Convention-Bericht: DoKomi 2017

Dokomi

Wir waren am 03. und 04. Juni 2017 bei der DoKomi und diesmal zum ersten Mal als Redakteure von House of Animanga auf einer Convention. An dieser Stelle bedanken wir uns sehr herzlich bei den Veranstaltern, dass wir dieses Jahr als Presse vor Ort sein durften. Hier könnt ihr unsere Eindrücke nachlesen und mal schauen, ob die Dokomi 2018 etwas für euch ist. Ein Datum für nächstes Jahr wird im Oktober bekannt gegeben. Bitte entschuldigt den späten Bericht, wir arbeiten seit Monaten an dem Beitrag. Es gibt eben diese Unsicherheiten, wenn man zum ersten Mal einen Convention-Bericht schreibt. Wir hoffen, wir können euch mit diesem ehrlichen Bericht einen guten Eindruck vermitteln. Wir haben zumindest schon für die nächste Convention gelernt: mehr Fotos von der Convention machen.

Erstmal ein paar Informationen, falls ihr die DoKomi noch nicht kennt

Die DoKomi fand nun zum 9. mal statt und diesmal in einer größeren Location als im Jahr 2016. Die Convention fand immer noch im Congress Center Düsseldorf statt, diesmal wurde aber erweitert auf 50.000m². Zudem konnten dieses Jahr 40.000 Besucher über die zwei Tage verzeichnet werden, das entspricht einem Plus von fast 30%. Das Team bestand aus 500 Helfern, Orgas, Maids und Hosts. Dank diesen fleißigen Menschen, den Partnern und den Unterstützern war es überhaupt möglich, eine so große Veranstaltung zu stemmen.

Die Convention bietet Anime-, Manga- und Japan-Begeisterten als einzigartige Anime-Messe in Düsseldorf einen Treffpunkt. Neben vielen interessanten Ausstellern und Händlern bietet die DoKomi ein unverwechselbares Entertainment-Angebot. Neben dem Maid-Café und dem Host-Club, zwei japanische Themencafés, gibt es auf der Messe in zahlreichen Workshops die Möglichkeit, Anime- und Japan-relevante Themen näher kennenzulernen. Viele andere spannende Programmpunkte runden das Gesamtangebot der Messe ab. Egal ob du Interesse an Manga, Fotografie, japanischer Musik hast, Leute kennenlernen möchtest oder einfach nur Anime-Merchandise kaufen willst, auf der DoKomi ist für Jeden das richtige dabei. 

Was heißt DoKomi eigentlich? Der Begriff „DoKomi“ ist eine Abkürzung für die japanische Bezeichnung „Doitsu Komikku Maketto“. Übersetzt heißt das so viel wie „Deutscher Comic Markt“ und ist damit als Hommage an die japanische Comiket – die größte Anime/Manga-Convention in Japan – angelehnt. Deshalb wird das K in DoKomi auch groß geschrieben.

Die DoKomi hat dieses Jahr auch eine neue Art des Ticketverkaufs angeboten: Ein Wochenendticket hat 41€ gekostet. Nur Samstags kostete 29€ und nur Sonntags 27€. Nun konnten die Vorbesteller der Tickets selbst entscheiden: sie durften für das DoKomi-Ticket bezahlen, was sie wollten. Dieses System hat die DoKomi als erste Japan-Convention in Europa genutzt und damit den Besuchern die Möglichkeit gegeben, die Entwicklung der Con aktiv mitzugestalten.

Die Lösung war: Ein Ticketsystem mit Crowdfunding-Komponente! Selbstverständlich konnte man es nicht komplett selbst entscheiden, der zuvor genannte Mindestbetrag musste bezahlt werden. Man konnte aber zusätzlich so viel Geld bezahlen, wie man wollte. Dadurch haben einige Menschen, denen es geldlich besser geht als anderen, die Möglichkeit gehabt, es der DoKomi zu ermöglichen teurere Gäste einzuladen oder kostenintensive Veranstaltungspunkte anzubieten. Natürlich gab es für einen höheren Preis auch verschiedene Goodies. Alle, die diese Möglichkeit des Ticket-Kaufs genutzt haben sind auch mit Vornamen im DoKomi-Programmheft genannt worden. Wir haben von dem System nur gelesen und erzählt bekommen aber eins müssen wir zugeben: Eine sehr schöne Idee!

Unsere Sichtweise der DoKomi 2017

Mia: Die DoKomi war eine sehr schöne Convention. Trotz ihrer Höhen und Tiefen. Wir gehen nicht mehr auf viele Conventions, ich war bisher auch nur einmal auf der DoKomi und das war 2009. Damals war die Convention noch im Freien Christlichen Gymnasium in Düsseldorf und im Vergleich zu diesem Jahr wirklich winzig. Dort war ich als Helfer im Gaming-Bereich und mir hatte die Convention damals sehr viel Spaß gemacht, meine Eintrittskarte und das Helfer-T-Shirt von damals habe ich sogar noch. Das waren Gründe, wieso ich mich sehr auf die diesjährige DoKomi gefreut habe und neugierig drauf war, wohin sich die kleine, gemütliche Convention von damals entwickelt hat.

Fuma: Ja in letzter Zeit hat es sich nicht mehr so recht ergeben auf Conventions zu gehen. Positiv für die Szene und Negativ für uns, haben Messen einen relativ stabilen Alterspegel. Somit hat es sich leider auch in unserem Bekanntenkreis etwas ausgedünnt.  Aber das ist kein Thema für hier ;) Dieses Jahr war für mich das erste mal das ich es zur DoKomi geschafft habe. Somit habe auch ich mich gefreut und war ziemlich gespannt was mich/uns so erwarten würde.

Der Park vor der DoKomi

Einlass

Mia: Der Einlass war eine Qual. Leider hat uns niemand vorher gesagt, dass es einen VIP-Eingang gibt und man als Presse dort reingehen kann. Dadurch mussten wir uns in der langen Schlange anstellten und auch kein Helfer, wovon wir mehrere gefragt hatten, konnte uns helfen. Das war sehr ernüchternd. Vor allem war es traurig, dass Helfer teilweise nur in Grüppchen beieinander standen, ohne sich um eine geordnete Schlange zu kümmern, wodurch immer wieder Leute vorgedrängelt sind. Gegen 12 Uhr waren wir dann endlich drin und ich war etwas traurig, dass wir nun die Eröffnungsrede verpasst hatten, auf die hatte ich mich gefreut.

Die Trauer ist jedoch schnell verflogen, als wir dann in Halle 15, der Händlerhalle, gestanden sind. Leider hatte uns beim Einlass niemand ein Programmheft gegeben und so mussten wir erst mal die Information suchen, das war etwas unglücklich. Mit soo vielen Händlern habe ich auch wirklich nicht gerechnet. Teilweise konnte man sich echt gut verlaufen in der Halle und ich weiß auch nicht, ob wir überhaupt alle Stände gesehen hatten, da fehlte einem einfach der Überblick. Unser Kumpel hat Sonntags eine Figur gesehen, die er haben wollte, hat aber noch Zeit zum überlegen gebraucht. Diesen Stand haben wir leider nicht mehr wieder gefunden.

Fuma: Ja der Einlass… Ich muss gestehen, das meine Lust auf die DoKomi dadurch gerade zu Beginn ziemlich verflogen war. Ich war ja auch schon auf der ein oder anderen Con. Selbst auf manchen, die sich nur gerade so als solche bezeichnen konnten, aber keine wirkte auch nur annähernd so unorganisiert. Wie Mia ja schon schreibt, wusste einfach mal kein Helfer Bescheid und alle waren maßlos überfordert. Leider hat man uns auch nicht wirklich zugehört als wir uns wegen des Presseausweises erkundigen wollten und wir wurden einfach zum Rest der Schlange in die “Letzte Ecke” gedrückt. Das soll jetzt keineswegs bedeuten, dass wir etwas besseres sind oder so. Aber wenn man gerade beim Einlass nur 2 Arten von Helfern vorfindet bei einer etablierten Con finde ich das schon echt Schade.

Die 2 Arten sind übrigens jene, die überfordert sind und nicht zuhören und jene die wie unbeteiligt in Grüppchen doof in der Gegend stehen und die planlos angucken wenn du sie etwas fragst. Da wir ja an beiden Tagen hin gefahren sind, war ich Samstags früh soo frustriert, dass ich Mia sagte, das ich am Sonntag ganz gewiss keine Lust mehr habe.

Als wir gegen 12 dann endlich mal drinne waren, besserte sich meine Laune dann aber auch schnell und ich konnte mich mal wieder in die “Con-Atmosphäre” eintauchen. Wenn man natürlich so wenig Orientierungssinn wie Mia oder unser Freund Michael hat, ist es kein Wunder, dass man sich nicht zurecht findet. Ich denke, wir haben den Shop nur deshalb nicht gefunden, weil besagte Figur bereits verkauft war.

Mia: Das Programmheft an sich war sehr gut gemacht. Es war super übersichtlich und logisch aufgebaut. Jeder Stand auf der Convention hatte seine eigene Nummer, die auch im Programmheft verzeichnet war. Ich fand es im übrigen etwas schade, dass das Programmheft zwar vor der Convention schon online einsehbar war, aber leider erst ab dem 23. Mai. Ich hatte vor der DoKomi so viel Stress, dass ich es nicht richtig geschafft habe, mir das komplette Heft anzusehen und alles rauszuschreiben, was ich gerne sehen wollte. Es war auch schade, dass zwar jeder Stand seine Nummer bekommen hat, diese aber oft am Stand selbst nicht leicht zu erkennen war… So hat man sich manches mal dumm und dämlich gesucht, weil man keine Orientierung hatte. Ich zumindest nicht.

Fuma: An sich fand ich das Programmheft auch gut strukturiert. So fiel es uns dann wenigstens umso leichter sich zu orientieren. Dass die meisten Stände dann leider auch auf die Beschriftung verzichtet haben, war dann leider auch nicht soo hilfreich. Eventuell wäre es bei der Größe ja sinnvoll, vereinzelt Pläne aus zu hängen um so etwas mehr Struktur und Orientierung zu schaffen.

Die Halle mit den Händlern

Die verschiedenen Hallen

Mia: Die Zeichner-Allee fand ich noch unübersichtlicher. Mehr noch, als den unübersichtlichen Händlerraum. Die Karte im Programmheft war zwar wie geschrieben übersichtlich, allerdings waren an soo vielen Ständen die Standnummern nicht zu erkennen, dass es wirklich eine Herausforderung war. Es war unheimlich schwer die Stände zu finden, wo man eigentlich hin wollte. Es gab im Händlerraum auch Fotoecken mit schönen Motiven. Ich fand die Idee wirklich toll, wobei natürlich bei den beliebten Motiven extrem viele Leute angestanden hatten.

Fuma: Die Zeichner-Allee fand ich auch unheimlich unstrukturiert. Allerdings muss ich auch gestehen, dass dies der Bereich war, der für mich am uninteressantesten war. Liegt wohl daran, dass mir der Pinsel nie so recht lag und ich eher zum geschriebenen Wort tendierte. Somit mag mein Desinteresse vielleicht auch die Ursache für die mangelnde Orientierung hier gewesen sein.

Mia: Schade fand ich es, dass Satoshi Shiki auf der Messe war, uns aber gesagt wurde, dass er nichts zum unterschreiben dabei hat. Wir hatten damit gerechnet, dass er Shikishis dabei hat und haben dann mit Freunden in der Schlange angestanden. Wir sind dann aber wieder gegangen nachdem es hieß, dass man selbst was dabei haben muss, worauf er unterschreiben kann. Zur nächsten Convention nehme ich auf jeden Fall etwas mit, falls sowas nochmal passiert.

Fuma: Das mit Satoshi Shiki fand ich persönlich auch wieder so eine Sache der mangelnden Organisation, die mich ja bereits am Einlass gestört hat. Warum sorgt man als Veranstalter nicht dafür, das solch ein “Problem” gar nicht erst auftritt?

Mia: Am Sonntag waren wir gerade unterwegs zum Bring & Buy, als dann die Durchsage kam, dass der Bereich geschlossen wurde und die Waren nur noch abgeholt werden können. Da hätte ich mir definitiv eine Durchsage eine Stunde bevor der Bereich schließt gewünscht. Generell gab es einige Durchsagen aber sie waren echt schwer zu verstehen, weil es in den Hallen einfach soo laut war. Das sollte vielleicht besser geregelt werden.

Fuma: Das wir am ersten Tag erst kurz vor Schluss im Bring & Buy aufgetaucht sind, war definitiv unsere eigene Schuld. Was den Sonntag wiederum angeht, fand ich es auch absolut dämlich organisiert.. aber ja da sind wir wieder an dem Punkt den ich einfach nicht verstehe. Wie es bei einer eingesessenen Con (selbst bei neuer Location) so unorganisiert vorgehen kann. Dafür muss ich aber wiederum den Bring & Buy oder eher das, was ich davon noch sehen konnte Loben, da wenigstens hier ein Funke Organisation zu spüren war.

Die Halle mit der großen Bühne

Mia: In die Bühnenhalle sind wir natürlich auch gegangen. Da lief gerade, Sonntags, das Dance Off. Ich fand die Idee echt cool und vor allem, dass es so viele Tanzgruppen gibt! Besonders toll fand ich die Lösung mit den beiden großen Bildschirmen, dass man auch in den letzten Reihen gut sehen konnte. Die Kameramänner haben sehr gute Arbeit geleistet. Der Ton war auch sehr gut, man konnte die Moderatoren gut verstehen.

Es gab viele Sitzreihen aber sie waren nicht aneinander gepresst, so, dass man sich gut hinsetzen konnte. Alles in allem sehr gut gelöst! Bei der kleinen Bühne im CCD Süd waren wir auch einige Male, da war ebenfalls am Ton nichts auszusetzen. Es war lediglich schwer, in den hinteren Reihen viel zu sehen. Wir hatten aber das Glück, bei den meisten Vorstellungen wo wir waren recht weit vorne zu sitzen. Alles in allem war ich mit den Bühnen sehr zufrieden.

Einer der Bildschirme an der großen Bühne

 

Fuma: Auch hier muss ich durchaus mal ein Lob aussprechen. Denn wie Mia ja bereits erwähnt war es eine absolut geniale Idee mit den beiden großen Bildschirmen. Da wir nicht von Beginn an dabei waren, hatten wir uns im hinteren Teil bequem gemacht und konnten dennoch alles ohne Probleme durch die großen Monitore verfolgen. Das Dance Off war durchaus lustig an zu sehen und ich finde es auch beeindruckend wie viele Tanzgruppen es doch gibt. Ich persönlich fand aber die kleine Bühne etwas besser, da es sich ein wenig heimeliger angefühlt hat. Die große Bühne war eben auch für großes Publikum.

Mia: Wir haben uns im CCD Süd das Bühnenprogramm von Ongaku no Kara und Para Para Connection angesehen. Bei Para Para (siehe Foto unten) kamen wir leider erst gegen Ende, die Performance war aber wahnsinnig gut! Alle Mitglieder im Cosplay, erzählen eine Geschichte mit Tanz untermalt. Sah unheimlich gut aus. Nach der Showgruppe werde ich auf zukünftigen Conventions definitiv Ausschau halten. Außerdem hat Ongaku no Kara nun definitiv einen neuen Fan in mir gefunden.

Diese begabten Menschen nehmen bekannte Songs und texten ihren eigenen Songtext darauf. Dabei ist vieles eher ironisch oder sarkastisch gemeint. Die Songs waren fast alle echt toll! Nur schade, dass man so wenig Songs von ihnen im Internet finden kann. Dennoch, ein einmaliges Erlebnis. Es gab auch ein Lied, da ging es darum, dass die Protagonistin Mutter einer Tochter ist, die sich nicht für Cosplay und Animes/Mangas interessiert, sie sie aber dennoch liebt. Bei dem Lied musste ich tatsächlich ein, zwei Tränchen verdrücken, war total schön gemacht!

Fuma: Ongaku no Kara war für mich auch eins der Highlight was das (von uns gesehene) Bühnenprogramm anging. Ich mag und mochte ja auch schon immer Weird Al Yankovic, somit hat die Umsetzung auf die Nerd-Szene bei mir von Anfang an einen Stein im Brett gehabt. Das es dann natürlich noch so treffende Lieder waren, gewann bei mir selbstverständlich noch weitere Pluspunkte. Bei dem Vaiana Lied musste ich ein wenig an Mia und ihre Art denken… aber das ist auch kein Thema für hier ;)

Die kleine Bühne im CCD, Para Para Connection auf der Bühne

Mia: Es gab eine Ausstellung von Autos mit Anime Prints. Autos interessieren mich gar nicht, dafür waren aber die Anime Prints umso schöner anzusehen! Wie gern würde ich unser Auto auch mit einem solchen riesigen Print ausstatten… Die Autos standen in der Gaming Halle, wo wir uns aber nicht so viel aufgehalten hatten. Dadurch hatten wir in diesem Bereich der Messe auch nicht viel mitbekommen.

Fuma: Was mich an den Autos ja interessieren würde, ob es darum ging die Auto´s einfach nur aus zu stellen oder ob sie als Werbung dafür dienten, das andere Leute diesen Service auch in Kauf nehmen? Ansonsten fand ich ehrlich gesagt die Auto´s irgendwie … deplaziert. Vor allem direkt neben den Konsolen/der Gamer-Ecke.

Mia: Ein besonderer Gast war noch vor Ort, über den ich mich sehr gefreut hatte: Yuna Kagesaki. Sie hat Cheeky Vampire und AiON gezeichnet. Ich bin stolz, sie getroffen haben zu dürfen und habe in meinen Band 1 von Cheeky Vampire auch ein Autogramm bekommen.

Fuma: Hier habe ich mich riesig für Mia gefreut. Vielleicht habe ich ja auch irgendwann noch mal das Glück meinen Lieblings-Mangaka Ken Akamatsu zu treffen und sein Autogramm mein eigen zu nennen… ach ja Träume…

Die Halle mit den Händlern

Die Publisher und Verlage

Mia: Die Publisher haben sich wahnsinnig ins Zeug gelegt. Nahezu alle haben kostenfrei Postkarten und Poster zu ihren Animes oder Mangas herausgegeben.

Fuma: Da kann ich Mia auf jeden Fall nur zustimmen. Wer hier auf Loot-Tour ging wurde reichlich beschenkt. Wem der ganze kostenlose Loot aber noch nicht genug war, der konnte bei Kazé per Tombola noch mehr abstauben und hatte noch dazu ja auch die Chance etwas zu gewinnen.

Mia: Hier noch einige Eindrücke von mir bezüglich ein paar der vertretenden Firmen.

Tokyopop: Der Verlag hat Post Its von Akatsuki no Yona herausgegeben. Fand ich eine sehr schöne Sache! Außerdem haben die Tokyopop Zeichner ihre Shikishis an dem Stand vom Verlag unterzeichnet, was ich sehr gut fand. Ich hatte das Glück und konnte ein Autogramm der Kamo Zeichnerin bekommen.

Peppermint: Der Stand war riesen groß und hatte tolle große Leinwände von einigen ihrer Animes wie z. B. Assassination Classroom oder Sword Art Online. Hier war es sehr schön, dass alle Animes ein bisschen weniger gekostet haben als Online oder im Laden. Daher mussten wir hier einfach unser letztes Geld lassen.

Crunchyroll: Der Streaming-Anbieter Crunchyroll hat sich eine tolle Sache einfallen lassen: eine Schnitzeljagd mit anschließender Tombola. Dazu hat man einen Zettel bekommen, womit man zu den verschiedenen Ständen gehen musste, viele der Publisher und Verlage haben bei dieser Aktion mitgemacht. Und dort konnte man dann einen Buchstaben abholen. Die insgesamt 10 Buchstaben ergaben dann ein Lösungswort. Bei Abgabe am Crunchyroll Stand hat man dafür einen niedlichen Button und eine Nummer für die Tombola bekommen.

Kazé Deutschland: Der Publisher hatte eine Tombola am Stand. Man konnte einige sehr gute Preise gewinnen oder auch kleine Trostpreise. Für die großen hat es bei uns nicht gelangt, dafür waren es im Endeffekt aber dennoch sehr schöne Sachen. Wir hatten für 10€ Lose gekauft. Der Stand war leider zu dem Zeitpunkt sehr überfüllt und wir mussten etwas warten, bis wir dran kamen.

Egmont: Der Tisch vom Egmont Stand war leider… unheimlich hoch. Ich hatte total die Probleme, mit meinen 1,60m, die Mangas auf den Tischen zu sehen. Der Stand war sehr minimalistisch aufgebaut, dafür aber schön übersichtlich.

KSM Anime: Wir haben die Gelegenheit genutzt um etwas mit den Presse Mitarbeitern von KSM Anime zu quatschen. Man konnte sich im Händlerraum ganz gut unterhalten. KSM hat sich viel Mühe gegeben und sogar große Digimon Aufsteller dabei gehabt, sowie einen Fernseher, wo einige ihrer Animes liefen. Fand ich super gut gemacht. Außerdem konnte man einiges dort abgreifen, u. a. Poster von Digimon oder Overlord, aber auch Notizbücher von Gintama.

Der Park an der DoKomi

Unser Fazit:

Mia: Es war eine unheimlich schöne Convention. Der Ärger über den Einlass am Samstag war schnell verflogen und immerhin ging es Sonntags auch schneller. Außerdem gab es einfach so viel zu erleben und zu entdecken, dass einem gar keine Zeit mehr blieb, sich darüber zu ärgern. Wir haben so viele tolle Menschen dort getroffen und kennengelernt, es war wirklich ein wundervolles Wochenende, das wir so schnell nicht vergessen werden. Ich kann aber die Kritik von vielen verstehen, dass zu wenig gemütliche Atmosphäre vor Ort war.

Es hat sich schon sehr nach Messe angefühlt und dadurch eher unpersönlich für die Besucher. Wem es aber in der Messe nicht gefallen hat, der konnte ja immer noch in den Park vor dem Gelände gehen, dort gab es viele schöne Motive um Fotos zu machen. Alles in allem war in meinen Augen für jeden Gast etwas dabei und das sollte doch die Hauptsache sein. Zum berühmten Cosplay-Ball sind wir übrigens nicht gegangen.

Der Park an der DoKomi

Fuma: Puh, was soll ich sagen. Es war meine erste DoKomi und ich ging mit leicht gemischten Gefühlen nach Hause. Wie schon ein paar mal oben erwähnt, habe ich mich etwas über die allgegenwärtige fehlende Organisation geärgert. Andererseits hatte ich aber auch wie Mia großen Spaß und habe mich sehr gefreut so viele neue Leute kennen zu lernen. Zum Glück lief der Sonntag dann ja auch deutlich glatter ab als der Samstag, was meine Laune dann selbstverständlich noch weiter verbessert und mein Bild von der Dokomi wieder ins Lot gerückt hat.

Meine Highlights waren wohl der ganze Loot und natürlich auch die Tombola/Gewinnspiele an den verschiedenen Ständen. Dennoch bin ich guter Dinge, dass sie aus ihren Fehlern/Problemen unmittelbar vor ihrem großen Jubiläum lernen und blicke dahingehend natürlich auch schon gespannt ins Nächste Jahr. Wenn sie all das etwas besser organisieren und vielleicht auch die ein oder andere gemütliche Ecke noch mit einbauen, können sie für nächstes Jahr gar nichts falsch machen.

Ein Panel von Manga Hamburg, im Bild zu sehen: Maya von www.listenes.com

Ausblick auf das Jubiläum der DoKomi in Düsseldorf 2018

Mia: Die DoKomi ist sehr bemüht, damit sie nächstes Jahr noch größer und besser wird. Die Fläche der DoKomi ist dieses Jahr um ein vielfaches gewachsen, was aber auch neue Probleme mit sich gebacht hat. Auf ihrer Facebook Seite ist die DoKomi aber sehr bemüht, Feedback zu hören und auch in Zukunft umzusetzen. Oft wurde von den Besuchern der Einlass stark kritisiert. Der Ablauf vom Einlass hätte eigentlich ganz anders ablaufen sollen.

Die Probleme hierbei sieht man aber leider oft erst bei der Durchführung: durch die Security inkl. den Taschenkontrollen gingen die Schlange nur sehr schleppend voran. Das soll nächstes Jahr auf jeden Fall geändert werden. Genaueres dazu könnt ihr hier ausführlich nachlesen. Es ist auch eine Verbesserung bei der Waffenkontrolle geplant, u. a. durch Vorprüfung, Aufstockung und Schulung der Mitarbeiter. Ich finde es toll, dass sich die DoKomi das Feedback und die Kritik so zu Herzen nimmt und an den Problemen arbeitet. Vor allem, da die DoKomi nächstes Jahr zum 10. mal stattfinden wird. Wir hoffen sehr, dass wir auch wieder mit von der Partie sein können.

Zum Schluss gibt es noch einige Bilder

Ich hatte die Ehre Liechee zu treffen

Und endlich konnte ich Maya von Listenes treffen und gemeinsam Zeit verbringen :)

Hier geht es zu unserem Loot der DoKomi

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1 Antwort

  1. hellspawn2501 sagt:

    Für mich war es die erste Dokomi gewesen. Conventionerfahrung hab ich von einen früheren Besuch der Animagic, als diese noch in Koblenz war, abgesehen überhaupt keine. Umso besser war es dann das ich mit euch beiden dort Sonntag meinen Spaß hatte. Von dem debakel um den Einlaß am Samstag hab ich da ja zum Glück nichts mehr mitbekommen und fand es jetzt auch nicht unübersichtlicher als etwa bei der Gamescom beim Einlaß.
    Zu sehen gab es auch reichlich, wobei mich ja vor allem der Händlerraum reizte. Er entpuppte sich als wahres Paradies für mich und als Schrecken für meinen Geldbeutel. Vielleicht war es gut, das ich so total die Orientierung verlor und den Stand mit der anderen Figur nicht wiederfand. xD Egal ob Figure, Anime, Manga, japanische Süßigkeiten oder anderes Merchandise, an Auswahl sollte es nicht mangeln.
    Wo es etwas an Auswahl fehlte, war aber meiner nach die Verpflegung für die Besucher. Vielleicht bin ich aber da auch ein wenig Gamescom verwöhnt, bei der man in jeder Halle mehrere Möglichkeiten findet, sich einen schnellen Happen oder was zu trinken zu besorgen.
    Davon abgesehen war ich sehr zufrieden mit meinen besuch und werde mir für nächstes Jahr wohl wieder eine Karte besorgen.

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