nicht auf. Und das sind nur ein paar Beispiele, die den Abend unvergesslich machen.

Generell ist der Film wirklich gut für was lustiges zwischendurch. Er ist wirklich total daneben aber tut den Lachmuskeln sehr gut. Vielleicht etwas zu übertrieben, vielleicht etwas zu viel Alkohol und zu versaute Witze, aber gehört halt dazu. Es gab generell nur wenig, was mich gestört hat. Am meisten hat mich wohl die Veränderung von Carol am Ende des Films gestört, das kam zu plötzlich. Eine Uber-Fahrerin hat sich übrigens ständig lustig gemacht über den Namen Carol, weil das ja eher ein Name für alte Frauen ist. Auch solche kleinen Details find ich halt total witzig und gebe dem Film deshalb 6 von 10 Blackouts auf der Firmenfeier.

Eure

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