Manga-Readclub: Ranma 1/2 Band 6-10

Ranma

Fuma und Ich haben mal wieder ein paar Gedankenspiele gemacht, was unsere Beiträge angeht. Da wir Manga Beiträge bisher nur in 2 Formen haben. Aktuell schreiben wir entweder etwas zu abgeschlossenen Serien oder aber zu einzelnen Bänden der aktuellen Veröffentlichungen. Da wir aber beide auch aktuell lange Serien lesen, Fuma liest „Nura – Herr der Yokai (25 Bände)“ und ich lese Ranma ½ (38 Bände) wollen wir euch daran teil haben lassen. Das bedeutet, das wir immer zu 5 Bänden etwas schreiben werden.

So könnt ihr unsere Gefühle und Emotionen und natürlich unsere Meinung über den Kurs der Serie sehr gut verfolgen und seht auch so sehr gut wann ein Manga unserer Meinung nach seine Höhen und seine Tiefen hat. Da wir wie in einem Bücherklub, immer nur einen gewissen Teil der Serie lesen, werden wir das Format „Manga-Readclub“ taufen. Selbstverständlich würden wir uns unheimlich freuen, wenn der ein oder andere von euch Lust hat, die Serien ebenfalls zu lesen und dann mit uns in den Kommentaren darüber zu schreiben. Viel Spaß also bei unserem neuen kleinen 5 Bände Format.

Hier geht es zu meiner Review von Band 1-5 von Ranma 1/2

Ranma Saotome ist ein 16-Jähriger Kampfkünstler und der Sohn von Genma Saotome. Dieser ist ebenfalls Kampfkünstler und möchte mit seinem Sohn trainieren. Dafür eignet sich natürlich ein Trainingsplatz in China hervorragend. Dumm nur, wenn man bei den verwunschenen Quellen trainiert und aus versehen in eine hinein fällt. Seither verwandelt sich Genma bei Kontakt mit kaltem Wasser in einen Pandabären und Ranma in …ein Mädchen. Wäre das ja nicht schon schlimm genug, muss Ranma erfahren, dass Genma ihn mit einer Tochter seinem alten Kumpel Sōun Tendō verlobt hat. Die Wahl fällt schließlich auf die jünste Tochter des Hauses der “Alles-ist-möglich-Kampfschule für Schlägereien aller Art“, Akane. Fortan lebt Ranma gemeinsam mit seinem Vater in dem Haus der Tendōs und die chaotische Truppe muss sich täglich mit neuen Herausforderungen herumärgern.

   

Ich finde den Humor von Rumiko Takahashi echt gut. Der sechste Band beginnt direkt damit, dass man die Mädels in Badeanzügen sieht. Und Ranma hat in weiblicher Form auf ihrem Badeanzug “Boy” drauf stehen. Sowas liebe ich ja. Erstmal geht es dann wieder eine ganze Weile um die Phönix Pille, damit sich Ranma wieder in einen Jungen zurückverwandeln kann. Er wurde von der Großmutter von Shampoo äußerst empfindlich gegen Hitze gemacht und kann deshalb kein warmes Wasser über ihn kippen, um sich zu verwandeln. Die beiden machen es ihm auch verdammt schwer! Und als das nicht geklappt hat, hat es die Großmutter damit versucht, Ryoga eine geheime Technik bei zu bringen. Das Kapitel war meeega lustig!

Die nächste Mini-Arc fand ich eher langweilig, ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht mehr, ob die im Anime vorkam. Es ging um einen Wettstreit in Tee-Zeremonie… Das witzige daran war eigentlich nur, dass sich Akane und Ranma-Chan gestritten haben, wer das besser kann. Aber naja, kann ja auch nicht jedes Abenteuer lustig sein, hat dem ganzen auch nicht den Wind aus den Segeln genommen. Danach folgte dann auch ein eher lahmes Kapitel, ein Kuno Kapitel. Ich kann den Typen echt nicht ausstehen, der nervt mich so dermaßen. Aber okay, er ist halt da und das Wettrennen war extrem witzig, wobei mir diese Mini-Arc fast schon etwas zu lang war.

Irgendwie hatte die Mangaka zu dem Zeitpunkt keinen guten Lauf, das nächste Kapitel hat sich nämlich wieder auf Happosai eingeschossen. Der nervt fast schon mehr als Kuno. Dann gab es fast den kompletten nächsten Band Romeo & Julia. Eine der epischsten Arcs bei Ranma 1/2 möchte ich doch meinen. Die Kapitel waren unfassbar durcheinander und chaotisch aber genau das macht bei dem Manga irgendwie den Reiz aus. Du weißt einfach nicht, was als nächstes kommt oder besser, wer als nächstes kommt um wieder irgendwelchen Blödsinn zu verzapfen. Einfach nur herrlich, der Manga nimmt sich halt auch 0 Ernst und das ist wirklich das schöne daran.

Danach folgten wieder mal Happosai und auch die schwarze Rose, die Schwester von Kuno. Ich weiß, ich weiß, sie gehören zur Story dazu und lustige sind ihre Kapitel ja, aber bei zu viel davon hintereinander würde mir auch die Lust vergehen. Rumiko schafft es, was das angeht, wirklich immer gerade so noch die Kurve zu bekommen, dass ich dennoch immer weiterlesen will. Naja, fast immer.

Dann ist der große Auftritt von Ukyo! Ich mag sie ja echt gerne. Starke Frau, weiß was sie will, immer auf Zack. So muss das sein. An Akane kommt sie bei mir auf der Beliebtheitsskala trotzdem nicht vorbei. Und der Harem von Ranma wächst mit ihr um eine weitere Konkurrenz für Akane. Wobei man hier auch wieder merkt wie planlos Ranma und sein Vater doch durch die Welt gehen. Manchmal möchte man den beiden echt einfach nur eine Nackenschelle verpassen!

Dann fingen die richtig lustigen Kapitel wieder an! Happosai macht Bekanntschaft mit der Großmutter von Shampoo. Die beiden geben echt ein süßes Pärchen ab. Gleich groß, gleich nervig. Aber die Kombi ist trotzdem köstliche Unterhaltung. Und dann kommt der Auftritt schlechthin: Mousse taucht auf. Jetzt wo ich es niederschreibe stelle ich mir echt die Frage, warum ich den Manga eigentlich lese, Mousse nervt nämlich auch harcode. Beim lesen selbst fällt es mir gar nicht mal so sehr auf, dass die Charaktere so nervig sind, erst wenn ich darüber nachdenke.

Aber ich steh halt auch mehr auf die Entwicklung der Story (ja, ist ja schon irgendwie vorhanden). Nach den nervigen Mousse Kapiteln kam dann aber Tsubasa Kurenai. Seine zwei Kapitel haben mich so dermaßen genervt, dass ich danach tatsächlich keine Muse hatte, den Manga weiter zu lesen. Aber gut, das liegt definitiv auch daran, dass ich gerade Death Note lese! Gegen Death Note stinkt Ranma halt extrem ab, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls heißt das, es geht ganz bald wieder weiter mit Ranma und ich freue mich drauf. Die kleine Pause hat denke ich ganz gut getan.

Die Bände waren etwas durchwachsen an einigen Stellen. Da war aber dann auch die Comedy ganz klar im Vordergrund statt der Action. Ich mag ja lange Action Arcs lieber, aber so kurze zwischendurch sind auch voll okay. Rumiko hält trotz allen nervigen Charakteren immer gut die Waage, damit es nicht langweilig wird. Die Frau wusste, was sie tat. Und ganz, ganz langsam aber sicher gibt es ja Fortschritt zwischen Ranma und Akane. Ein Blick hier, ein Blick da. Eifersucht hier, eifersucht da. Ich mags und freue mich bald weiter zu lesen.

Eure

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2 Antworten

  1. Ran sagt:

    Was habe ich Ranma früher geliebt und Band für Band durchgesuchtet. Bekomme nach deinem Artikel mal wieder richtig Lust selber den Manga noch einmal zu lesen :D Ranma ist noch eins der besten Werke von Rumiko Takahashi!

    • Mia sagt:

      Auch wenn der Manga halt total an mir vorbei ging, den Anime habe ich dennoch geliebt. Habe mich immer auf die Folgen auf RTL2 gefreut gehabt :D Freut mich, dass mein geschreibsel bewirkt hat, dass du wieder Lust drauf bekommen hast :3 Ich finde auch, dass Ranma zu ihren Besten Werken zählt!

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