[Gastbeitrag] Spiel Review: The Elder Scrolls V: Skyrim

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 8 Minuten.

Skyrim

Kurz und knapp, weil ich mich so unglaublich gerne vorstelle. Hi! Ich bin’s der geile Shukon von nebenan. Und das ist mein Gastbeitrag für euch, also seid flauschig, lehnt euch zurück und genießt die nächsten 1762 Wörter.

Es gibt sicherlich viele denen es ebenfalls so geht, wie mir. Sicherlich gibt es auch einige da draußen, die es überhaupt nicht verstehen können, wieso es mir so gut gefällt und wieso ich dieses Spiel so liebe. Bei dieser Rasse von Menschen kann ich nur eins sagen: „Niemand mag euch.“

Ich verbinde mit der Elder Scrolls Reihe einiges, für mich selbst ist es nicht nur ein Game. Und jetzt gerade fällt mir auf das ich euch gerade gespoilert habe, wie der Artikel ausgehen wird. Ja, ich mag Elder Scrolls, ich liebe diese Reihe und wenn ich in Japan wohnen würde, würde ich dieses verdammt geile Game heiraten und es jeden es jeden Abend so richtig, ähm – okay. Vergessen wir das.

Ich liebe Elder Scrolls: Ende.

Eine riesige Liebe ist geboren

Damit meine ich nicht meine Liebe zu mir selbst, sondern die – zu The Elder Scrolls. Alles fing damals mit dem vierten Teil der Reihe an, Oblivion.

Damals hatte ich ganz Stolz eine xBox 360 zu Weihnachten geschenkt bekommen und bestellte mir direkt Oblivion. Damals noch bei meinem Cousin zum ersten mal gesehen. Und ich hätte nicht gedacht dass das der Auslöser sein wird für meine große Liebe zu RPGs. Ja, ich liebe diese Art von Spielen, am liebsten mit einem Fantasy Setting – so wie man es halt in dieser Reihe geboten bekommt. Mit Fallout und dem ganzen Gedöns kannst du mich jagen. Erwarte aber nicht das ich weglaufe (bin zu bequem dafür).

Aber hier soll es ja gar nicht um Oblivion gehen, sondern um den vierten Teil, ich meinte fünften Teil!

Was ist denn jetzt mit Skyrim?

Also, erstmal vorweg: Schrei mich nicht so an. Ich erzähl dir schon noch was Skyrim ist.

Nun gut, ich denke mal die Antwort „Skyrim ist ein Spiel“, würde dir nicht reichen? Mir auch nicht. Dann haben wir ja schonmal was gemeinsam.

Skyrim erschien damals am 11.11.11. Ich glaube Bethesda hat extra daraufhin gearbeitet um das Spiel genau dann zu veröffentlichen. Wenn wir ehrlich sind ist das schon ein cooles Datum für eine Neuerscheinung oder? Aber gut, zurück zum Thema.

The Elder Scrolls V: Skyrim ist einfach aus Prinzip ein sehr gutes Open World Rollenspiel. Sehen zwar viele anders, aber das ist mir relativ egal. Es ist gut und damit hat sich die Sache.

Anders als in anderen Spielen können wir hier frei entscheiden, was für einen Charakter wir spielen. Man wird also nicht dazu gezwungen irgendeine Person zu steuern, die man eventuell nicht leiden kann. Hier haben wir die Qual der Wahl und dürfen einen eigenen Charakter erstellen, nach einer kleinen Sequenz, wo wir auf einem Gefangenenwagen zu unserer Hinrichtung gebracht werden, weil man – wie es immer so ist, am falschen Ort zur falschen Zeit war.

Hier bleibt uns die Wahl ob unser Charakter die Last einer Wurst oder zweier Melonen mit sich herumtragen soll. Ob nun ein Mensch, Tier oder sogar Ork. Und das beste an der ganzen Sache ist. Dieser Charakter kann einem gar nicht unsympathisch werden, weil dieser gar nicht reden kann! Super oder?

Wir spielen also einen Charakter, welcher statt Haare Plastik auf dem Kopf trägt und nicht sprechen kann. Ein Charakter, welcher springt, als hätte er in die Hose geschissen. Aber gut, damals waren die Animationen noch nicht so weit. Ich verzeihe es dir. Aber man hätte sich bei der Remastered Version doch ein wenig mehr Mühe geben können oder etwa nicht? Aber gut, ich will euch das Spiel ja nicht madig reden und bis jetzt liest sich das Ganze bestimmt nicht so, als wäre es eins meiner absoluten Lieblings-Spiele.

Aber ich kann euch versichern, ich liebe dieses Spiel.

Und was macht unser Charakter in Skyrim?

Nachdem wir dann endlich die Charaktererstellung hinter uns gelassen haben, greift uns auch direkt ein Möchtegern Drache an. Nun wissen wir zumindest schon mal grob worum es in dem Spiel gehen wird. Wer es bis jetzt immer noch nicht weiß: Drachen.

Ja, die Drachen sind los und wollen wohl nun die Menschheit aufessen. Nach einem langen Schlaf hätte ich persönlich auch großen Hunger. Also etwas mehr Sympathie gegenüber den Drachen. Die können auch nichts dafür. Ist halt deren Natur.

Gerettet von einem Drachen, wobei das im Nachhinein betrachtet nicht das war, was der Drache eigentlich wollte.

Recht früh im Spiel stellt sich auch heraus das wir nicht irgendwas sind, sondern ein Drachenblut. In uns fließt das Blut der Drachen oder so ähnlich. Und wir haben eine ganz besondere Gabe, nämlich die Gabe der Stimme. Genau so wie die Drachen können wir ebenfalls verschiedene Rufe absondern um so zum Beispiel Feuer zu machen. Besonders praktisch, wenn man mal ein Lagerfeuer machen möchte – aber Streichhölzer vergessen hat.

Unsere Aufgabe ist es nun den obersten Drachen fertig zu machen um somit die Menschheit zu beschützen. Aber dies ist nicht das einzige Problem, welches wir haben. Neben den Drachen gibt es ebenfalls einen Krieg zwischen zwei Parteien, welche beide den Anspruch auf den Thorn haben möchten. Ist ja beinahe so wie im Kindergarten.

Hier werden wir übrigens nicht gefragt ob wir da überhaupt mitspielen wollen. Nein, wir werden einfach wie so ein Gegenstand hineingeworfen und dürfen uns dann einfach einer Partei anschließen. Vielleicht will aber auch ich den Thron haben, schonmal daran gedacht? Vermutlich nicht …

Wenn wir mal ehrlich sind, eine wirkliche Story gibt es hier nicht. Das Ganze zieht sich recht stark in die Länge. Man arbeitet nur darauf hin den obersten Drachen zu töten, dafür muss man herausfinden wie … Na, super Sache!

Und hat man diesen erledigt, wird man direkt in die nächste Storyline hineingeworfen, welche aber zum Glück recht schnell vorüber ist.

Die Story selbst ist auch hier eher Nebensache. Daher habe ich eigentlich die Theorie, dass es gar keine richtige Story gibt btw. Das was hier als Hauptquest bezeichnet wird, eigentlich eine lange Nebenquest ist.

Worum geht es dann in diesem Spiel?

Die Hauptquest ist, wie schon gesagt, Nebensache. Eher ziemlich unwichtig. Bei Elder Scrolls sollte man im allgemeinen keine großartige Story erwarten, denn hier kommt es auf was ganz anderes an. Nämlich auf das Erkunden und die ganzen Nebenquests, welche zwar jetzt auch nicht unbedingt Preisverdächtig sind, aber um längen interessanter und spanender sind, als das was uns die Hauptstory bietet.

Damit sind die ganzen Gilden gemeint.

Man hat in Skyrim die Möglichkeit Gilden beizutreten. Und da gibt es eine ganze Menge. Und das beste ist, wir dürfen jeder Gilde beitreten. Zur gleichen Zeit und die checken das noch nicht mal. Man hat es also in jeder Gilde mit einem Haufen Idioten zu tun. Tritt man der Diebesgilde bei und hat denen Ausrüstung an kann man ganz einfach ohne Probleme in die Magiergilde spazieren und die nehmen einem mit offenen Armen auf. Ja, gerne – einen Dieb können wir immer gut als Magier gebrauchen, damit er noch leichter klauen und Unheil anrichten kann.

Aber mal im ernst – das ist gar nicht schlimm. Es ist gut das man jeder Gilde beitreten kann, denn das macht das Game aus. Die Storylines der einzelnen Gilden sind wirklich ganz interessant und beschäftigen einen auch recht lange. Zumal die Rüstungen teilweise schon ziemlich cool ausschauen. Es lohnt sich einfach, vor allem kommt man so auch ganz gut an Kohle ran.

Neben den Gilden hat man natürlich noch mehr Möglichkeiten. Man kann sich einfach mal nur die Gegend an gucken, welche wirklich groß ist und teilweise recht schön ausschaut. Vor allem die Remastered Version für die Konsolen ist sehr schön umgesetzt. Pc Spieler haben ja sowieso die ganzen Mods, wo man das Game von Grund auf ändern kann.

Ich bin übrigens jemand der so auf das Fertigkeitssystem nicht so zu sprechen kommt. Es gibt hier auch gar nicht so viel zu erzählen. Wobei, da fällt mir ein … Das Levelsystem ist etwas anders, als bei anderen Spielen.

Man levelt hier im Grunde nicht durch Erfahrungspunkte, sondern eher mit verschiedenen Tätigkeiten. So levelt man verschiedene Sachen hoch. Schleicht man durch die Gegend oder man benutzt sein Schwert im Kampf, so Steiger sich zum Beispiel die Fähigkeit Einhandwaffen zu benutzen oder besser zu schleichen. Steigern sich diese Sachen, so kommt das auch dem Level zu gute. Hat man dann ein neues Level erreicht, so kann man dann zwischen Mana, Gesundheit und Ausdauer wählen, und eins dieser drei Sachen einen Punkt geben. Je nach dem was man spielt, sollte man auch hier entscheiden.

Bei den einzelnen Fähigkeitsbäume, wie zum Beispiel Leichte-, Mittlere-, Schwererüstung oder auch Einhandschwert, Zerstörungszauber und vieles mehr … Kann man dann ebenfalls Sachen freischalten. Vieles davon ist wirklich nützlich und kann einem den Hintern retten.

Ebenfalls kann man hier auch das Schmieden stillen – denn eigene Rüstungen und / oder Waffen kann man ebenfalls herstellen. Wobei letzteres nicht wirklich nötig ist. Man kann das Spiel auch ohne Probleme ohne eigene Waffen / Rüstungen durchspielen.

Man könnte noch so viel mehr über das Game erzählen, aber das würde den Rahmen einfach sprengen und das wollen wir ja nicht. Lasst erst mal diese Schönheit von diesem Artikel auf euch wirken.

Wie schon mehrmals erwähnt – ich liebe Elder Scrolls, ich liebe vor allem Skyrim. Man bekommt hier eine riesige Spielwelt, wo man sich frei bewegen darf. Man bekommt nicht gesagt das man jetzt das und das machen muss, bevor du da und da hingehen darfst. Nein, man wird sofort auf die Welt losgelassen. Ob das nun eine gute Wahl für die Bevölkerung ist sei mal dahingestellt.

Man hat hier auf jeden Fall viele Möglichkeiten und Skyrim ist eine der wenigsten Games, die ich wirklich immer und immer wieder spielen kann. Mittlerweile weit über 1000 Stunden gespielt. Und wenn ich darüber nachdenke habe ich es auch auf jeder beliebigen Plattform gezockt, bis auf die Switch. Aber auf der PlayStation 3, xBox 360, PlayStation 4, xBox One und auch PC. Ja, nennt mich verrückt – aber das Spiel ist einfach super.

Das Spiel würde von mir eine 9 von 10 bekommen. Ja, ich müsste dem Spiel eigentlich eine 10/10 geben, so sehr wie ich das Spiel in den letzten Zeilen gelobt habe. Aber dennoch gibt es für mich ein einziges Spiel, welches das Ganze noch übertrifft. Außerdem muss ein Spiel, zumindest für mich, keine 10/10 haben um perfekt zu sein. Ganz im Gegenteil.

Egal welche Plattform ihr euer Eigen nennen dürft, es lohnt sich auf jeder. Sicherlich lohnt es sich auch auf der Switch, aber da kann ich nicht viel zu sagen, lediglich nur das ich gehört habe das es darauf etwas ruckeln soll.

Aber gut, viel Spaß mit dem Spiel. Und ein frohes Neues!


The Elder Scrolls V: Skyrim
The Elder Scrolls V: Skyrim
Entwickler: Bethesda Game Studios
Preis: 14,99 €

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Diese Rezension spiegelt lediglich die persönliche Meinung des Autors wider und nicht die von House of Animanga.

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