Manga Review: 12 Beast – Vom Gamer zum Ninja Band 2

12 Beast

Hier gehts lang zu unserer Review zu Band 1.

Ich habe von Fuma die ehrenvolle(?) Aufgabe bekommen, 12 Beasts weiter für euch zu rezensieren. Der Aufgabe nehme ich mich natürlich gerne an, jedoch wird das Ergebnis vorerst nicht so gut ausfallen. Von Band 1 war ich jetzt nicht unbedingt begeistert, aber auch nicht abgeneigt. Jedoch habe ich gemerkt, dass Band 1 für eine richtige Meinung noch nicht ausreicht. Dann probieren wir es doch mal weiter mit Band 2.

12 Beast

Der Oberschüler Eita ist ein Gamer durch und durch. Sein Lebensmotto ist No Game No Life. Doch neben seinem Leben als Gamer, soll er auch das Familienbusiness am Leben erhalten und wird somit von seinem Großvater zum Ninja ausgebildet. Als eines Tages ein junges Mädchen bei ihm zuhause auftaucht, wird sein Leben komplett auf den Kopf gestellt.

Sie stellt sich als Aero vor und ist eine Harpyie, die aus einer Paralleldimension von der Welt „Live Earth“ stammt. Nachdem die beiden von einem mechanischen Wesen, dass Aero “Gigas” nennt, angegriffen werden und Eita es mehr oder weniger problemlos besiegt, bittet sie ihn darum sie zu begleiten und ihre Welt zu retten. Trotz seiner anfänglichen Skepsis ihr zu folgen, lockt Aero ihn unbewusst mit der Chance, seinen verschwunden Bruder Koki wieder zu sehen, in die neue Welt voller Abenteuer…

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Wie bereits in meinem Review-Teil zu Band 1 erwähnt, hatte ich das Gefühl, dass der Manga ein paar Bände braucht um sich zu beweisen. Die gebe ich ihm auch gerne, wenn ich jedoch von Band 3 noch nicht überzeugt bin, wird das wohl nichts mehr. Im Januar ist Band 4 erschienen und der Manga läuft in Japan noch, es werden also noch einige weitere Bände erscheinen. Aber widmen wir uns jetzt erstmal Band 2 und den Geschehnissen darin.

Zu aller erst muss ich aber mal das Cover ansprechen… Ich habe im Prinzip nichts dagegen, wenn Cover mal etwas freizügiger sind, gerade bei Panini ist das keine Seltenheit. Jedoch finde ich dieses Ding hier alles andere als schön. Die Proportionen sind total daneben. Das ist fernab von gut und böse. Solche Melonen und ansonsten ist da am Körper nicht viel dran, die Beine sind sogar nur Knochen. Klar, ist Teil vom Charakterdesign, jedoch äußerst fragwürdig. Man kann es halt auch negativ übertreiben und, dass es in dem Manga viel um sie abgebildete Dame(?) geht hat das Ganze nicht besser gemacht. Vor allem ärgert es mich voll, dass die Farbseite in dem Band eine wunderschöne Zeichnung von Eita und Aero darstellt. Die Zeichnung hätte mir als Cover soo viel besser gefallen.

Die Story an sich gefällt mir aber immernoch. Mit den Charakteren bin ich jedoch noch nicht warm geworden, auch der Main ist mir leider auf Dauer doch nicht so sympatisch wie anfangs gedacht bzw. gehofft. Fraglich also, ob die Story gut genug ist, um mich bei der Stange zu halten. In Band 1 fand ich, wird noch nicht richtig klar, in welche Richtung der Manga will. Jedoch wurde hier klar, dass er eher in Richtung Action geht, zwischendrin viel nackte Haut und ein paar Witze hier und da.

12 Beast

Die Unübersichtlichkeit die ich bemängelt habe hat sich jedoch kaum gebessert. Ich finde die Panels auch weiterhin sehr durcheinander und es ist schwer ihnen zu folgen. Gerade das sollte in einem Action Manga nicht passieren finde ich. Da geht dann nämlich beim Lesen auch der Spaß ganz schön flöten, was eigentlich nicht Sinn der Sache ist. Action mag ich ja auch und auch in Mangas habe ich keine Probleme mit Pantyshots, nackter Haut oder generell Fanservice, aber hier wird dann doch mit allem etwas übertrieben.

Gezwungener Ecchi macht halt dann auch ab einem bestimmten Punkt keinen Spaß mehr, mir zumindest nicht. Ich weiß nicht welche Fetische der Mangaka hier auslebt, meinen Geschmack trifft es jedoch gar nicht. Ecchi mag ich im Prinzip, aber hier kann man den Band schon fast auf Brüste und Pantyshots reduzieren… was ich unfassbar schade finde. Von der Story her ist definitiv mehr in dem Manga drin. Würde er die Charaktere mal etwas tiefgründiger beleuchten und mehr ins Detail gehen, könnten sie einem denke ich auch viel besser ans Herz wachsen. Aber so wirkt sowohl die Story, als auch die Charaktere furchtbar oberflächlich.

Ich nehme mal an, ich bin dann doch die falsche Zielgruppe. Das ist wirklich eher für diejenigen gedacht, die keine Action oder tiefgründige Charaktere wollen, sondern einfach nur Brüste und Ärsche sehen wollen. Habe euch zum Thema Brüste mal was fotografiert… Also das war so ziemlich der Punkt in dem Band, wo ich den Manga nicht mehr ernst nehmen konnte. Wobei ich auch langsam unsicher bin, ob der Manga überhaupt ernstgenommen werden möchte…

12 Beast

Ich habe das Gefühl, dass ich mit dem Manga nicht richtig auf einer Wellenlänge bin. Ich weiß weder, wo der Mangaka hin will mit seiner Story und den Charakteren, noch weiß ich, ob er seine Fakten gut genug nutzt. Das Setting an sich gefällt mir auch weiterhin gut, jedoch könnte man so viel mehr herausholen… das tut er nicht. Stattdessen bleibt er oberflächlich und setzt mehr auf Optik als Ernsthaftigkeit. Ich gebe dem Manga noch die Chance mich in Band 3 zu überzeugen, wenns da nicht besser wurde werde ich den Manga aber eher nicht mehr weiterlesen. Die Zeit investiere ich dann doch lieber in einen anderen Actionmanga, der seine Charaktere auch von anderen Seiten zeigt als nur dem Fanservice.

Eure


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