Film Review: Thor – Tag der Entscheidung

Thor - Tag der Entscheidung

Besser spät als nie würde ich mal sagen. Anfang des Monats waren wir in Thor – Tag der Entscheidung. Genauer gesagt, waren wir Mittags in Es und sind dann direkt danach noch in Thor gegangen. Der Film war köstlich, wir haben uns richtig gut unterhalten. Ein richtig typischer Thor mit vielen, vielen passenden und unpassenden Witzen und einer gesunden Menge an Action. Ein bisschen skeptisch waren wir schon, da die ersten beide Thor Filme Fuma und mir nicht so gut gefallen haben, aber der dritte Film hat alle Skepsis weggefegt.

Thor - Tag der Entscheidung

Marvel Studios’ THOR: RAGNAROK..Thor (Chris Hemsworth)..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2017

Der Film Thor – Tag der Entscheidung schließt nach 4 Jahren an die Ereignisse aus Thor – The Dark Kingdom an. Loki übernimmt die Rolle des Asgard Herschers Odin und zieht so im Geheimen einige Fäden. Thor muss nun das Gleichgewicht wiederherstellen und seinen Bruder vom Thron stoßen. Während sich die Brüder über das Vermächtnis schreiten bricht Unheil über Asgard aus. Nach Odins Ableben taucht seine Tochter Hela mit dem teuflischen Plan auf, Thors Heimat dem Erdboden gleich zu machen.

Auf der Flucht, nachdem Hela und Thor sich im Kampf gegenüber standen, strandet Thor auf dem Planeten Sakaar, wo er in einer Gladiatoren-Kampf-Arena um sein Leben kämpfen muss. Sein Gegner ist niemand geringeres als sein ehemaliger Avengers-Kollege Hulk… ob das so gut ist?

Thor - Tag der Entscheidung

Marvel Studios’ THOR: RAGNAROK..L to R: Hela (Cate Blanchett) and Skurge (Karl Urban)..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2017

    

Am Anfang des Films gab es ein paar Punkte, wo ich mir gewünscht hätte, dass ich mich besser an den zweiten Thor Film erinnern würde. Da der Kinobesuch aber super spontan war, war dafür keine Zeit. Aber ich kam trotzdem gut in den Film rein, die wichtigsten Punkte wurden alle erwähnt und ich denke, dass dadurch auch Zuschauer einen guten Einblick bekommen haben, auch, wenn sie den zweiten Film vielleicht nicht gesehen haben.

Aber nochmal zur Erklärung: im zweiten Thor film kündigte er an, dass Thor kein Mitglied der Avengers mehr ist. Er soll nur noch in äußersten Notfällen auf die Erde gerufen werden, damit er sich auf seine eigene Heimat konzentrieren kann. Ebenso wurde in dem Film nicht aufgeklärt, was mit Hulk passiert ist. In Thor 3 wird die Frage dann aber beantwortet, was Thor schmerzlich zu spüren bekommt. Denn in dem dritten Teil von Thor spielte auch er eine große Rolle.

Für mich war es sehr befremdlich, in einem Thor Solo-Movie so oft Hulk zu sehen. Dennoch war es dadurch aber oft sehr amüsant, was diesen Umstand wieder gut gemacht hat. Durch diesen Film scheint auch der Grundstein für ein Hulk-Solo-Movie gelegt worden zu sein, was ich natürlich sehr begrüße. Vor allem Mark Ruffalo als Hulk gefällt mir unheimlich gut. Er wurde in diesem Film unheimlich gut in Szene gesetzt und war überraschenderweise eine bessere Ergänzung für Chris Hemsworth als Thor. Das kam im Trailer nämlich nicht sehr gut rüber und daher rührte auch meine Skepsis.

Man merkt, dass der Film Teil des Marvel Cinematic Universe ist. Nicht nur, dass Thor und Hulk hier stark vertreten sind, auch, weil zu Beginn des Films erstmal ein Besuch abgestattet wird bei unserem lieben Doctor Strange. Da ich von seinem Film auch sehr begeistert war, habe ich mich unheimlich gefreut, ihn hier unerwartet wieder zu sehen.

Die Große Stärke des Films liegt aber trotz allem wirklich in der Komik. Der Film ist durchgehend Lustig, mal an passenden Stellen, mal an eher unpassenden. Aber immer hat es mich zum lachen gebracht, ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal in einem Film so viel gelacht habe. Dass man dadurch den Film nicht so recht ernst nehmen konnte muss ich zugeben. Aber ich glaube, dass der Film auch gar nicht ernst genommen werden wollte. Es fühlte sich eher an, als wolle man hier an den Witz von Guardians of the Galaxy Vol. 2 anknüpfen.

Davon abgesehen haben wir eine gute, actionreiche Story serviert bekommen, mit ihren Höhepunkten und Tiefpunkten. Es gab auch einige langweiligere Stellen, die aber recht gut überspielt wurden. Man hat auch stark gemerkt, dass das Zusammenspiel zwischen den Charakteren und Schauspielern einfach grandios war. Jeder hat seine Rolle sehr gut gespielt und das daraus resultierte Ergebnis hat Spaß gemacht.

Als Schwachpunkte des Films kann ich ansonsten nur anbringen, dass manche Gags doch etwas zu deplatziert waren, ob sie nun lustig waren oder nicht sei dahingestellt. Manchmal wirkte es auch zu gewollt. Die Story an sich hat keine großartigen Kehrtwendungen gemacht oder Überraschungen parat gehabt. Das kam aber auch daher, dass in diesem Film – wieder einmal – die in meinen Augen besten Szenen im Trailer gezeigt wurden.

Thor - Tag der Entscheidung

Marvel Studios’ THOR: RAGNAROK..Loki (Tom Hiddleston)..Ph: Teaser Film Frame..©Marvel Studios 2017

   

Nach den ersten beiden Thor Filmen, die ich eher mittelmäßig bis öde fand, war ich nicht sonderlich erpicht darauf den 3. Teil zu sehen. Doch schon früh wurde klar, dass man sich hier stark am Vorbild von Guardians of the Galaxy bedient hat. Die ersten Trailer versprachen schon ein buntes, actionreiches, chaotisches und vor allem lustiges Abenteuer. Selbstverständlich wurde das ganze dann noch hervorragend von einem Soundtrack der eines Guardians würdig gewesen wäre begleitet.

Aber gerade der Humor hier hat mir wirklich sehr gut gefallen. Einen Selbstverliebten Thor zu haben, der immer wieder eins drauf bekommt, hat mich köstlich amüsiert. Ich sag da nur “Stärkster Avanger” XD Herrlich. Ich fand es aber auch cool, dass man in diesem Film dann auch mal wieder Hulk zu Gesicht bekommen hat und der Erklärung was denn so die ganze Zeit mit ihm los war. Aber auch Cate Blanchett hat in ihrer Rolle als Hera wunderbar ins Gesamtbild gepasst. Nun bin ich aber durchaus gespannt, wie den Thor auf die Guardians trifft… wurde ja immerhin schon in dem Avengers Trailer angeteased.

Thor - Tag der Entscheidung

Marvel Studios’ THOR: RAGNAROK..L to R: Hulk (Mark Ruffalo), Thor (Chris Hemsworth), Valkyrie (Tessa Thompson) and Loki (Tom Hiddleston)..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2017

Der Film hat mir genau das beschert, was ich nach dem guten Trailer erhofft hatte: viel Spaß, viel Komik, tolle Charaktere, eine gradlinige Story und schöne Actionszenen. Mehr will man von einem Marvel Film auch gar nicht erwarten, das reicht ja auch schon. Ich wurde die Zeit über sehr gut unterhalten und das ist ja unterm Strich die Hauptsache. Der beste Marvel Cinematic Universe Film 2017 war es für mich nicht, dafür aber der beste Thor Solo-Film bisher. Außerdem hab ich jetzt Hulk noch etwas lieber gewonnen. Von mir bekommt der Film wohlverdiente 7 von 10 Witzen.

Eure

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2 Antworten

  1. Shirisu sagt:

    Ich fand den Film auch super – lustig, aber oft kam man gar nicht so schnell hinterher bei den vielen Witzen :’D

    Am besten war aber auch der Grandmaster fand ich! :D

    Meiner Meinung nach der beste Thor-Teil bisher ;)

  2. hellspawn2501 sagt:

    Von Thor hab ich nur mal den zweiten Teil bei einer Fernsehausstrahlung zu Gesicht bekommen, als ich bei jemanden zu Besuch war. War nicht schlecht, doch gab es bessere Marvel Filme. Allerdings lockten mich dann doch die stimmen ins Kino, die wie ihr auch den Film eher in Richtung Guardians of the Galaxy ansiedelten. Und ich muß sagen, sie haben alle recht. Ich würde ihn sogar auf eine Stufe mit Guardians 2 stellen, welcher mir sogar besser als der sehr gute erste Teil gefiel. Der Humor war einfach großartig. Allein schon Jeff Goldblum als Grandmaster mit seiner DJ Einlage. ^^ Eh war der Soundtrack spitze und der Abspann richtig gut.
    Hatte so einen 80er Charme, der sich auch im Film öfter zeigte. Thors Team war daneben auch die perfekte Zusammenstellung. Würd gern mehr von den Revengers sehen. Einzig missfiel mir der megaschnelle Tod einiger Sidecharacters aus den Comics. Aber die schienen hier eh nie eine große Rolle zu spielen.
    Jedenfalls ein lohnender Kinospaß.

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