Manga Review: Zur Hölle mit Enra Band 1

Vor ein paar Tagen ist vom Hause Kazé ein neuer Manga erschienen. Und zwar der erste Band von Zur Hölle mit Enra. Erst hatte der Titel es nicht geschafft, meine Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Dann habe ich jedoch von der Storybeschreibung gehört und war interessiert. Ich hatte zwar etwas Sorgen, weil es in den Shoujo Bereich fällt und mir das Genre nicht immer zusagt, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass die Genre Comedy, Romance und Fantasy definitiv überwiegen. Und somit hat mir der erste Band viel Spaß bereitet. An dieser Stelle danke ich Kazé Manga sehr herzlich, dass sie uns Band 1 als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Der Höllenfürst Enma gibt seinen Job an seine Söhne ab. Er ist dafür verantwortlich, wer bei seinem Tod in die Hölle kommt und wer in den Himmel, anhand ihrer Verbrechen zu Lebzeiten. Um zu entscheiden welcher Sohn diesen ehrenvollen Job erhalten wird, bekommen sie eine Liste zur Verfügung gestellt. Dort stehen Namen von Menschen, die in Zukunft eine schwere Sünde begehen werden. Die junge Komachi Takamura steht ebenfalls darauf und erregt direkt als erste die Aufmerksamkeit des Sohnes Enra. Diese ist jedoch überhaupt nicht damit einverstanden, da sie einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Sie ist die Tochter von einer Anwaltsfamilie und tritt direkt für ihre Rechte ein – ihre Seele kann doch nicht genommen werden, wenn sie noch gar nichts verbrochen hat. Damit das nicht auch anderen aus ihrem Umfeld passiert, hat sie fortan ein Auge auf Enra.

   

Ich fand die Storybeschreibung sehr witzig. Und ich wurde vom Manga nicht enttäuscht. Komachi finde ich als Hauptcharakterin sehr süß und sie ist wirklich eine aufrichtige Seele. Die große Frage ist ja, wie sie überhaupt auf diese Liste kommt. Ich denke, dass mich allein schon das am Ball bleiben lassen wird. Der Manga ist bereits abgeschlossen mit vier Bänden. Es ist somit eine sehr gute Reihe für zwischendurch, zwischen den vielen Mangas die über 20 Bände oder mehr haben. So eine kurze Reihe schadet nicht. Ich kann mir die Story auch gut auf 4 Bände vorstellen.

Mir gefällt übrigens nicht nur das Cover, ich finde auch die Farbseite im Manga richtig schön. Passend dazu gab es im Mangaladen auch noch dieses Motiv als Postkarte und Lesezeichen und ich bin sehr froh, dass ich beides ergattern konnte! Das Cover zeigt auch richtig schön, worum es in dem Manga geht und wie die Beziehung zwischen Enra und Komachi ist. Enra hat Komachi nämlich am Haken. Sie konnte ihn zwar davon überzeugen, dass er ihre Seele noch nicht mitnimmt, jedoch lässt er sie auch nicht in Ruhe. Er zieht direkt neben ihr ein und geht auf dieselbe High School wie sie.

Aus irgendeinem Grund befinden sich auf der Liste viele Leute aus der Schule von Komachi. Und sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden wer als nächstes eine Sünde begehen wird und versucht, diese zu verhindern. Im ersten Band hat sie zwei Fälle und ich fand beide recht interessant gemacht. Zudem sind die Zeichnungen des Mangas auch richtig schön! Die Mangaka selbst kenne ich noch gar nicht. Sie hat auch soweit ich es in Erfahrung bringen konnte noch nichts in Deutschland herausgebracht.

Komachi ist wirklich super aufrichtig, sie läuft in der Schule mit einem Strafgesetzbuch herum und wird von ihren Mitschülern auch so genannt. Sie ermahnt die anderen, wenn sie gegen irgendeine Schulregel verstoßen und hat sich somit einen gewissen Respekt erarbeitet. Ich habe zwar schon viele Mangas gelesen aber ein solcher Hauptcharakter ist wirklich selten und auch erfrischend. Enra selbst ist nicht so außergewöhnlich, er wirkt wie ein typischer, dämonischer Bösewicht. Die Rolle füllt er auch echt gut aus und das macht die Sache auch irgendwie interessant. Dazu kommt der “Kampf” zwischen den Geschwistern des Höllenfürsts. Das kam im ersten Band nur unterschwellig rüber, kann aber in den weiteren Bänden noch furchtbar interessant werden. Ich bin gespannt!

Der Manga ist geeignet für Fans von Café Acheron, Demon Chick x Hack oder wenn man sich generell für eine außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem Dämonen interessiert. Ich persönlich fand den ersten Band zwar schon recht Shojo-typisch und er bedient sich auch dem Genre typischer Elemente. Das finde ich aber durch die sympatische Hauptcharakterin überhaupt nicht schlimm. Noch dazu interessiert mich die dämonische Seite des Mangas, die Mangaka schreibt am Ende des Bandes selbst, dass sie darüber sehr fasziniert ist und auch zu Recherchezwecken zu einem Schrein von Enma gegangen ist. Das wirkt auf mich sehr positiv, das heißt sie hat sich Gedanken gemacht und ich finde, das merkt man auch. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf den zweiten Band der am 6. Juni 2018 erscheint.

Eure


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Letterheart – Zur Hölle mit Enra Band 1 und 2


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4 Antworten

  1. sunochan sagt:

    Wirklich interessant. Den muss ich mir bei Gelegenheit näher ansehen :3

  2. speckolga sagt:

    Wieso bist du bitte so überzeugend? Ich habe mir nur einmal die Bescheibung durchgelesen und war irgendwie nicht angesprochen. Aber was ich jetzt so lese finde ich total gut :o Oh man, da muss ich mir den wohl beim nächsten Ladenbesuch zulegen!

    • Mia sagt:

      Irgendwie fühle ich mich jetzt, als ob ich mich entschuldigen muss xDD Ich tus aber nicht :P ich bin dann auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie du ihn finden wirst, wenn du ihn holst :3

  1. 22. Juli 2018

    […] AUCH REZENSIERT VON:  Kiddo Seven  |  Tiefseezeilen  |  House of Animanga […]

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