Kurzanime Review: Orenchi no Furo Jijo

Orenchi no Furo Jijo

Da ist er, der letzte der drei Kurzanimes, die ich wegen einer verlorenen Wette anschauen musste. Also, vor allem wenn man vorher Gakuen Handsome und Onara Goro gesehen hat, ist der Kurzanime echt gut. Nach der ersten Folge war ich wirklich skeptisch, ob das hier auch wieder Schund ist oder Spaß macht und ich kann euch sagen: letzteres ist der Fall und darüber bin ich sehr froh.

Das Bad des jungen Tatsumi wurde von einem heißen Meermann namens Wakase eingenommen. Dieser niedliche doch egoistische Schmarotzer stellt den perfekten Gegensatz zum ausgeglichenen doch empfindlichen Tatsumi dar. Lasst uns sehen, wie die beiden miteinander auskommen. (Quelle: Crunchyroll)

    

Auf den ersten Blick wirkte der Kurzanime sehr Banane. Ich meine, hallo, ein junger alleinlebender Mann hat auf einmal einen Meermann bei sich in der Badewanne wohnen? Was soll da schon großartig passieren? Wird es lustig? Passiert jede Folge dasselbe? Das waren so ziemlich die ersten Fragen, die mir bei der ersten Folge durch den Kopf geschossen sind. Und ich muss gestehen, dass meine anfängliche Skepsis wirklich unbegründet war.

Also das Opening war in meinen Augen sehr gut. Der Song passt zwar nicht zum Anime, ist aber dennoch ganz gut und rundet die Animationen des Openings schön ab. Ein Ending gab es in dem Sinne nicht, weil stattdessen immer noch eine kleine, lustige Szene gezeigt wurde. Fand ich aber auch schön gemacht und bei einem Kurzanime eine gelungene Alternative, statt sich in kürzester Zeit 13 mal das Ending ansehen zu müssen.

Die Animationen wissen zu überzeugen und der Zeichenstil gefällt mir sehr gut. Ebenso das Charakterdesign. Die Charaktere wurden in lustigen Szenen auch oft nur als Chibis gezeigt, das war aber meiner Meinung nach absolut passend und definitiv kein Störfaktor. Es passte eben auch zu dem witzigen und absurden Setting. Außerdem war Tatsumi der perfekte Hauptcharakter für das Chaos  hier. Ich habe ihn sehr lieb gewonnen, weil er einfach eine unheimlich nette Art an sich hat und alles Mögliche für seine Freunde tut, find ich schön! Seine kleine Schwester war ein Highlight für mich! Eine kleine Yandere Schwester ;)

Das, was so passiert, ist teilweise recht Random. Wer hier also Tiefe oder ähnliches erwartet, ist auf der falschen Spur. Ich empfand es eher als sehr platten aber guten Humor, einfach, um zu unterhalten. Hat bei mir auch funktioniert, ich musste oft lachen über die Situationskomik oder die Charaktere. Wir haben hier nämlich nicht nur Tatsumi und den Meermann Wakase, denn Wakases Freunde kommen sehr oft vorbei.

Das sind natürlich keine normalen Menschen, sondern eine Mischung aus Tintenfisch, einer Qualle und einer Schnecke(?) in Menschengestalt. Und alle haben sich auch genauso verhalten, wie es die Charakteristika ihrer Tiervorbilder angeben. Quallen bestehen zum Beispiel zu 99% aus Wasser (zumindest wurde das hier gesagt) und daher isst der Quallenmann nichts, sondern trinkt nur Wasser. Gerne auch mal hochwertiges Wasser. Oder der Tintenfischmann hat sich über dunkle und enge Orte gefreut, da Tintenfische das auch so machen.

Obwohl die Truppe recht bekloppt ist und auch die ein oder andere bekloppte Folge erzählt wurde, wurde ich unterm Strich dennoch sehr gut unterhalten. Als Vollwertigen Anime hätte ich es mir nicht angeguckt, aber 13 Folgen á 4 Minuten mit Opening sind absolut okay. Außerdem hat das Ending wie bereits geschrieben meistens ne witzige Szene. Generell ist es ganz witzig und ich musste auch dlachen. Den Zweck der Unterhaltung hat der Kurzanime also auf jeden Fall erfüllt und sieht dazu noch gut aus. Im Enteffekt war er viel besser als ich dachte und auch besser, als ich nach der ersten Folge vermutet hätte. Von mir bekommt er 6 von 10 lustigen Szenen in der Badewanne.

Eure


Crunchyroll

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1 Antwort

  1. Shirisu sagt:

    Sieht sehr lustig aus.. :D und dauert auch nicht so lang, da kann man sich das schonmal angucken :D

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