Manga Review: Girls und Panzer Band 1

Girls und Panzer

Endlich ist es so weit. Nachdem ich von dem Anime zu Girls und Panzer positiv überrascht und überrollt wurde, habe ich mich nun endlich auch den Manga heran getraut. Allein das Cover hat mir schon durch die Blume gesagt, dass der Zeichenstil und das leicht veränderte Charakterdesign vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig wird. Und das war es letzendlich auch. Und jetzt bleibt natürlich die Fragen offen, ob es mir trotzdem gefallen konnte. An dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön an Egmont Manga aussprechen für diesen ersten Band.

Girls und Panzer

© 2012 Ryouichi Saitaniya, Media Factory

Wir befinden uns in einer Welt, in der Highschools auf Flugzeugträgern über die Meere fahren. Dort gibt es eine verbreitete Kampfkunst, genannt Sensha-do. Es handelt sich dabei um den Weg des Panzerfahrens. Man kann es nicht direkt als eine Kampfkunst bezeichnen, eher eine hohe Disziplin für Mädchen, insbesondere Schulmädchen, die zu verantwortungsvollen und selbstbewussten Frauen heranwachsen und geformt werden sollen. Außerdem soll der Weg auf die Zukunft vorbereiten. Begleitet Miho und ihre Schulkameradinnen auf ihrem Weg in die nationalen Meisterschaften des traditionsreichen Sensha-do. Panzer vor!

Girls und Panzer

© 2012 Ryouichi Saitaniya, Media Factory

    

Ich muss ja wirklich zugeben, dass es eine Seltenheit ist, dass erst der Anime da war und danach ein Manga kam. Daher war ich bei diesem Manga hier auch sehr skeptisch. Und natürlich hatte ich ständig die Frage im Kopf, ob sich der Manga vom Anime unterscheidet oder, ob dieselbe Geschichte erzählt wird. So wie ich das beurteilen kann, würde ich behaupten, dass sich die Story der beiden Werke kaum unterscheidet. Klar, es wird ein bisschen anders erzählt, das ist auch gut so. Zweimal dasselbe Konsumieren trotz unterschiedlicher Medien ist immer etwas bitter.

Aber in meinen Augen folgen wir hier nicht Miho Nishizumi, wie es im Anime der Fall ist. Hier liegt eher ein anderer Charakter im Fokus und zwar Yukari Akiyama. Sie ist total vernarrt in Panzer. Sie kam natürlich auch im Anime vor, dort war sie aber eher ein Nebencharakter ohne großen Fokus. Yukari ist ein sehr lieber Charakter, die wirklich nichts anderes als Panzerfahren im Kopf hat. Ihre Eltern meckerten im Anime schon, dass sie niemals eine Freundschaft knüpfen kann aufgrund dieses Hobbys. Und dank dem Sensha-do hat sie jetzt viele neue Freunde. Ich denke mal, sie ist auch deshalb im Manga im Fokus, weil sie viel Hintergrundwissen über die Panzer hat. Sie kann ihre Namen auswändig und weiß auch einige technische Informationen.

Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass im Manga das Thema Panzer etwas mehr beleuchtet wird. Überall die genauen Bezeichnungen der Panzer und viele Details zu ihnen. Im Anime kam mir das gar nicht so viel vor. Hier im Manga gibt es zumindest eine gesunde Mischung aus Theorie und Praxis. Dafür finde ich erfährt man hier weniger über die Charaktere selbst. Ich weiß wirklich nicht, ob mich Girls und Panzer nach dem Manga so begeistert hätte wie nach dem Anime. Für mich persönlich ist diese Story im Anime schöner und ansprechender erzählt. Heißt aber nicht, dass die schwarz/weiß gezeichnete Variante schlechter ist.

Ich war aufgrund des Zeichenstils äußerst skeptisch. Der Zeichenstil gefiel mir am Anfang gar nicht und nahm mir auch etwas die Lust, weiter zu lesen. Allerdings kam dann irgendwann der Punkt, an dem mir der Stil gefiel. Nach dem ersten Band weiß ich nun schon gar nicht mehr, was mich anfangs eigentlich so gestört hatte. Klar, die Charaktere sehen etwas anders aus, als ich sie eigentlich kenne, aber im Prinzip sind alle noch gut zu erkennen. Ich hab mich wohl in der Kürze des Bandes mit dem Zeichenstil anfreunden können, ohne es zu merken. Find ich gut.

Girls und Panzer

© 2012 Ryouichi Saitaniya, Media Factory

Da ich mich bei Girls und Panzer eher für die Charaktere interessiere und die Art und Weise wie sie Probleme lösen, fand ich persönlich den Anime schöner. Der Manga ist mir etwas zu vollgepackt mit für mich uninteressanten Informationen. Und trotzdem hatte ich meinen Spaß, den Mädels dabei zuzusehen, wie sie mit ihren Panzern gefahren sind und versucht haben, zu gewinnen. Für mich ist es letzendlich eine sehr schöne Ergänzung zum Anime. Da der Manga nur 4 Bände hat und auch mittlerweile komplett in Deutschland erschienen ist, bin ich sehr zuversichtlich, dass ich den Manga komplett lesen werde. Immerhin ist es immer schön, zur Grundstory eine erweiterte Ansicht auf die Dinge sehen zu können. Ich kann also guten Gewissens sagen, dass ich den Manga Girls und Panzer Fans wärmstens ans Herz lege. Allerdings weiß ich nicht, ob Neulinge der Thematik hier ihren Spaß haben werden.

Eure


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1 Antwort

  1. Shirisu sagt:

    Ich hab auch schon lang überlegt, ob ich mir den vielleicht hole (auch weil er nur 4 Bände hat) – der Anime war auch einfach super! :D
    Mal sehen.. :D

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