[Gastbeitrag] Manga Review: Ein wenig wie Romeo und Julia

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 5 Minuten.

Konnichiwa! Mein Name ist Miichan und ich bin erst seit wenigen Monaten Bloggerin. Vorher, war ich Jahre lang in der Staffel-Szene als Miho bekannt und wollte einfach mal was Neues ausprobieren. Schnell war mir klar das ich mit dem Thema das ich mir ausgesucht hatte, so ziemlich alleine da stehe. Denn es gibt keinen aktiven Deutschen Yaoi/ Shonen Ai Blog der sich so mit diesem Thema befasst. Tja, entweder sollte es eine Warnung sein oder nicht, aber ich wollte es SO SEHR und somit rief ich Miichan’s Blog (miichans-blog.blogspot.de) ins Leben. Ich befasse mich sowohl mit Neuerscheinungen als auch Älteren Mangas & Animes die sich im Bereich Boys Love bewegen. Aber ich schreibe nicht nur über Yaoi & Shonen Ai, auch über andere Titel brabbel ich mir die Finger wund.

Passend zu meinem Thema bringe ich natürlich ein Review zu einem wirklich Süßen Manga, schon das Titelbild und der Titel versprechen einen absoluten Zucker-Schock! „Ein wenig wie Romeo und Julia“ ist der Titel über den ich schreiben werde. Bereits auf meinem Blog, hab ich schon mal ein Review zu einem Werk von „Lalako Kojima“ geschrieben. Ich bin ein absoluter Fan ihres Zeichenstils, der wirklich verträumt wirkt und es mir immer wieder Spaß macht ihre Mangas zu lesen. „Ein wenig wie Romeo und Julia“ kam im März 2016 bei Tokyopop raus und ist der zweite Manga von Lalako Kojima der hier in Deutschland veröffentlicht wurde.

Ein wenig wie Romeo und Julia, enthält vier melancholische Kurzgeschichten von der schwierigen Liebe zwischen Jungs.

In der ersten Geschichte „Ein wenig wie Romeo und Julia„ geht es um Ryosuke und Mitsuru, die sich schon seit der Kindheit kennen. Beide lieben sich wirklich sehr doch ihre Familien sind verfeindet und halten auch nicht viel von ihrer Beziehung. Als beide durchbrennen, merken sie recht schnell dass vieles nicht so einfach ist und stellt sie recht schnell vor eine schwere Entscheidung.

In „Ein dramatischer Freund„ geht es um Rokuta und Hina. Beide gehen noch zur Schule, doch Hina ist ein Idol seit der frühen Kindheit und sein Freund Rokuta hat ihn damals sogar dazu überredet zu seinem ersten Vorsprechen zu gehen. Doch seitdem, ist Hina mit seiner Karriere beschäftigt und Rokuta wird von den Mitschülerinnen nur als Hinas Freund angesehen. Nun kämpft Rokuta mit seinen Gefühlen für Hina, aber ist es andersrum auch so?

In der Story „Ein melancholischer Freund“ können wir erneut Hina und Rokuta wieder sehen, wie sie ihre Beziehungsprobleme meistern.

Bei „Der Abschied von den Liebesbriefen“ geht es um Takayama der sehr gerne schreibt, unter anderem Liebesbriefe. Diese schreibt er, als Stellvertreter für seine Mitschülerinnen. Bei Takayama wird direkt klar gemacht das er Schwull ist und auch schon schlechte Erfahrung gemacht hat, als er einem Mitschüler seine Liebe gestand. Doch dann übernimmt ein Geist, die Hand von Takayama ohne das er es bemerkt und schreibt einen Brief an Aizawa. Es stellt sich heraus dass es sich bei dem Geist um die ermordete Freundin von Aizawa handelt. Ihr Name lautet Michiru…

Mit „Ein wenig wie Romeo und Julia“ hat es Lalako Kojima erneut geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Ich hab den Manga jetzt schon vier Mal gelesen und extra für das Review ein fünftes Mal. Ich hatte ihn mir auch bewusst für das Review hier ausgesucht, weil der Manga einfach total süß ist. Noch dazu fand ich dass der Titel einfach perfekt zu dieser Jahreszeit passt.

Die jeweils einzelnen Storys sind wirklich total süß und die Charaktere an sich sind einfach zu verlieben, es gibt keinen der Charakter den ich nicht sofort in mein Herz geschlossen habe. Aber so süß ich den Manga auch finde, es gibt leider etwas das mich stört. Die erste Story „Ein wenig wie Romeo und Julia“ die sich ja auch im Titel und im Titelbild wieder Spiegelt ist sehr kurz. Sie geht abrupt los und endet genauso. Dennoch ist die Story total putzig gemacht, ich mag vor allem Mitsuru unbeholfenen und niedliche Art sehr gerne. Ich hätte mir daher wirklich gewünscht dass man die beiden Charaktere, noch einmal in einer weiteren Story aufgreift.

Bei „Ein dramatischer Freund„ & „Ein melancholischer Freund“ wo es in beiden Storys um Rokuta und Hina geht, war bei ersten mal (2016) nicht so begeistert, aber je öfters ich diese Süße und auch Interessante Geschichte gelesen habe, des so mehr konnte ich sie in mein Herz schließen. Die Idee zur Story fand ich sehr süß und kannte bisher, auch keinen Ähnlichen Plot dieser Art. Das macht das ganze wieder zu etwas besonderen für mich und ich denke, dass man den beiden sogar einen eigenen Manga hätte widmen können. Die Story ist doch sehr Ausbau fähig und könnte wirklich in viele Richtungen gehen.

„Der Abschied von den Liebesbriefen“ ist für mich eigentlich so eine Rand Story, sie hat mich jetzt nicht sonderlich in den Bann gezogen und irgendwie komm ich auch beim fünften Mal lesen nicht so wirklich in die Story rein. An sich ist die Geschichte süß, Mädchen stirbt kann aber ihre große Liebe nicht alleine lassen und nutzt die Chance um ihm über jemand anderes einen Brief zu schreiben um sich richtig zu verabschieden. Hmm~ was soll ich dazu sagen? Besser nichts, macht euch selber ein Bild davon und ich Wette es gibt einige die es schön finden.

Ich finde „Ein wenig wie Romeo und Julia“ von Lalako Kojima ist ein wirklich süßer Manga für absoluter Boys Love Anfänger, es passiert fast so gut wie nichts, nur einmal ist eine kleine Szene dabei die aber von Lalako Kojima schon selber Zensiert wurde. Ich kann diesen Manga wirklich nur empfehlen, die Zeichnungen haben etwas Verträumtes und das wirkt sich stark auf die verschiedenen Geschichten aus.

Nicht alle Geschichten haben ein Happy End und jeder Charakter, findet seinen ganz besonderen Weg seinen gegenüber von Herzen zu lieben. Das macht „Ein wenig wie Romeo und Julia“ für mich zu einem wirklich süßen Manga, den man in seinem Regal stehen haben sollte.

Mir persönlich gefällt das Titelbild ganz besonders und ich hab den Manga ursprünglich auch damals deshalb nur mitgenommen. Er wäre zwar früher oder später so oder so in meinem Regal gelandet, aber ich wollte zu dieser Zeit eigentlich erst mal angefangenes zu Ende kaufen bevor ich mich an was Neues wage. Da es sich aber um einen Einzelband handelte konnte ich nicht wieder stehen und hab ihn bereits im Auto angefangen zu lesen. Das Titelbild ist wirklich schön gemacht, die Farben sind einfach total schön ausgewählt und harmonieren total schön mit einander. Das Titelbild von „Ein wenig wie Romeo und Julia“ steht sehr weit oben auf meiner „Favoritenliste der Manga Titelbilder“. Letzten Endes bekommt der Manga von mir 8 von 10 Punkten.


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Diese Rezension spiegelt lediglich die persönliche Meinung des Autors wider und nicht die von House of Animanga.

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