Anime Review: One Week Friends Volume 2

One Week Friends

Hier gehts zu unser Review zu Volume 1

Endlich konnten wir den Anime One Week Friends ein zweites Mal beenden. Das hat zwar nicht mehr so viel Spaß gemacht wie beim ersten Mal, war aber immer noch schön! Wir werden hier auf eine herzerwärmende Reise der Freundschaft zwischen Oberschülern mitgenommen. Stellt euch mal vor, ihr verliert jeden Montag die Erinnerungen an eure Freunde und wisst nicht mal mehr ihre Namen… Für Kaori ist das die harte Realität. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Kazé Anime, dass wir den Anime auf Anime on Demand sehen konnten.

One Week Friends

© 2014 ONE WEEK FRIENDS Project © Matcha Hazuki / SQUARE ENIX All Rights Reserved

Yuki Hase ist Oberschüler und möchte gerne mit seiner Klassenkameradin Kaori Fujimiya befreundet sein. Als er sie darum bittet, lässt es sie eiskalt und lässt ihn im Regen stehen. Yuki ist aber kein Mensch, der schnell aufgibt, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Er lässt nicht locker und hier und da kann er ihr sogar ein Lächeln entlocken. Er erfährt schnell auch den wahren Grund, wieso Kaori nicht mit ihm befreundet sein möchte. Obwohl der Grund dafür so banal und erlogen klingt, glaubt er ihr und zeigt ihr, wie wichtig Freunde im Leben sind, auch, wenn sie jegliche Erinnerungen an ihre Freunde nach einer Woche wieder vergisst.

One Week Friends

© 2014 ONE WEEK FRIENDS Project © Matcha Hazuki / SQUARE ENIX All Rights Reserved

    

Kaori hatte in der sechsten Klasse einen Unfall. Dieser beeinflusst und blockiert seitdem ihr Gehirn – sie kann sich jeden Montag nicht mehr an ihre Freunde erinnern. Dies betrifft nur Menschen, zu der sie keine familiäre Beziehung hat und die sie sehr mag. In ihrem Kopf werden die Erinnerungen einfach ausgelöscht. Aus diesem Grund ist sie in ihrer Klasse immer sehr reserviert, wirkt schroff, geht auf Abstand zu jedem. Ihr Verhalten fällt Yuki auf und er möchte nicht, dass Kaori alleine ist. Daher freundet er sich jede Woche aufs neue mit ihr an.

Das wissen wir ja schon aus der ersten Volume. Bei der zweiten ging es eher darum, die Freundschaft der beiden zu vertiefen. Aber nicht nur die Freundschaft von Kaori und Yuki wurde gepflegt, auch die Freundschaften zu Saki und Shougo erhält mehr Tiefe. Dennoch gibt es aber auch einen gewissen Anteil an Drama. Dafür ist die Geschichte ja auch ausgelegt. Es gibt nämlich einen Grund, wieso Kaori ihre Erinnerungen an Freunde verliert. Diesen Grund erfahren wir noch innerhalb des Animes. Ich finde das Thema sehr interessant und vor allem das Thema der Vergesslichkeit wird in diesem Anime sehr stark thematisiert.

In der zweiten Hälfte des Animes kommen sich Yuki und Kaori näher und es scheint, als ob sich Kaori sogar ein bisschen an Yuki erinnern kann. Der neue Schüler, der mitten im Schuljahr in die Klasse der beiden kommt sorgt jedoch für ein großes durcheinander in Kaoris Gefühlswelt. Er glaubt ihr nicht, dass sie ihre Erinnerungen tatsächlich verliert und unterstellt ihr, dass sie dies nur spielt. Yuki weiß jedoch, dass es einfach nicht gespielt sein kann, er glaubt Kaori. Er ist aber auch so neugierig, dass er gerne selbst wissen möchte, was in Kaoris Vergangenheit passiert ist.

One Week Friends

© 2014 ONE WEEK FRIENDS Project © Matcha Hazuki / SQUARE ENIX All Rights Reserved

Der Anime lässt in meinen Augen kaum offene Fragen zurück, was ich sehr gut finde. Er hat zwar nicht das Ende bekommen, das ich gerne gesehen hätte, trotzdem ist der Anime wirklich schön und herzerwärmend. Für meinen Geschmack ist er ein guter Slice of Life Manga, hat aber ein wirklich langsames pacing, was man einfach mögen muss. Beim ersten mal ansehen war ich noch hellauf begeistert von dem Anime und den Charakteren, beim zweiten ansehen war die Begeisterung nicht mehr ganz so groß. Ich mag den Anime aber trotzdem immer noch sehr gerne. Insgesamt umfasst der Anime 12 Folgen und ist bei Kazé Anime auf insgesamt zwei Volumes erschienen.

Auf den Disks sind auch noch die 12 kleinen Special-Folgen enthalten, bei denen man einen Einblick in Kaoris Tagebuch erhält, passend zu jeder Folge. Die Special Folgen fand ich ehrlich gesagt eher langweilig, weil sie ein sehr ruhiges pacing haben und jede Folge noch einmal wiedergeben. Das ist in meinen Augen eher unpassend, allerdings auch schön um den Anime am Ende nochmal im Schnelldurchlauf in Erinnerung zu rufen.

Ansonsten habe ich meine Meinung zur Synchronisation und den einzelnen Charakteren bereits im ersten Teil meiner Review niedergeschrieben. Der Anime bekommt von mir für seine ruhige und herzliche Art 6 von 10 wichtigen Erinnerungen.

Eure


*Dieser Link führt direkt zu Amazon. Wir nehmen am Amazon Partnerprogramm teil. Für dich bedeutet das, wir erhalten für über diesen Link gekaufte Produkte eine Provision, es entstehen aber keine Mehrkosten für dich.

Unterstütze uns durch das Teilen dieses Beitrags.
Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere