Manga Review: Pochi & Kuro Band 2

Pochi und Kuro

Hier gehts zu unserer Review zu Band 1 und Band 3

Ich bin auch nach Band 2 noch äußerst begeistert von der schönen Geschichte von dem Menschenmädchen Pochi und dem Dämonen Kuro. Der Manga bleibt sich auch weiterhin treu und führt die Story gut und interessant weiter. Wer bei Band 1 skeptisch war, sollte definitiv nicht aufhören. Ich bin jetzt schon traurig, dass der Manga tatsächlich nur vier Bände hat. Die Mangaka macht auf jeden Fall einen tollen Job bei ihrem zweiten Werk.

Pochi & Kuro

Der Dämon Kuro macht eines Abends einen tollen Fang beim angeln: er zieht das Menschenmädchen Pochi an Land. Kuro und sein Freund Leo möchten nicht, dass sie zurück in die Menschenwelt geht, obwohl sie das wohl gerne möchte. Jedoch müssen sie sie beschützen, da in der Dämonenwelt eine Legende kursiert, dass man beim Verzehrt von “Mensch” die Macht über die gesamte Dämonenwelt erlangt. Es gibt einige Probleme, u. a. die Verständigungsschwierigkeiten zwischen Pochi und Kuro, sowie diverse Feinde, außerdem wirkt Magie bei Menschen nicht. Die drei machen sich auf, um Rat bei einem Dämon zu holen, der einst mit einem Menschen zusammen gewohnt hat.

Pochi & Kuro

    

Ich finde es immer sehr gut, wenn sich ein Manga treu bleibt, gerade bei solch einem frischen und unverbrauchten Setting. Auch der Witz ist immernoch erhalten geblieben und in diesem Band gibt es auch ein bisschen mehr Action zu sehen. Kuro und Leo konnten Pochi beim letzten Band aus ihrer Gefangenschaft von Ishizu retten und möchten jetzt einen Weg finden, wie sie mit ihr kommunizieren können. Das stellt sich als problematisch heraus, wir bekommen nämlich erklärt, dass Menschen gar nicht fähig sind die Sprache der Dämonen zu sprechen, weil sie nur eine Zunge haben und nicht zwei.

Die Drei machen sich auf zu Ashley Langford. Er erinnert einen sehr stark an Happosai aus Ranma 1/2, vom Aussehen ähnelt er ihm zwar nicht so sehr, dafür aber vom Grad seiner Perversheit. Dennoch ist er wohl der einige, der den Helden helfen kann. Er hat nämlich vor langer Zeit bereits mit einem Menschenmädchen zusammen gelebt und hat daher vielleicht Informationen, die ihnen weiterhelfen?!

Auch in Sachen Kommunikation geht es voran, so kann wenigstens Pochi verstehen, was Kuro sagt, solange sie sich berühren. Dieses Element finde ich wirklich gut gemacht, gerade im Hinblick auf uns Leser. Immerhin hören bzw. lesen wir auch, was Kuro denkt bzw. sagt, verstehen Pochi dadurch aber immer noch nicht. Ich finde diese Art und Weise sehr spannend. Es kommt eben selten vor, dass man einen der Hauptcharaktere nicht versteht. Da scheuen sich garantiert auch viele Mangaka vor, immerhin ist das ein großes Problem und auch eine schwierige Darstellung. Dennoch bin ich mit der Umsetzung immernoch mehr als glücklich.

Außerdem passiert noch etwas schlimmes in dem Band – Pochi wird Krank. Und Kuro muss ein Gegenmittel besorgen. Wäre ja zu schön, wenn das schnell und einfach gehen würde, die Zutaten zusammen zu bekommen. Stattdessen bekommt er wieder einen Haufen Steine in den Weg gelegt und ungefähr die zweite Hälfte das Bandes besteht aus einigen Kämpfen. Da hat die Mangaka auch zeigen können, dass sie nicht nur lustige Comedy Szenen machen kann, sondern auch sehr gute Kampfszenen. Obwohl sie das ja auch schon in Band 1 unter Beweis stellen konnte.

Pochi & Kuro

Am meisten fasziniert mich an diesem Manga, dass die Charaktere so unfassbar zielstrebig und Leidenschaftlich sind, besonders Kuro. Ich konnte ihn in diesem Band noch lieber gewinnen, als ich ihn eh schon habe. Er ist ein wirklich liebenswertes Kerlchen und gibt sich so viel Mühe bei dem, was er tut. Er ist zwar egoistisch, dennoch gibt er sich große Mühe damit, sich um Pochi zu kümmern. Gerade um ihn weiter zu verfolgen lohnt sich das weiterlesen schon.

Trotz meinem äußerst positiven Eindruck hat der Manga aber dennoch Schwächen. Das drumherum der Dämonenwelt wird in meinen Augen viel zu wenig beleuchtet, dafür ist aber der Fokus auf den Charakteren größer. Band 2 hatte jetzt keine überraschenden Wendungen, hat aber dennoch viel Spaß beim Lesen gemacht. Manchmal muss ein Manga eben nicht das Rad neu schreiben, solange er eine unterhaltende Geschichte mit tollen Charakteren erzählen kann. Dazu dieser wunderschöne Zeichenstil – ich bin zufrieden.

Der zweite Band hat auch nur sehr wenige offene Fragen klären können, weshalb ich mich wirklich sehr aufs weiterlesen freue. Wer nach Band 1 skeptisch war und nicht weiß, ob er weiterlesen soll, kann ich nur raten, es auch mit Band 2 mal zu probieren. Sollte einem der erste Band jedoch gar nicht zugesagt haben, wird ein weiterlesen wohl auch nichts ändern. Und wer bei Band 1 schon Spaß hatte, darf einfach nicht aufhören zu lesen! Meine Erwartungen für Band 3 und 4 sind hoch und ich bin gespannt, ob die Mangaka sich auch weiterhin treu bleiben kann.

Eure


*Dieser Link führt direkt zu Amazon. Wir nehmen am Amazon Partnerprogramm teil. Für dich bedeutet das, wir erhalten für über diesen Link gekaufte Produkte eine Provision, es entstehen aber keine Mehrkosten für dich

Unterstütze uns durch das Teilen dieses Beitrags.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.