Manga Review: Pochi & Kuro Band 3

Pochi und Kuro

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Huch, wie schnell die Zeit doch vergeht. Nächsten Monat kommt der vierte und letzte Band von Pochi und Kuro in den Handel. Übrigens so ziemlich genau ein Jahr nach der Veröffentlichung vom ersten Band. Dann wollen wir mit Band 3 doch mal schauen, ob es sich von der Entwicklung des Mangas her überhaupt lohnt, sich auf Band 4 zu freuen. Vielen Dank an Panini Manga, dass wir dieser Frage dank eurem Rezensionsexemplar nachgehen können.

Pochi und Kuro

Der Dämon Kuro macht eines Abends einen tollen Fang beim Angeln: er zieht das Menschenmädchen Pochi an Land. Kuro und sein Freund Leo müssen sie beschützen, da in der Dämonenwelt eine Legende kursiert, dass man beim Verzehr von “Mensch” die Macht über die gesamte Dämonenwelt erlangt und zum neuen König wird. Es gibt einige Probleme, u. a. die Verständigungsschwierigkeiten zwischen Pochi und Kuro, sowie diverse Feinde, die es auf sie abgesehen haben. Das Vierer-Gespann macht sich mit einem Luftschiff auf dem Weg zu einem geheimen Schatz, der die Verbindung zur Menschenwelt ermöglichen soll.

Pochi und Kuro

    

Trotz meiner hohen Erwartungen an den dritten Band hat mich die Mangaka nicht enttäuscht. Auch dieser geht den gewohnten Weg weiter. Und wie ich bereits in der Review zu Band 2 geschrieben habe, finde ich es absolut in Ordnung, dass der Manga weiter die Schiene Action und Comedy mit einer Priese Romance fährt. Meinen Geschmack trifft es auf jeden Fall und die Zeichnungen wurden in diesem Band auch nicht schlechter. Man merkt bei ihrer Arbeit finde ich, dass sie die Charaktere immer lieber gewinnt, dennoch aber nicht allzu zimperlich mit ihnen umgeht.

Im dritten Band bekommt Kuro nämlich einige Probleme. Er musste ja bereits in den ersten beiden Bänden einige Kämpfe bestreiten, um Kuro vor den anderen Dämonen zu beschützen. Aber hier ist er nun bis an seine Grenzen gegangen, um die Geliebte zu retten. Aber kommen wir doch erst einmal zum Kerninhalt des Bandes.

Pochi, Kuro, Leo und der Apfel Wapple sind nun mit dem Schiff unterwegs. Einem fliegenden Schiff. Es kann reden und sieht aus wie eine riesige Katze. Das Ding könnte Totoro durchaus Konkurrenz machen. Pochi stellt sich vor, wie das Innenleben des Schiff aussehen mag: doch bestimmt so toll und flauschig wie das Deck, voller fluffiger Katzenhaare? Ähh, falsch gedacht, im inneren ist tatsächlich das, was man eigentlich nicht gerne hören möchte. Was das ist verrate ich an der Stelle lieber mal nicht, weil es mich sehr überrascht hatte und ich diese Überraschung niemandem nehmen möchte. Jedoch begeistert die Einrichtung Kuro und Leo, ganz im Gegensatz zu Pochi.

Auf der Reise mit dem Schiff nach Sunqust gibt es jedoch ein Problem: der Treibstoff reicht nicht aus. Die Truppe muss also in Mercuria Halt machen. Dort gibt es dann einiges zu entdecken. Hier passiert alles von einer romantischen Szene bis hin zu Actiongeladenen Szenen gegen riesige Eichhörnchen und weitere seltsame Wesen. Die Gruppe muss nämlich irgendwie Geld auftreiben, um die Weiterfahrt zu finanzieren.

Pochi und Kuro

Wir machen in diesem Band neben dem nervigen Antagonisten Ishizu auch Bekanntschaft mit weiteren Antagonisten, die Pochi in ihre Fänge bekommen möchten. Dabei handelt es sich um Ishhar, Ija und Ijulia. Kuro hat alle Hände volll damit zu tun, sich zu beweisen. Die Mangaka hat es doch tatsächlich geschafft, dass ich Kuro nach diesem Band noch lieber habe. Mittlerweile mag ich ihn als Protagonisten so sehr, dass ich richtig traurig bin, dass der Manga mit dem nächsten Band tatsächlich enden soll.

So soll ein Manga in meinen Augen sein. Er soll eine solide Story haben, kein Einheitsbrei sein, tolle und liebenswürdige Charaktere und schöne Actionszenen haben. Alles abgerundet durch wunderschöne Zeichungen, ein paar Liebesszenen und Originalität. Ich habe mich sehr verliebt in den Manga und kann den letzten Band kaum abwarten. Selbst der dritte Band hat es mehrfach geschafft mich zu überraschen, zum schmunzeln und zum Lachen bringen. Wenn das nach etwas klingt, dass euch gefallen könnte: holt euch den Manga unbedingt. Tut euch den Gefallen bitte. Was man hier jedoch nicht findet, sind hohe Ansprüche und Tiefgründigkeit. Aufgrund der kurzlebigkeit des Mangas durch seine vier Bände ist eine Tiefe wie in manch anderen, längeren Werken, einfach nicht möglich. Dennoch macht die Mangaka in meinen Augen alles richtig und setzt den Fokus auf die Charaktere, statt auf die Dämonenwelt und das drumherum. Das wichtige ist, dass man hier gut unterhalten wird und das ist in meinen Augen auf jeden Fall erfüllt.

Eure


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