Convention-Bericht: Connichi 2017

Vom 22. bis 24. September 2017 fand die Connichi 2017 in Kassel statt. Es war wirklich eine tolle Convention und wir haben viel schönes erlebt. Für uns war es nun das zweite Mal, dass wir als Presse auf einer Convention unterwegs waren und ich muss sagen, man kann sich durchaus daran gewöhnen. Wir möchten euch natürlich gerne unsere Eindrücke und Erlebnisse mitteilen.

 

Erstmal ein paar Informationen, falls ihr die Connichi noch nicht kennt

Zum ersten Mal fand die Connichi am 3. – 5. Mai 2002 in Ludwigshafen am Rhein statt. Ab dem Folgejahr war der Veranstaltungsort dann das heutige Kongress Palais in Kassel, sie war ehemals die Stadthalle Kassel. Fuma war zum ersten Mal auf der Connichi, während es bei Mia sogar schon das dritte mal war. 2009 und 2010 war sie ebenfalls auf der Connichi. Es ist eine jährlich stattfindende Convention von Fans, für Fans. Sie ist eine  ehrenamtlich organisierte Veranstaltung mit den Schwerpunkten auf Anime, Manga und japanischer Populär- und Jugendkultur. Es gibt dort sehr viele Händler, die ihre Produkte zu diesen Themen ausstellen. Außerdem wird ein umfassendes Rahmenprogramm geboten, wo garantiert für jeden was dabei ist. 

 

Unsere Sichtweise der Connichi 2017

Tag 1 – Freitag

Mia: Wir sind am Freitag gegen 17 Uhr in Kassel angekommen. Der Weg auf der Autobahn war doch etwas länger als gedacht, wir haben aber auch 2 mal angehalten. Wir hatten Glück – die Parkplätze um die Stadthalle rum waren alle belegt, es fuhr aber gerade ein Auto weg, so konnten wir uns perfekt in die Lücke stellen und waren auch schon innerhalb weniger Minuten auf der Convention. Dort haben wir uns dann mit Shinuslaw, Tsubomi, Dimbula und Paufi getroffen und erstmal ein wenig gequatscht. Shin und Tsu waren so lieb und haben uns unsere Tickets besorgt, so konnten wir Zeit sparen und mussten uns darum nicht mehr kümmern. Als nächstes ging es dann auch schon zum Matsuri 祭.

Fuma: Ich hatte an dem Freitag zum Glück früher Schluss machen können und zum Glück kam Mia zu mir gefahren. Sonst wären wir noch später angekommen. Allerdings fand ich die Autofahrt gar nicht so lange. Ich denke das kam Mia nur wegen den 2 Stopps so vor. Auch das wir einen Parkplatz unmittelbar vor der Con gefunden hatten, war ein riesiges Glück. Von mir gibt es hier natürlich auch noch mal ein danke an Shinuslaw und Tsubomi fürs Karten holen, aber auch für die unkomplizierte Ausgabe einen großen Dank an die Connichi.

 
Mia: Matsuri sind japanische Volksfeste. Dafür hat die Connichi im Hof ein riesiges Zelt aufgestellt, wo sich viele Stände befanden. Es gab dort allerlei zu Essen z. B. Kakigori-Eis, Onigiri, Matcha Zuckerwatte, Okonomiyaki, Yakisoba und Japanische Crepes. Da wir unser Geld lieber bei den Händlern gelassen haben, haben wir hier nur wenig zugreifen können, wobei das generelle Angebot an Essen augenscheinlich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hatte. Wir hatten uns aber trotz allem am Freitag für die Crepes angestellt. Es gab hier wirklich viel Auswahl und ich entschied mich für “Tokyo ~Sweet Princess~”, während sich Fuma die “Sausage Cheese” Variante gegönnt hat. Ganz so toll wie auf den unechten Modellen (Foto 1-3) sahen sie dann leider nicht aus und sie waren auch kalt, womit wir nicht gerechnet hätten aber lecker war meiner dennoch. Kann man mal machen. Wir standen ungefähr 30 Minuten dafür an.

Fuma: Ich kann Mia was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht da leider nicht so ganz zustimmen. Natürlich waren es ganz “normale” Standpreise. Allerdings fand ich meinen Crepe für 5 € und 30 Minuten Wartezeit schon etwas happig. Aber wie gesagt, dass gilt hier nur für mich. Ich bin aber grundsätzlich kein Stände-Freund. Ich hätte an sich auch lieber ein Okonomiyaki gehabt, habe mich hier aber dem “Herdentrieb” der Gruppe angepasst. Dafür fand ich das Matsuri von seiner Gestaltung durchaus schön umgesetzt.

Mia: Im Anschluss sind wir dann noch ins Bällebad gehüpft. Ich liebe sowas ja total und die Jungs hatten auch ihren Spaß. Das war definitiv ein Erlebnis! Allerdings war es echt schwer ein gutes Foto hin zu bekommen! Im Anschluss sind wir dann zu dem Auftritt der Gruppe Ikimashô gegangen. Sie haben ihre Show “Overwatch – Helden sterben nicht” aufgeführt. Ich mag solche Showacts richtig gerne. Ich kenne zwar Overwatch nicht wirklich, trotzdem war die Show an sich sehr schön. Allerdings hatten die Mitglieder hier einige Probleme mit dem Ton. Mikrofone waren teilweise gar nicht zu hören, was bei einem textlastigen Schauspiel natürlich nicht sehr optimal ist. Ein Beispiel: Zwei Personen standen in einer Szene auf der Bühne, das Mikrofon der einen Person hat dann versagt. Es kam auch recht schnell eine Person aus dem Off und gab ein neues Mikrofon auf die Bühne – leider aber an die falsche der beiden Personen. Das war schon sehr schade. Auch hatte eine der Personen ein Helm auf und man hat sie dann über das Mikrofon kaum verstanden.

Fuma: Ja das Bällebad war ein Erlebnis für sich xD Das bewegen an sich war so unglaublich schwierig, wie ich es gar nicht so recht erwartet hatte xD Allerdings war der Radius des Beckens auch relativ begrenzt. Spaß hat es aber auf jeden Fall gemacht. Da habe ich durchaus Lust auf ein größeres Bad bekommen^^ Ja der Auftritt an sich war ein technisches Fiasko. Ich hatte da wirklich Mitleid mit den Darstellern. Gibt es doch auf der Bühne nichts schlimmeres als Probleme mit der Technik. Vor allem, weil man selbst ja nicht mal unbedingt merkt ob etwas passt bzw. nicht passt.

 
Mia: Nach dem Showact sind wir dann raus gegangen und haben uns einen guten Platz für das Feuerwerk gesucht. Es gab freitags ein großes Feuerwerk im Hof und samstags ein kleineres. Das große wollte ich unbedingt sehen und habe mich schon sehr darauf gefreut. Es war auch wirklich wunderschön und total romantisch! Die Feuerwehr war auch vor Ort, falls etwas passiert wäre. Fand ich sehr cool, dass hier auf die Sicherheit geachtet wurde. Dann kam auch noch eine liebe Cospalyerin im Vaiana Kostüm und hat Wunderkerzen verteilt. Es war wirklich ein gelungener Abschluss für diesen tollen Tag! Wir haben bei Shin und Tsubomi an diesem Wochenende übernachtet – vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für eure tolle Gastfreundschaft! Abends haben wir dann noch auf der Couch zusammen geredet bis mir langsam die Augen zufielen.

Fuma: Bei dem Feuerwerk musste ich ja unwillkührlich an Grafitti of the Moment denken. Ach ja, immer wieder lustig, wie ein Werk die Sicht auf völlig normale Dinge ändern kann. Das Feuerwerk war schön anzusehen und die Wunderkerzen im Anschluss waren da wirklich nochmal ein Highlight. Von mir gibt es selbstverständlich auch noch mal ein großes Dankeschön an unsere beiden Gastgeber, die uns solch ein angenehmes Wochenende bereitet haben. Nur über Mia habe ich mich am Freitag etwas geärgert, da ich gerne noch etwas länger geredet hätte.

 

Dank diesen Firmen ist die Connichi 2017 überhaupt möglich.

 

Tag 2 – Samstag

Mia: Wir konnten leider nicht so gut schlafen, dafür gab es aber ein richtig tolles Frühstück. Wir sind dann mit Bus und Straßenbahn zur Connichi gefahren. Die Anbindung war wirklich toll und es ist gut, dass die Straßenbahn direkt vor der Stadthalle hält. Ich denke nicht, dass wir einen Parkplatz bekommen hätten, wenn wir mit dem Auto gefahren wären. Und netterweise kann man mit seinem Ticket von der Connichi sogar kostenlos Bus und Zug fahren, was ich richtig toll fand! Ist ja keine Selbstverständlichkeit. Um kurz nach 10 waren wir dann auch wieder auf der Convention und sind erst mal zum Bring & Buy Zelt gegangen. Das steht außerhalb vom Hof und ist so auch ohne Ticket zu besichtigen. Die Schlange war relativ lang aber es ging auch schneller voran, als gedacht. Ordner haben darauf geachtet, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig im Zelt waren, was ich gut fand. Drinnen war es dann zwar etwas chaotisch und man musste sich etwas durch kämpfen, wenn man etwas anschauen wollte, aber insgesamt war es okay. Hier hatten wir dann doch einiges gefunden, was ihr auch hier in unserem Connichi Loot nachlesen könnt.

Fuma: Das die Tickets auch gleichzeitig Fahrkarten waren, fand ich auch total super!! Wenn ich da manchmal an Mainz und seine Verhältnisse denke… Aber super Aktion von der Stadt Kassel! Dass die Connichi sich dafür entschieden hat den B&B außerhalb zu platzieren, war denke ich mal aus Platzgründen auch eine gute Idee. Obwohl die Ordner einen guten Job gemacht haben, was den Einlass angeht, gab es wieder eine Hand voll Menschen, die sich dann einfach komplett Festgeeist haben und den ganzen Verkehr blockiert haben. Schrecklich so was. Da muss ich ja durchaus gestehen, dass mir das Design des B&B bei der Dokomi mit den einzelnen Tischen besser gefallen hat. Bei der hier vorhanden Kette war der Stau einfach unerträglich.

Mia: Relativ früh habe ich gemerkt, dass ich mir viel zu viel vorgenommen hatte an dem Tag. Das Programm war richtig toll und es gab vieles zum ansehen und entdecken. Fast schon zu viel. Ich habe mich dann nach dem Bring & Buy erst mal alleine bei Gin Zarbo, der Mangaka von Undead Messiah, angestellt. Ich hatte auf der Dokomi ein Autogramm von ihrer Schwester Ban Zarbo, Mangaka von Kamo bekommen und da durfte ihres natürlich nicht in meiner Sammlung fehlen. Nach einer guten Stunde kam ich dann auch dran. Diese Autogrammstunde war arrangiert von Tokyopop selbst soweit ich weiß. Ich hätte mir gewünscht, dass man beispielsweise erst die Leute dran lässt, die tatsächlich nur ein Autogramm haben wollten. Ich habe mich auch dagegen entschieden, dass Gin eine kleine Zeichnung aufs Autogramm drauf macht. Immerhin hätte es doof ausgesehen, weil auf Bans Autogramm keine Skizze drauf ist, aber ich wollte auch die Leute hinter mir nicht noch länger warten lassen. Einige haben richtig große Zeichnungen in ihre Con-Hons oder Mangas bekommen. Wie gesagt, wäre schöner gewesen, wenn man früher dran gekommen wäre, wenn man wirklich nur ein Autogramm und keine Zeichnung wollte.

Fuma: Ich habe mich währenddessen zusammen mit Paufi mal an dem Nintendo Stand umgesehen und vor allem auch mal Super Mario Odyseey angezockt. Zu Fire Emblem Heros kam ich leider nicht aber was solls. Ich fand es aber dennoch cool, das Nintendo mit seinen Spielen so breit aufgestellt war. Das Gewinnspiel für die 2. Switch habe ich wohl nicht gewonnen. 

Mia: Danach sind wir zum wohl letzten Auftritt von Ongaku no Kara gegangen. Ihr offizielles Abschlusskonzert hatten sie zwar auf der AnimagiC, trotzdem sind sie auf der Connichi nochmal aufgetreten – zum Glück. Ich hatte sie zum ersten Mal auf der Dokomi 2017 gesehen und war hin und weg. Sie haben wirklich tolle Lieder geschaffen… es war insgesamt ein richtig toller Auftritt und ich musste wieder bei einem bestimmten Lied weinen. Die wissen echt, wie man zum Zuschauer durchdringt. Am Ende gab es sogar noch ein Video mit Kommentaren von ihren Fans, als kleine Überraschung. Fand ich total süß. Danach sind wir noch etwas rumgelaufen und haben Arisa getroffen. War schön, dich zu sehen und mit dir zu quatschen!

Fuma: Ich finde/fand Ongaku no Kara und ihre Auftritte auch lustig an zu schauen. Schade eigentlich, dass sie sich auflösen, aber hey, alles muss mal zu Ende gehen. Die liebe Tsubomi hatte uns für den Tag als Verköstigung auch mit leckeren Yakisoba Pan nachempfundenen Köstlichkeiten versorgt. So einfach und doch so brillant, dass ich sie für unseren Halloween Ausflug im Europapark auch gemacht habe. Hier nochmal ein großes Danke!!

 

Tsubomi hat sich um Verpflegung für uns gekümmert – leckere Yakisoba Pan.

Mia: Um 16:30 Uhr begann dann der Poetry Slam. Unsere Gastgeber Shin und Tsubomi haben mit weiteren Teilnehmern daran teilgenommen. Ich wurde wirklich köstlich amüsiert, ich hatte sowas in diesem Rahmen noch nie erlebt aber ich mag solche kurzen (Comedy) Auftritte sehr gerne. Jeder Teilnehmer durfte in 5 Minuten zeigen, was er auf dem Kasten hat, nur mit einem Mikrofon und dem eigenen Text. Einige waren ernst, andere waren lustig. Ich fand es insgesamt echt toll. Im Anschluss daran sind wir dann direkt zur Connichi Couch gegangen.

Fuma: Ich fand den Poetry Slam auch wirklich super!! Unsere beiden Gastgeber haben sich meiner Meinung nach wirklich sehr gut geschlagen. Wobei ich der Siegerin des ganzen natürlich auch ihren Sieg gönne. Ihr “Stück” über das Dasein und handeln eines bösen Endgegners hatte etwas inspirierendes, dessen Meinung nicht allzu weit von meiner Handhabung in selbiger Situation abweicht.

 

Mia und Anne (Aprikosenklang)

Mia und Kumo (The Hangry Stories)

Mia: Die Connichi Couch war ein Live Stream in einem abgetrennten Raum. Hier stand eine Kamera, eine Couch, ein wenig Technik und 50 Sitzplätze für Zuschauer. Hier haben wir noch den Rest vom Live Stream zum Thema “Japan-Blogger im Talk” anhören können. Ich hatte mich sehr auf den Auftritt gefreut, weil die liebe Kumo von The Hangry Stories dabei war und auch meine Lieblingsyoutuberin zum Thema Japan Aprikosenklang. Ich habe mich total darauf gefreut, die beiden zu treffen, auch, wenn ich nur kurz Zeit hatte. Denn im Anschluss an deren Live Stream kam unserer dran! Ich war richtig aufgeregt. Ein Blog schreiben ist einfach für mich, aber vor einer Kamera sprechen ist wegen meiner Schüchternheit wirklich eine Herausforderung. Kumo und Fuma haben mir aber nochmal Mut vorher gemacht, worüber ich sehr dankbar bin. Ich hatte in dieser Stunde richtig viel Spaß und habe auch Gefallen daran gefunden. Über meine Leidenschaft Animes zu schreiben ist ja schon eine coole Sache, aber darüber zu sprechen auch! Unseren Live Stream könnt ihr euch nachträglich auch gerne hier ansehen.

Fuma: Ja unser Livestream war wirklich eine coole Sache. Durch diverse Auftritte in Schulstücken und bei der Fastnacht, bin (oder eher war) ich die Bühne ja gewöhnt. Nach so langer Zeit aber wieder vor Publikum zu reden, wenn auch über meine Leidenschaft war eine ganz besondere Erfahrung. Auch wenn ich anfangs etwas nervös war, hatte ich letztendlich durchaus meinen Spaß daran. Mal schauen, vielleicht wird das ja nicht das letzte mal sein, bei dem wir uns mit den beiden über eine Season unterhalten. Das ist aktuell aber noch eher in der Planungsphase ;)

Mia: Zum Abschluss dieses wunderbaren Tages sind wir dann noch Thailändisch Essen gefahren. Mit von der Partie waren Kim, Mashiro, Paufi, Shin, Tsubomi, ich und Fuma. Die Personen ganz hinten kannte ich leider nicht, das waren Bekannte von Shin und Tsubomi. Das Essen hat viel Spaß gemacht, wir haben viel lachen können. Das Restaurant war echt toll und auch gar nicht so weit weg von der Connichi und unserer Unterkunft. Vielen Dank an Shin und Tsubomi fürs Aussuchen des Restaurants! Mit vollen Mägen haben wir uns dann alle verabschiedet, sind zur Unterkunft gegangen und fast direkt ins Bett gefallen.

Fuma: Ich hatte mir dort ja mein heiß geliebtes Grünes Curry bestellt, und wurde dahingehend leider etwas enttäuscht. Aber nicht jeder kann das Ganze eben so lecker machen wie unser lokales Lieblingsrestaurant Thai Country. Verhältnismäßig hat es aber ganz gut geschmeckt und ich bin satt geworden. Solange diese Kriterien erfüllt sind, gibt es da ja wenig zu meckern. Leider hatte mich nach dem Essen dann ein wenig meine Migräne geplagt, was unser Abendgespräch mit unseren Gastgebern auch am 2. Abend leider gekillt hat. Aber ich denke es war für die beiden, die einen noch volleren Kalender als wir hatten, auch ein anstrengender Tag gewesen!

 

Am Stand von Crunchyroll konnte man sich mit den Charakteren von Black Clover ablichten lassen.

 

Tag 3 – Sonntag

Mia: Auch am Sonntag gab es noch einmal ein tolles Frühstück zur Stärkung für den dritten und letzten Connichi Tag! Direkt nachdem wir auf der Con angekommen sind, haben wir uns mit Vigi und Ran getroffen. Da wir uns die Tage davor nicht gesehen hatten und die beiden recht früh wieder weg mussten, wollten wir doch gerne die Chance nutzen und ein bisschen miteinander quatschen. Hat viel Spaß gemacht, gerne wieder. Sich mit anderen Bloggern auszutauschen ist immer eine tolle Sache!  Gegen Mittag haben wir der Connichi Couch wieder einen Besuch abgestattet. Shin und Tsubomi haben als Redakteure von Jimoku mit Vertretern von Crunchyroll und Peppermint Anime über die legalen Anime Streaming-Dienste in Deutschland unterhalten. Ich fand das Interviews sehr interessant.

Fuma: Ich fand es auch ganz nett die beiden zu treffen (oder in meinem Fall eher kennen zu lernen ^^”). Ich mag es auch mich mit gleichgesinnten Bloggern zu unterhalten. Der zweite Auftritt von Shin und Tusbomi hat mir auch ziemlich gefallen und das Interview war durchaus interessant. Ich finde es auch gut und wichtig, legale Streaming-Dienste zu nutzen, statt sich mit schamlosen/halbgaren Ausreden das Gewissen rein zu halten und munter illegal zu schauen. Aber in der heutigen Gesellschaft, hat ja jeder auf alles ein “Recht” und muss keine Geduld mehr aufbringen.

Mia: Zwischendrin waren wir noch auf einem kleinen Treffen von ehemaligen Digital Nippon Mitgliedern.

Fuma: Ja das Treffen war echt ne feine Sache, Ich musste sogar etwas lachen, als Shin und ich am ersten Tag kurzerhand festgestellt hatten das wir bereits vor einer Weile Auf Digital Nippon munter geschrieben hatten. Ach ja, wie klein die Welt doch ist und wie schön doch manche Zufälle sind^^

Mia: Nachmittags haben wir dann die Chance noch genutzt und eine große Publisher-Runde gemacht. Da wir mit vielen Publishern und Verlagen Kooperationen haben, wollten wir uns gerne persönlich vorstellen oder einfach mal Hallo sagen. Es ist wirklich unheimlich interessant, wenn man mal die Chance hat mit den Pressemitarbeitern zu sprechen und sich vor allem auch mal zu sehen, statt immer nur E-Mails hin und her zu schicken.

Fuma: Die Publisher-Runder war auch mein persönliches Highlight am Sonntag. Gerade die netten und freundlichen Gespräche am KSM und am Animoon Stand waren echt klasse. Aber auch das Gespräch mit den freundlichen Leuten bei Pyramond war sehr ergiebig, wird es hierzu doch bald noch zwei Reviews von uns zu Nekoloco und Radiant geben. Aber auch die anderen Presseleute von Peppermint, Egmont, Kazé, Crunchyroll und Tokyopop waren unheimlich freundlich und es war schön sie persönlich kennen zu lernen.

Mia: Da bis zur Abschlussveranstaltung der Connichi noch etwas Zeit war, haben wir noch ungefähr die letzte Hälfte von dem Konzert von Chii Sakurabi ansehen können. Ich hatte mir aus Interesse schon vor der Convention ihre Songs angehört, fand sie aber nicht so schön. Bei dem Konzert habe ich dann gemerkt, dass sie so eine typische Sängerin ist, die ihr Können eher auf der Live-Bühne zeigen kann, als in einem Musikvideo. Ich fand sie sehr unterhaltend und ihre Songs waren toll. Zu ihren Songs wurde noch eine kleine Geschichte erzählt, die ich total süß fand! Im Anschluss fing dann auch schon die Abschlussveranstaltung an. Ich wollte noch gar nicht so richtig glauben, dass wir danach schon wieder nach Hause fahren müssen. Es war aber toll, alle Ehrengäste und Verantwortlichen für die Connichi auf der Bühne zu sehen.

Fuma: Ich war nach den Youtube-Videos von Chii ja auch eher skeptisch. Allerdings kann ich Mia da nur zustimmen, dass sie auf der Bühne besser ist, als in ihren Videos. Auch wenn die Technik hier meiner Meinung nach übersteuert war. Alles war einfach viel zu laut und naja die “Story” war irgendwie total Banane. Die Abschlussveranstaltung ging dann auch schneller vorbei als gedacht und Ruck-zuck mussten wir uns schon wieder auf die lange Heimreise machen. Wann werden Teleporter nochmal erfunden?^^


Unser Fazit:

Mia: Das wars dann leider auch mit der Connichi. Es war richtig schön, aber auch richtig anstrengend. Wir konnten alte Bekannte wiedertreffen, neue Kontakte bei Publishern knüpfen und hatten viele nette Gespräche und tolle Erlebnisse. Vielen Herzlichen Dank an alle Menschen, die ich auf der Connichi treffen durfte, ihr habt die Tage zu etwas besonderem für uns gemacht! Und auch nochmals ein großes Dankeschön von uns beiden, dass wir da sein durften. Für die nächste Convention merken wir uns aber, dass wir nach einem solchen Wochenende erst einmal einen Tag Urlaub brauchen.

Fuma: Da dies meine erste Connichi war, war es natürlich ein unglaubliches Erlebnis. Auch wenn das Gelände an sich klein war, war es unglaublich effizient genutzt. Ich hatte meinen Spaß und habe mich natürlich auch über die ganzen Begegnungen gefreut. Sowohl die neuen wie auch die alten. Ich möchte mich auch noch mal riesig dafür bedanken das wir dort sein durften und auch das wir auf der Couch im Livestream über unser Hobby reden durften. Wie Mia schon sagt, nächstes mal brauche ich definitiv den Montag danach frei xD Ich bin ja auch nicht mehr der jüngste^^


Einblick in die Connichi 2017

Mia: Ich liebe es zu Fotografieren, ich liebe es aber auch zu filmen. Dieses Mal habe ich mich also getraut und einige Male die Kamera laufen lassen. Daraus habe ich ein kurzes Video zusammen geschnitten. Wir hoffen, dass es euch gefällt. Lasst uns gerne Verbesserungsvorschläge für das nächste Mal zukommen aber seid bitte nicht zu hart, das war das erste Mal, dass ich so etwas gemacht habe. Und ja, es ist leider sehr verwackelt, gomen! Aber aus sowas lernt man ja bekanntlich fürs nächste Mal.


Ausblick auf die Connichi 2018

Mia: Die Connichi hat bisher noch nicht großartig bekanntgegeben, was im nächsten Jahr verbessert werden wird. Ist auch absolut in Ordnung, sich dafür Zeit zu lassen. Uns wurde aber schon mitgeteilt, dass das Feedback zum Connichi Live Stream positiv war und dieser Programmpunkt auch im nächsten Jahr stattfinden wird. An der Technik gibt es noch einiges zu verbessern, aber solche Verbesserungen sind ja immer da und ein Erstreben nach Verbesserung sinnvoll.

Was ich auch sehr positiv finde, ist die Besucherumfrage der Connichi. Fast schon direkt nach der Abschlussveranstaltung kam die Benachrichtigung auf mein Handy, dass die Besucherumfrage nun online ist. Dabei handelt es sich um ein Google Formular, wo alle Besucher ihr Feedback zur Convention hinterlassen können. Wir haben natürlich mitgemacht und finden diese Form von Feedback wirklich toll! Wir sind gespannt auf die Connichi 2018 und freuen uns schon!

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3 Antworten

  1. Vivka Wynter sagt:

    Irgendwann muss ich es auch unbedingt mal zur Connichi schaffen. Bisher war der Fahrtweg und das ich nicht ein ganzes freies Wochenende und vor allem der finanzielle Aspekt im Weg. Keine Ahnung, ob sich das ändert, aber irgendwie schaffe ich es bestimmt mal wieder nach Kassel, immerhin hätte ich nen kostenlosen Schlafplatz xD

    Anbei schöner Bericht, der mich noch sehnsuchtsvoller macht ^^

    Liebste Grüße

    Vivka

    • Mia sagt:

      Für uns war es auch keine leichte Entscheidung, wobei du ja in der Ecke von Berlin (richtig? ^^) noch weiter weg wohnst xD Ist halt wirklich weit, das ist etwas doof :’D aber wenn ich weiß es lohnt sich, dann kann man auch leichter eine weitere Strecke zurück legen und wenn du einen Schlafplatz hättest wäre das ja schonmal die halbe Miete ;)
      Bin gespannt – vielleicht sehen wir uns da in Zukunft mal *__* <3
      LG Mia

  2. paufisblog sagt:

    Super Beitrag ihr zwei, war richtig schön nochmal die so die Erinnerung wachgerufen zu bekommen und danke schön für die Verlinkung ^^

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