Spiel Review: The Legend of Zelda – A Link Between Worlds

The Link Between Worlds

Im Dezember kam der zweite DLC zu Breath of the Wild. Und ich wurde direkt wieder gepackt, meine Lust auf das Spiel kam zurück. Dieses Vorhaben kollidierte aber leider damit, dass sich Fuma im Dezember Xenoblade Chronicles 2 heholt hat. Bei nur einer Switch kann man halt nicht zu zweit gleichzeitig spielen. Also musste eine Alternative her. Da ich mir jetzt aber The Legend of Zelda in den Kopf gesetzt hatte, hat es sehr gut gepasst, dass wir hier noch A Link Between Worlds liegen hatten, bisher noch ungespielt von mir. Das habe ich geändert und das Spiel auch in Kürze beendet.

The Link Between Worlds

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds spielt nach The Legend of Zelda: A Link to the Past, welches 1992 für den Super NES erschienen ist. Link erlebt in Hyrule ein neues Abenteuer. Ein Magier namens Yuga treibt sein Unwesen und verwandelt die Bewohner des Königreichs in Porträts. Prinzessin Zelda hat eine schlimme Vorahnung. Yuga muss besiegt werden bevor er Ganons Kräfte nutzt, um die Sieben Weisen zu beschützen. Eine spannende Reise zwischen den Welten beginnt.

The Link Between Worlds

    

Ich bin ganz ehrlich. Wie so oft habe ich mich auch bei diesem Spiel nicht vorher informiert. Ich dachte erst, dies hier wäre einfach nur A Link to the Past in 3D mit einem neuen Namen drauf aber eins weiß ich jetzt: das stimmt überhaupt nicht. Man bekommt hier ein wundervolles, eigenständiges Spiel, welches 100 Jahre nach den Abenteuern bei A Link to the Past spielt. Dass ich dieses Spiel damals auf der Super NES gespielt habe, ist schon gefühlt ewig her… Aber auch tatsächlich ist es ewig her, da ich 1991 geboren wurde und das Spiel somit fast so alt ist wie ich.

Zuerst musste mich das Spiel überzeugen. Neues Spiel, neue Umgebung, da bin ich eben erstmal skeptisch. Der Anfang des Spiels hat mir dann tatsächlich auch nicht so gut gefallen. Man wird komplett in diese Welt reingeworfen, jemand anderes zieht in dein Haus und nach deiner Erfahrung in der Kanalisation wird auch noch jemand vor deinen Augen in ein Portät verwandelt. Kein schöner Start. Aber Link wäre ja nicht der Held, wenn er sich von sowas einschüchtern lassen würde.

The Link Between Worlds

Der Typ, der in dein eigenes Haus einzieht gibt dir ein Armband. Mit diesem kannst du “rein zufällig” in eine andere Dimension wechseln. Du kannst nämlich dadurch selbst zum Portät werden und Wände entlang laufen. Außerdem bietet dir besagter Typ auch noch an, dass du Waffen bei ihm ausleihen kannst. Gegen ganz schön viel Geld! Und du darfst die Sachen dann auch nur leihen – sobald du Game Over bist verlierst du sie und musst sie erneut leihen und selbstverständlich auch erneut dafür bezahlen. Vor allem haben mich dann auch die großen und kleinen Steine überall genervt, die mir im Weg standen. Wenn ich einen Ort erkunden möchte, dann möchte ich da keinen großen Stein haben, den ich nicht wegbekomme.

Man merkt vielleicht, wieso mir das Spiel am Anfang diese Skepsis nicht nehmen konnte. In das Spiel rein zu kommen und Spaß daran zu entwickeln hat bei mir daher leider etwas gedauert. Als ich diese Hürde aber übersprungen habe, hat das Spiel wirklich sehr viel Spaß bereitet! Wenn man fleißig Rubine sammelt, immer brav speichert und wirklich aufpasst, dass man nicht draufgeht trotz den wenigen Herzen zu beginn, dann macht das Spiel auch wirklich irgendwann Spaß. Man kann sich so die tollen Waffen viel besser leisten. Man muss dann eben aber auch damit leben, dass man bei einem Game Over wirklich abwägen muss, ob der gemachte Fortschritt seit dem letzten Speichern wirklich das Geld wert ist, was man durch die Waffen bei einem Game Over verliert.

The Link Between Worlds

Was mich auch zu Beginn sehr gestört hat: dass man als Portät in der Wand nicht hoch oder runter gehen kann. Man kann wirklich nur nach links oder rechts, soweit es der jeweilige Raum oder die Gegebenheiten zulassen. Bis man das erstmal raus hat vergeht einiges an Zeit. Jedoch muss ich wirklich sagen: diese Herausforderungen, die dadurch entstanden sind, haben mir unheimlichen Spaß bereitet. Es war plötzlich viel interessanter herauszuknobeln, wie man an Ort xy kommt. Besonders verlockend ist es, wenn man ein Herzteil irgendwo sieht und nicht sofort weiß, wie man da ran kommt. Diese Spielereien haben mir viel Spaß bereitet.

Außerdem bietet das Spiel viele Extras. Man kann hier einen Arsch voll Herzteile sammeln. Und für die Sammelwütigen gibt es noch etwas tolles: die Maimais. Mama Maimai befindet sich in einer Höhle ganz in der Nähe von deinem Haus. Sie beklagt sich bei dir, weil sie ihre Kinder nicht mehr wiederfinden kann: 100 kleine Oktopusse. Diese sind irgendwo im Spiel verteilt und geben einen Laut von sich, wenn man in ihrer Nähe ist. Jedoch sind viele von ihnen nicht offensichtlich, manche sind im Wasser, auf Bäumen, in Bäumen, auf Steinen, unter Steinen, und und und. Hier wurde sich wirklich viel Mühe gegeben. Ich konnte auch nicht aufhören zu suchen, bis ich nicht alle Maimais gefunden habe! War ein schöner Spaß und durch das Akustische Signal wenn man in ihrer Nähe ist hat es viele Erfolgserlebnisse gegeben, wenn man ein gut verstecktes Maimai endlich gefunden hat.

The Link Between Worlds

Das Spiel wurde dann mit fortschreiten der Story auch immer interessanter. Man kann später sogar die einzelnen Waffen vom Händler abkaufen, statt sie nur gegen eine Gebühr zu leihen. Das erleichtert viel! Und wenn man genug Maimais gefunden hat, kann man diese Waffen sogar auf eine höhere Stufe upgraden lassen. Ich fand die Idee richtig cool. Ist kein Muss, erhöht aber den Spielspaß, zumindest für mich. Zusätzlich kann man noch Items von Monstern oder aus Kisten sammeln, mit denen man Tränke bei der Hexe brauen lassen kann. Das fand ich wiederum sehr uninteressant, da ich die Tränke etwas zu teuer und die Effekte zu OP empfunden habe. In der Regel habe ich diese Items einfach verkauft und das Geld dann wiederum in den Kauf der Waffen gesteckt.

Genauso kann man hier aber auch schöne Hilfsmittelchen finden. Z. B. die schnellen Schuhe, die viele von euch von A Link to the Past schon kennen sollten. Außerdem ermöglichen es einem die Titanhandschuhe auch später endlich diese doofen Steine aus dem Weg zu räumen um an noch mehr Herzteile oder versteckte Bereiche zu gelangen. Und, da es ein Zelda ist, darf natürlich auch ein ordentliches Masterschwert und Hyruleschild nicht fehlen. Man muss diese Items aber weder finden, noch verbessern. Absolut optional, für mich war aber klar, dass ich das alles haben möchte. Sobald man dann auch noch die Flossen zum Schwimmen und Tauchen hat, sowie das Bienenabzeichen und eine erhöhte Dimensionsleiste, fängt dann das Spiel nochmal so richtig an Spaß zu machen.

The Link Between Worlds

Wenn man mal die Startschwierigkeiten außen vor lässt, hat mich das Spiel wirklich sehr gut unterhalten. Hätte ich am Anfang nicht gedacht, jedoch war ich sehr froh, dass es im Enteffekt so war. Ich war vor allem auch erst unsicher, ob ich das Spiel überhaupt spielen kann. Fuma hatte es Monate vor mir angefangen, hatte aber leider das Problem, dass sein Speicherstand wohl fehlerhaft war und er nach vielen gespielten Stunden nicht mehr richtig speichern konnte. Die Angst war bei mir sebstverständlich auch, jedoch konnte ich solche Probleme in keinster Weise bei mir feststellen. Außerdem hat das Spiel eine interessante Story mit einem kleinen Plot-Twist am Ende – fand ich super! Ein richtig schönes Zelda und für The Legend of Zelda Fans ein absolutes Muss! Das Spiel bekommt von mir 8 von 10 Maimais.

Eure


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