[Gastbeitrag] Manga Review: Puella Magi Madoka Magica

Puella Magi Madoka Magica

Guten Abend, in den Blogs findet man mich unter dem Titel Tuschenputtel, dort schreibe ich unter dem Namen Elestell, den hatte ich mir beim Torchlight spielen ausgedacht, einzig aus dem Grund, weil Phean, mein eigentlicher Name, schon vergeben war. Unter einem der drei Namen bin ich unterwegs, meist unter letzterem, weil Gründe. Meine Manga/Anime-Zeit begann schon in der Grundschule und startete mit Dragon Ball, Sailor Moon, ein super Trio und Monster Rancher, irgendwann kamen noch Beyblade und Digimon dazu und es hält bis heute an.

Heute beschäftige ich mich mit Puella Magi Madoka Magica, nachdem bald der Clear Arc von Card Captor Sakura hierzulande erscheint – wenn auch erst im nächsten Jahr -, bin ich derzeit wieder auf einem Magical Girl Trip.

Puella Magi Madoka Magica

© 2011 Hanokage, Houbunsha Co. Ltd.

Nach dem dystopischen Traum der Nacht sollte sich Madoka nicht wundern, dass der Tag allgemein ungewöhnlich ist. Ihre neue Mitschülerin Homura scheint viel über sie zu wissen und spricht unheimliche Warnungen ihr gegenüber aus. Noch am selben Tag als Madoka mit ihrer besten Freundin Sayaka im Einkaufszentrum steht, geraten sie in einen Streit zwischen Homura und dem außerirdischen Wesen Kyubey. Dabei geraten sie in die Fänge einer Hexe und können nur durch die Hilfe Mamis, einer älteren Schülerin, gerettet werden. Diese nimmt die Mädchen mitsamt Kyubey mit zu sich und erklärt ihnen die Lage und Kyubey trägt ihnen sein Anliegen vor: Madoka und Sayaka sollen Magical Girls werden.

Puella Magi Madoka Magica

© 2011 Hanokage, Houbunsha Co. Ltd.

An dieser Stelle gestehe ich, dass ich den Anime nicht kenne, demnach das Original also nicht gesehen habe. Aber auch ohne Vorkenntnisse hält der Manga gut auf Trab und hat mich begeistert. Denn eigentlich bin ich selbst davon ausgegangen, noch im ersten Kapitel wird Madoka zu einem Magical Girl, aber ich wurde überrascht und das wirklich positiv. Es gibt viel zu viele gleiche Serien und immer läuft es nach dem gleichen Schema ab. Von dem Manga war ich hingegen doch überrascht und begeistert. Er ist einer der wenigen Manga die nicht dem Schema F entsprechen. Drei Bände sind dafür auch noch sehr kurz und trotzdem ist die Story schön erzählt. Das Puella Magi Universum ist noch größer und bietet mehr Geschichten, aber diese hier ist mit den drei Bänden erst einmal abgeschlossen.

Madoka ist das liebenswürdige und nette Mädchen, dass recht unscheinbar wirkt, aber die liebe Tochter ist. Als sie auf Kyubey und Mami trifft, fragt das außerirdische Wesen sie und Sayaka, ob sie auch Magical Girls werden wollen. Sie überlegen doch sehr lange, ob sie das wirklich machen sollen, denn durch Mami merken sie, was sie damit auf sich nehmen. Was sie als Magical Girl machen müssen. Als Anreiz bietet Kyubey den Mädchen jeweils einen Wunsch, den es erfüllen wird. Während Madoka mehr darüber nachdenkt, wie glücklich sie ist und wie sie als Magical Girl aussehen möchte, denkt Sayaka darüber nach, dass sie den Wunsch selbst nicht braucht und lieber für einen Jungen benutzen möchte. Wobei die Wünsche auch Einschränkungen bieten und Mami warnt davor, den Wunsch leichtfertig zu benutzen. Mami ist als ältere Schülerin die etwas mütterliche, aber sie weiß auch wovon sie spricht den Wunsch nicht leichtfertig zu benutzen. Wenn die Mädchen die Möglichkeit haben sich alles wünschen zu können, dann sollten sie das auch ausnutzen. Das bringt beide zum nachdenken und Madoka kann nur immer sagen, dass sie glücklich ist.

Während sich die Mädchen mit den Hexen und Homura rumschlagen, tritt bald noch ein weiteres Magical Girl, Kyoko, in Erscheinung und die Geschichte wird wesentlich komplexer, was man ihr nicht zutrauen würde. Denn es sind nicht nur wenig Bände, sie sind auch noch recht dünn und bieten doch viel Platz. Zudem bieten sie nicht nur eine komplexe Geschichte, sondern sind im Gegensatz zu Sailor Moon, Card Captor Sakura oder auch Wedding Peach wesentlich brutaler. Von einigen Elementen ist Madoka Magica mehr für ein etwas älteres Publikum – zumindest was den Manga betrifft. Und trotzdem besteht er aus niedlichen Mädchen, die einfach nicht so aussehen oder wirken.

Während sich die Mädchen mit ihren Wünschen auseinandersetzen und überlegen, was sie wollen. Was für sie nützlich wäre, merken sie, wie schwer es ein Magical Girl wirklich hat und was hinter alledem steht. Wie Hexen entstehen und woher Kyubey kommt. Der Manga macht das sehr geschickt und für mich überraschend. Da ich in dem Universum nicht drin bin, weiß ich nichts und war jedes Mal etwas überrascht. Es wird spannend und auch packend erzählt und bietet für mich viele Wendungen. Vor allem zum Ende hin wird die Geschichte rund und es zeigt erst, wie tief es eigentlich um Freundschaft geht. Wie sehr die Mädchen für ihre Wünsche und Träume kämpfen und was sie alles dafür geben. Es ist beeindruckend wie sie sich verhalten und wie sie voneinander abhängig sind. Ein wirkliches Drama um die Freundschaft eben.

Puella Magi Madoka Magica

© 2011 Hanokage, Houbunsha Co. Ltd.

Als Fazit lässt sich für mich tatsächlich sagen, es ist schönes Magical Girl. Die drei Bände können teilweise kurz erscheinen, für mich auch, aber es gibt mehrere kleine Serien von Puella Magi, das macht es (vermutlich) wieder wett. Mit einem Band mehr würde die Geschichte weniger gehetzt wirken, aber dann könnten ein paar Seiten auch schon wieder zu viel sein. Auf jeden Fall ist es anders als die anderen Magical Girl Serien wie ich finde, denn es ist weniger freundlich und weniger rosa dadurch, einfach weniger mädchenhaft. Der Manga erscheint mir dadurch brutaler, düsterer und erwachsener. Für mich ein gelungenes Werk, wenn es auch schon von 2011 ist und der Anime das Original darstellt. Die Charaktere sind zwar wieder etwas stereotypisch, doch die Story haut dafür richtig rein. Während die Charaktere also nur mittelmäßig spannend sind, ist die Story super und im gesamten würde der Manga 7 von 10 Punkte von mir erhalten. Als nächstes steht der Anime und auch die anderen zwei Reihen auf dem Plan, die hierzulande erschienen sind.


*Dieser Link führt direkt zu Amazon. Wir nehmen am Amazon Partnerprogramm teil. Für dich bedeutet das, wir erhalten für über diesen Link gekaufte Produkte eine Provision, es entstehen aber keine Mehrkosten für dich.


Diese Rezension spiegelt lediglich die persönliche Meinung des Autors wider und nicht die von House of Animanga.

Unterstütze uns durch das Teilen dieses Beitrags.

2 Antworten

  1. Shirisu sagt:

    Davon hab ich nun auch schon so viel gelesen – ich muss mir das wohl doch mal genauer angucken..
    Vielleicht fang ich aber mit dem Anime an!? ^^

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.