Manga Review: 12 Beast – Vom Gamer zum Ninja Band 3

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 4 Minuten.

12 Beast

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Ich hatte ja bereits in Band 2 geschrieben, dass ich mit dem Manga nicht auf einer Wellenlänge bin und ich bin gespannt, ob mich Band 3 da noch überzeugen kann. Also schauen wir doch mal, ob und was sich in diesem Band so verändert hat. Vielen Dank an Panini Manga, dass sie uns den dritten Band als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Der Oberschüler Eita ist ein Gamer durch und durch. Sein Lebensmotto ist No Game No Life. Doch neben seinem Leben als Gamer, soll er auch das Familienbusiness am Leben erhalten und wird somit von seinem Großvater zum Ninja ausgebildet. Als eines Tages ein junges Mädchen bei ihm zuhause auftaucht, wird sein Leben komplett auf den Kopf gestellt.

Sie stellt sich als Aero vor und ist eine Harpyie, die aus einer Paralleldimension von der Welt „Live Earth“ stammt. Nachdem die beiden von einem mechanischen Wesen, dass Aero “Gigas” nennt, angegriffen werden und Eita es mehr oder weniger problemlos besiegt, bittet sie ihn darum sie zu begleiten und ihre Welt zu retten. Trotz seiner anfänglichen Skepsis ihr zu folgen, lockt Aero ihn unbewusst mit der Chance, seinen verschwunden Bruder Koki wieder zu sehen, in die neue Welt voller Abenteuer…

   

Es ist in meinen Augen sehr traurig, dass ich hier fast dasselbe schreiben muss wie zum zweiten Band. Ich bin wirklich die letzte, die etwas gegen Ecchi sagt. Ich spiele mit Freuden solche Spiele wie Senran Kagura. Und es gefällt mir richtig gut, weil auch für die Optik was dabei ist und nicht nur der Spielspaß dahinter. Wenn ich das aber mit diesem Band hier vergleiche, wirkt es absolut unnatürlich, dass die Mädels so gezeigt werden. Es fühlt sich richtig stark wie erzwungener Fanservice an. Im Sinne von “Ich muss hier jetzt Fanservice einbauen, mein Redakteur zwingt mich”. Natürlich denke ich nicht, dass es auch so ist, aber es reicht mir schon, dass es sich so anfühlt. Allein auf den vier Seiten Farbseiten sind die Mädels in Bikinis und es sind mehr Brüste und Pobacken zu sehen, als Gesichter. Das steht für mich in einem ungesunden Verhältnis.

Dass es in diesem Band viel um den Strand geht und auch noch ein riesiger Tintenfisch auftaucht, der die Mädels an allen möglichen Stellen betatscht, macht es echt nicht besser. Ich habe wirklich das Gefühl, der Prozentsatz an purer Nacktheit steigt von Kapitel zu Kapitel. Wer Action mag aber überhaupt nichts für Ecchi übrig hat sollte ganz ganz dringend die Hände von diesem Manga weglassen. Wer dagegen Ecchi mag und gerne liest, sollte hier zugreifen, ihr bekommt hier seeehr viel davon zu sehen. Was ich übrigens auch sehr fragwürdig in diesem Band fand, war die Zensur. Den Mädels werden an einer Stelle die Oberteile komplett zerrissen und in Großaufnahme ist nichts von einer Zensur zu sehen. Bei einer Aufnahme ein paar Seiten weiter, wo die beiden nur von der Ferne zu sehen sind, ist klar zu erkennen, dass die zwei wichtigen Stellen zensiert wurden. Sorry, macht für mich keinen Sinn. Entweder ganz oder gar nicht.

Aber gut, ich hab mich denke ich genug drüber aufgeregt. Ich reg mich ja auch wirklich nicht über den Fakt an sich auf. Ich reg mich auf, weil es übertrieben ist und ich mehr von der Story sehen will! Mehr Actionszenen, Storyfortschritt und Charakterentwicklung. Danach muss man hier nämlich wirklich vergeblich suchen. Und es ist so schade, weil der Manga wirklich mehr könnte als einen perversen Riesen-Tintenfisch zu zeigen. Dass in diesem Band Steela auftaucht, die Hexe auf dem Cover, die gerne nackt herumläuft, treibt die Story auch nur mäßig voran. Vor allem frage ich mich, wie ihr Kleid eigentlich das Gewicht aushält, vielleicht trägt sie deshalb so ungerne Klamotten? Dass Eita noch nicht an seinem Blutverlust durch Nasenbluten gestorben ist, verwundert wirklich.

Ups, ich wollte ja eigentlich nicht mehr darauf herumhacken. Sorry, das nimmt einen so großen Teil von dem Manga ein, da kann man schwer über was anderes erzählen. Hmm… was anderes. Achja, es geht hier viel ums Angeln. Die Charaktere kommen nämlich in der Stadt der Meermenschen an. Die Menschen hier haben in ihrem Design etwas von Unterwasserlebewesen. Und es gibt einen menschlichen Antagonisten so wie Eita, der nicht in dieser Fantasywelt geboren wurde. Außerdem gibts noch einige Seiten Action mit einem Strudel und einer großen mechanischen Seeschlange. Klingt gut? Ja, finde ich auch. Ich will mehr davon. Ich will mehr “auf Leben und Tod kämpfen”, ich will, dass die Charaktere über sich hinauswachsen. Und nicht, wie ein schlechter Running Gag, dass die vom zweiten Cover einen Menschen in ihren Riesen-Möpsen stecken hat, es selbst nicht merkt und einfach weiter läuft. Sorry, zu flach, zu oberflächlich. Da kann ich nicht drüber lachen.

Ich werde den Manga weiterlesen, es wird aber denke ich keine weitere Review mehr zu einzelnen Bänden kommen. Ich hatte von Anfang an Recht, dass der Manga einfach an paar Bände braucht, um los zu legen. Oder eher, die Story braucht Zeit. Weil so viele unnötige Nacktszenen überall sind. Das finde ich eben unheimlich schade. Die Story hat mich aber schon so weit, dass ich wissen will, was hinter der ganzen Sache steckt. Was mit dem Bruder Koki vom Hauptcharakter los ist. Warum Eita überhaupt in dieser Welt ist. Ich bin quasi schon zu tief drin, um aufzuhören. Dennoch würde ich dann die weiteren Bände eher nacheinander lesen, statt so viel Zeit zwischen den Bänden zu haben.

Eure


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Mia

Hallo ihr lieben. Mein Name ist Mia und ich bin 25 Jahre alt. Ich liebe Animes und Mangas über alles, bin aber auch ein absoluter Film- und Serienjunkie oder lasse meinen Abend auch gerne mit zocken ausklingen und habe auch nichts gegen ein gutes Buch am Wochenende.

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