Anime Review: Haikyu!! Volume 2

Haikyu

Hier gehts lang zu unserer Review zu Volume 1.

Jetzt hat meine Review zuer 2. Volume leider viel länger gedauert als ich es eigentlich geplant hatte… dabei wollte und will ich doch unbedingt wissen wie es bei den kleinen Krähen denn so weiter geht. Eine Schande das ich diese Review so vor mehr her geschoben habe und das obwohl die Story dieser 6 Folgen doch so gut und vor allem wichtig für das Team der Karasuno ist.

Somit möchte ich mich hier noch mal riesig bei peppermint für das bereitstellen der 2. Volume bedanken und präsentiere euch hiermit meine Review zu den nächsten 6 Folgen dieser tollen Volleyball-Serie.

Nachdem sich mit Hinata und Kageyama ein neues energiegeladenes Duo bei Karasuno eingefunden hat, entwickelt sich eine ganz neue Dynamik. Ihr Volleyball-fremder Betreuungslehrer Takeda schaffte es sogar ein Trainingsspiel gegen eine der Top-Mannschaften zu organisieren. Dort konnte sich Kageyama erneut mit seinen ehemaligen Teamkameraden, die ihn fallen ließen, messen. Durch glückliche Fügung und dadurch, dass man Karasuno hochgradig unterschätzte, konnten sie doch noch einen Sieg erringen.

Doch es war klar, dass Karasuno mehr als eine gehörige Portion Glück braucht, um wieder an die Spitze zurück zu kehren. Neben einem Trainer der etwas von Volleyball versteht, fehlt ihnen auch noch ein fähiger Abwehrspieler und ein Ass. Für die beiden zuletzt genannten Positionen kommen eventuell zwei ehemalige Mitglieder des Teams in Frage. Es steht nur offen, ob sie in der Lage sein werden ihre inneren Dämonen zu besiegen.

   

Wie oben schon erwähnt drehen sich diese 6 Folgen vor allem auch um die Teamfindung. Mit Hinata, Kageyama, Tsukishima und Yamaguchi hat Karasuno zwar 4 grandiose Neulinge bekommen, doch kein Team kann nur mit Jungstars bestehen. Zumindest wollen Anime uns das glauben lassen. Ich denke ja durchaus, das sie es auch so schaffen würden. Aber es geht ja schließlich um die Teambildung und da wir mit Asahi und Nishinoya ja noch zwei ehemalige Mitglieder haben, die aktuell nur nicht Teil der Gruppe sind, müssen sie schließlich zurück kehren.

Ebenfalls kommt natürlich hinzu das beide jeweils ein gewisses Talent mit sich bringen, welche dem Team aktuell noch fehlen. Also zumindest was Nishinoya angeht, trifft das auf jeden Fall zu. Mit seiner kleinen Größe eignet er sich hervorragend als Libero bzw. Abwehrspieler. Hier fehlt es Karasuno ja massiv an Manpower. Denn Hinata bekommt kaum einen Ball angenommen und Kageyama ist zu konzentriert auf sein Passspiel.

Damit hat sich Nishinoya seine Sporen im Team ja ohnehin schon verdient und mir tun die ehemaligen Stammspieler schon fast unglaublich leid. Aber was wäre es für eine Team- und vor allem Sport-Serie, wenn man sich nur noch auf die Neulinge konzentrieren würde? Der zweite „Zugang“ den Karasuno begrüßen darf ist der Riese aus dem 3. Jahr Asahi. Das ehemalige Ass des Teams, welches nach einer haushohen Niederlage das Team verließ.

Leider sehe ich Grundsätzliche keine so große Existenzberechtigung für Asahi. Denn mit Tanka und Daichi hat Hinata eigentlich genug „Senpai“ die ihm mit der Position des „Strikers“ bzw Angreifers helfen könnten. Dazu kommt natürlich auch noch der neue Trainer, der hier ebenfalls tätig werden könnte. Wem es bisher noch nicht klar ist, ich mag ihn leider nicht sonderlich.

Mit Ukai haben sie dann auch noch endlich einen Trainer, der was vom Sport versteht. Auch wenn sie ihn ja nur doch eine kleine List von Takeda an Land gezogen haben. Ich mag ihn, da er durch seine durchsetzungsfähige Art das Team gut voran bringen kann und wird.

Das große Highlight dürfte aber vor allem das bevorstehende „Legendäre“ Duell zwischen Katze und Krähe am Müllplatz sein. Oder zumindest dessen Wiederholung. Ich mag es, wenn man solche Rivalitäten schon von Beginn an hat. Gerade hier gefällt es mir eigentlich noch etwas besser, da es nicht die typische Underdog-König Rivalität ist. Mal sehen ob sie wohl die alte Rivalität aufleben lassen können und dem ganzen mit ihrem Duell ihre Ehre erweisen können.

Mit der kleinen Einführung der rivalisierenden Spieler bekommen wir ja immerhin schon mal genug Hunger auf das kommende Duell gemacht. Gerade mit Kozume könnte Kageyama ja einen guten Rivalen gefunden haben. Obwohl dieser ja eher einen Narren an Hinata gefressen hat. Ich kann mir vorstellen, das dieses 3er Gespann durchaus noch lustig werden kann. Aber auch die Chemie zwischen Kageyama und Hinata ist in diesen 6 Folgen weiter gewachsen.

Es macht einfach unglaublich Spaß diesem tollen Team bei seinen Spielen zu zu sehen. Ich kann es nur noch mal sagen, dass ein Sport-Anime nicht so viel tun muss um mir zu gefallen, aber gerade Haikyu gehört schon nach so wenig Folgen zu meinen Favoriten. Sowohl die Darstellung des Spielflusses, wie auch die Chemie der Charaktere ist einfach grandios. Dazu kommt natürlich auch noch die großartige musikalische Untermalung die mich mehr als einmal an Air Gear erinnert. Da ich den Soundtrack von Air Gear liebe, kann das ganze hier natürlich nur absolut punkten.

    

Ich liebe Sportanimes einfach. Irgendwie haben wir dabei fast immer ein glückliches Händchen. Haikyu macht seinen Job besonders gut. Man spürt und sieht richtig das Feuer, dass in den Charakteren brennt. Mir macht es unfassbar viel Spaß die Folgen anzusehen und Gänsehaut in tollen Momenten zu bekommen. Und das, obwohl ich Volleyball in der Realität zum einschlafen finde.

Die Charaktere geben hier eben auch den Ton an. Das macht viel aus und wir haben hier eine vielzahl von völlig unterschiedlichen Charakteren, die eigentlich nur durch die gemeinsame Passion zum Volleyball zusammengeschweißt werden. Schritt für Schritt. Wie Fuma schon schrieb waren diese Folgen wichtig für die Teambildung. Es ist übrigens richtig cute, dass Hinata die Nummer 10 bekommen hat – die des kleinen Titanen.

Das Team der Nekoma High hat aber auch interessante Charaktere und sind gute Gegner. Es wunder im Anime so schön die “Schicksalhafte Schlacht” genannt, wo ich nur zustimmen kann. Die Geschichte hinter beiden älteren Trainer und den Teams ist sehr interessant und es ist wirklich toll, dass sie jetzt gegeneinander antreten. Ich mag die Jungs der Mannschaft ebenfalls, allerdings nicht so sehr wie die der Karasuno. Kenma ist so ein guter Spieler und trotz seiner fehlenden Leidenschaft ein sehr rinteressanter Charakter.

Besonders finde ich, dass Hinata sich nicht unterkriegen lässt, auch wenns mal schlecht aussieht. Er gibt einfach nicht auf, das ist der Hammer. Dieses Duo zu beobachten ist für mich wirklich ein Geschenk (Ich hoffe, das klingt nicht zu kitschig).

Auch die 2. Volume dieser großartigen Serie weiß absolut zu überzeugen. Sie entwickelt sich an absolut allen Punkten weiter und macht mit der Einführung von neuen Charakteren den Charakter-Cast nun noch interessanter. Dazu kommt eine gehörige Portion Charakterentwicklung, welche auch bestehende Charaktere weiter ausbaut.

Auch die gezeigten Spiele waren wieder pompös in Szene gesetzt und machten Lust auf mehr. Vor allem natürlich das große Spiel gegen die Katzen von Nekoma, deren Duell ja nur mehr als Spannend werden kann. Ich freue mich riesig auf die 3. Volume deren Review deutlich früher kommen wird als diese ^^“

Euer


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