Anime Review: Toradora Volume 3

Toradora

Wie ich euch in meiner Review zu Volume 1 und Volume 2 bereits vorgeschwärmt habe, bin ich sehr glücklich darüber, dass Animoon Publishing endlich einen meiner Lieblingsanimes nach Deutschland gebracht hat. Der Anime scheint hierzulande auch sehr gut von den Fans angenommen zu werden, was mich natürlich auch sehr freut. Es wurde wirklich Zeit, dass Deutschland mit dem Mini-Tiger beglückt wird! Und auch Volume 3 kommt wieder mit tollen Extras in der Verpackung. Folge 1-12 könnt ihr euch übrigens auf Anime on Demand anschauen. Hier in meiner Review geht es jetzt aber um Folge 11-15. Vielen Dank an Animoon an dieser Stelle für die Unterstützung mit dem Rezensionsexemplar.

Toradora

© Yuyuko Takemiya/ASCII MEDIA WORKS/TORADORA Product Committee

Der Schüler Ryuuji Takasu ist wahrscheinlich einer der nettesten, die seine Klasse zu bieten hat. Außenstehende sehen dies aber anders, da er von seinem Vater einen sehr finsteren Blick vererbt bekommt hat. Aus diesem Grund ist der an seiner Schule als Schlägertyp bekannt und hat nur wenige Freunde. Einzig seine Klassenkameradin Taiga Aisaka lässt sich von seinem äußeren nicht beeindrucken. Die ganze Geschichte kommt ins Rollen, als die beiden entdecken, dass sie sogar direkt nebeneinander wohnen und in den jeweils besten Freund des anderen verliebt sind. Mögen die Missverständnisse beginnen.

Toradora

© Yuyuko Takemiya/ASCII MEDIA WORKS/TORADORA Product Committee

    

Ich fand, dass es in diesen 5 Folgen sehr emotional wurde. Mehr als sonst bei Toradora. Es gab auch einige Ereignisse. Man konnte mehr hinter Taigas Fassade sehen und etwas über sie und ihren Vater erfahren. War interessant, aber auch anstrengend als Zuschauer. Solche Menschen wie ihr Vater sind wirklich das letzte. Kümmert sich kaum um sein Kind, sie lebt ja sogar alleine in einer Wohnung und bekommt regelmäßig Geld von ihm. Und plötzlich, wenn er sie dann mal erreichen will, sie aber nicht ans Handy geht, stellt er ihr einfach die Zahlungen ein. Super gemacht.

Ich habe in den Folgen wirklich alle Seiten verstehen können. Sowohl die von Taiga, der Tochter. Als auch, ihrem Schulfreund der sich um sie kümmert. Und auch die Meinung der Schulfreundin, die alles schonmal mit erlebt hat. Da hilftlos zuzusehen war wirklich schwer, aber man hat viel über alle Charaktere erfahren können. Ich hätte niemals gedacht, dass Minori mal ausflippen könnte, immerhin erlebt man sie sonst nur fröhlich und unbekümmert.

Der Anime nimmt also endlich mal so richtig an Fahrt auf, aber nicht mit lustigen Folgen, sondern mit ernsten. Was ich aber auch gut finde. Daher freue ich mich auch, dass der Anime so viele Folgen hat und nicht nur 12. So kann man die Charaktere erst richtig und in Ruhe kennenlernen. Durch das Kulturfestival, dass in dieser Disk sogar mehrere Folgen erhalten hat, hat ebenfalls viel ans Licht gebracht. Denn nicht nur wir lernen die Charaktere besser kennen, sie lernen sich auch gegenseitig besser kennen. Und wenn es um Taiga geht, geben sich Minori und Ryuuji keine Blöße und kämpfen sogar um sie. Genauso haben wir gelernt, dass auch ein Kitamura mal Probleme hat. Selbst, wenn man es niemals von ihm erwarten würde. 

Bezüglich Bild und Ton gibt es hier keine Kritik, sowohl die Animationen und die Darstellung büßen auch bei dieser Volume nichts ein. Und die Synchronsprecher machen auch weiterhin einen verdammt guten Job.

Was die Extras angeht trumpft Animoon aber auch hier wieder sehr auf. Volume 3 kommt mit den Folgen 11-15 wieder im hochwertigen Steelbook. Dazu gibt es eine transparenten Schuber für die Volume, 5 exklusive Art Cards und noch einen Magnet-Sammelbutton. Somit fehlen nur noch die letzten beiden Button-Magenete, die mit den letzten beiden Volumes kommen. Ich finde es wirklich schön, wie viel Mühe sich hier mit den Extras gegeben wird. Da bekommt man dann auch wenigstens was für sein Geld und nicht nur das Produkt an sich.

Toradora

© Yuyuko Takemiya/ASCII MEDIA WORKS/TORADORA Product Committee

Eine wirklich starke Mitte des Animes. Mit Extras wird nicht gegeizt und die Folgen sind unfassbar emotional. Es ist und bleibt eben eine RomCom, mal mit dem Schwerpunkt auf der Romantik und mal mit dem Schwerpunkt Comedy. Der Anime bekommt diese Brücke wirklich sehr gut hin. Ich kann Anime-Liebhabern der genannten Genre und Liebhabern von Slice of Life diesen Anime nur erneut wärmstens ans Herz legen. Wer sich die vorherigen Volumes gegönnt hat, darf sich diese Volume auf keinen Fall entgehen lassen!

Eure


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1 Antwort

  1. 23. März 2018

    […] geht es zu unseren Reviews zu Volume 1, Volume 2, Volume 3 und Volume […]

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