Film Review: ES (2017)

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5 Antworten

  1. Hallo Fuma, hallo Mia.
    Der Film ist zwar schon eine ganze Weile her, seit ich ihn gesehen habe, aber er war letztes Jahr einer der wenigen Möglichkeiten für mich ins Kino zu kommen. Ohne Frage, die Schauspieler waren super, da sie gut die Charaktere aus dem Buch widergespiegelt haben. Bei dem einen hat meine Vorstellung besser gepasst, bei dem anderen weniger, was aber nicht verwunderlich und auch nicht schlimm war, da mir die Schauspieler unter Strich gut gefallen haben. Auch brauche ich wie Mia eine Figur mit der ich mitfiebere.
    Und jetzt kommt das großer ABER: Leider ist bei mir die Atmosphäre nicht rübergekommen. Im Buch war ständig diese bedrohliche Wummern zu spüren, selbst wenn die Handlung etwas lockerer war. Das hat mir im Film gefehlt. Auch wurde der Inhalt teilweise verdreht, dass es für mich nicht wirklich einen Sinn ergab. Und dann noch der Clown… ganz ehrlich? Ich fand ihn lächerlich.
    Klar kannte ich die Handlung schon vorher, dass ich wusste, wann es wohl gruslig wird, aber dennoch habe ich von einem Film gehofft, dass er mich dennoch an der richtigen Stelle bekommt, da ja Horror eher plötzlich um die Ecke kommt und der Überraschungsmoment der Clou ist. Da hat mich mehr Henry und seine Bande erschreckt, aber aus dem einfachen Grund, da Mobbing einfach (pardon) Scheiße ist.
    Ich bin jetzt auch nicht in den Film gegangen und habe gedacht, der wird jetzt super gut, da mir klar war, dass dieser nicht ans Buch (meiner Meinung übrigens ein Meisterwerkt, wenn es sich auch manchmal etwas zieht) herankommen wird, aber na ja. Wenigstens haben sie ihre Schauspieler gut gewählt, dachte ich mir am Ende.
    Trotzdem werde ich mir den zweiten Teil anschauen und hoffen dass der inhaltlich und von der Atmosphäre besser ist. Beim Clown kann ich ja nicht mehr hoffen… auch habe ich mir vorgenommen, den Film von 1990 zu besorgen. Mal sehen wie da das Buch umgesetzt wurde.

    • Fuma sagt:

      Hallo Kathleen,
      Das tut mir Leid das der Film nicht so deins war. Wie du gesehen hast fanden wir ihn sehr gut. Es ist immer schwer eine Adaption von etwas zu sehen, das man als Buch bereits geliebt hat. Das Problem hier ist vor allem das jeder eine eigene Vision von etwas hat und vor allem auch eingeschätzt werden muss was Film relevant ist und was nicht. Dazu kommt das Problem das der Film “tauglich” für das Moderne Publikum ist. Mein Lieblingsbuch “Die Elfen” wünsche ich mir verfilmt, aber ich weiß wenn es nicht gerade ein Peter Jackson macht ist die Schlacht bereits halb verloren… Somit hoffe ich für dich, dass dir die Fortsetzung gefallen wird und du bei eben jenem Beitrag dann vielleicht auch kommentierst ;)
      Liebe Grüße
      Fuma

  2. kp sagt:

    “Besonders im Vergleich zu Dark Tower sieht man einen gewaltigen Qualitätssprung.”
    der war generell nichts, mit dem film werden weder king fans noch neueinsteiger glücklich. wäre sinnvoller gewesen, man hätte aus der buchreihe eine serie gemacht, die sind inzwischen eh oft besser als das sehr eindimensional gewordene kinoprogramm…

  3. DerStigler sagt:

    It (2017) ist die beste Kingverfilmung seit „Die Verurteilten“ & Shining von Kubrick. Vom gelungenen Genremix über die hervorragenden Schauspieler bis zur teils überraschenden Gewalt. Hier hat eigentlich alles gepasst.

    Besonders im Vergleich zu Dark Tower sieht man einen gewaltigen Qualitätssprung.

    Zum Beitrag selbst: Wie gewohnt sehr lesenswert & ich mag euren Aufbau mit den zwei Meinungen. Liest sich sehr gut. (:

  4. hellspawn2501 sagt:

    Gleich vorweg, so muß eine Stephen King Verfilmung aussehen (*zum dunklen Turm schielt*). Ich hatte ja das Buch gelesen und auch den damaligen Fernsehzweiteiler gesehen, mit dem ich auch recht zufrieden als Umsetzung war. Darum war ich natürlich gespannt, wie sich eine Kinoverfilmung schlagen würde. Nachdem Der dunkle turm, wohl nur nicht Kenner des Buches etwas abgewinnen können, war ich auch ein wenig skeptisch, aber die guten Pressestimmen brachten mich doch ins Kino. Bereut hab ich es absolut nicht. Damit das man hier strikt Vergangenheit und Gegenwart der Geschichte trennte und somit eine große Änderung zum Buch bewirkte, hat man eine der besten Entscheidungen überhaupt getroffen. So wird der Zuschauer nicht mit Charakteren erschlagen (auch wenn es dieselben sind, nur älter). Auch wirkt die Geschichte so übrersichtlicher. Im Buch ist es zwar egal, wenn sich die Handlung auf zwei Zeitebenen verteilt, aber denke im Kino kommen zu kompliziert konstruierte Handlungen nicht so gut an.
    Top war auch die Besetzung. Ich kannte zwar nicht einen einzigen der jungen Darsteller, aber sie spielten alle überzeugend.
    War es mehr Thriller mit Horrorelementen als richtiger Horror? Da kann ich euch zustimmen. Wobei ich es eher als Fantasystreifen mit Horrorelementen sehe. So richtig gruselig fand ich keine der Szenen, aber dafür waren die Tricktechnisch gut gemacht (ok, bis auf die Tanzszene). Also da hab ich mich schon gefragt, ob die ganzen fast zu Tode schockierten Besucher, die es laut Internet gab, nicht zufällig in einen anderen Film waren. Aber Grusel a’la Ju-on hatte Es auch gar nicht nötig um zu klappen, die Geschichte war gut und wurde überzeugend rüber gebracht und der Romanleser ging zufrieden aus der Vorstellung.

Wir würden uns sehr über einen Kommentar von dir freuen! :)

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