Manga Review: Memento Mori Band 1

Die geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag beträgt 3 Minuten.

Memento Mori ist ein französischer Fantasy Manga, der im März dieses Jahr erschienen ist. Insgesamt umfasst die Geschichte drei Bände und die beiden übrigen Bände werden noch dieses Jahr erscheinen. Das besondere ist, dass der Manga zwar mit 52 Seiten im ersten Band recht dünn ist, dafür aber komplett in Farbe und auf sehr hochwertigem Papier. Das rechtfertigt auch den Preis. Ich habe den ersten Band als Rezensionsexemplar von Pyramond bekommen und gebe mein bestes euch zu vermitteln, ob der Manga etwas für euch ist.

Mallaury und Idris fahren in die Hauptstadt. Jedoch müssen sie im Dorf Tenval einen ungeplanten Halt einlegen. Dabei merken sie, dass das Dorf viele Geheimnisse verbirgt. Dunkle Geheimnisse. Die beiden treffen auf Calliste, dessen junge Schwester entführt wurde. Sie schließen sich zusammen und verfolgen die rätselhaften Männer in einen Wald. Sie unterbrechen nicht nur ein Opferritual, welches gerade im Gange ist, zu allem Überfluss wird Calliste von einer mysteriösen Kraft in ein seltsames Schloss teleportiert.

   

Ich hätte den Manga wahrscheinlich nie gelesen, wenn ihn mir nicht der Firmenchef von Pyramond auf einer Convention empfohlen hätte. Bei ihm klang es echt gut und ich wurde neugierig. Ich bin ja etwas vorsichtig bei Mangas aus anderen Ländern, weil ich schon einiges gelesen habe, was nicht so gut war. Allerdings haben mich in den letzten Monaten vor allem Mangas aus Deutschland vom Gegenteil überzeugen können. Man sollte sich von sowas nicht abschrecken lassen, das hat mir auch Memento Mori gezeigt.

Man merkt der Geschichte an, dass die drei Bände notwendig sind. Im ersten Band wird die Story eher aufgebaut, statt so richtig in Fahrt zu kommen. Daher war auch der Anfang etwas holprig und ich hatte Probleme, in die Story hereinzukommen. Das ist dann aber tatsächlich sehr schnell wieder verflogen und plötzlich war ich mittendrin in der Story und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Der Zeichenstil des Mangas ist der Wahnsinn. So detailliert und wunderschön. Und dann auch noch alles in Farbe. Den Stil von der Zeichnerin Rann kann ich mir aber auch in schwarz/weiß gar nicht vorstellen. Wie man ja allein schon im Cover sieht ist da so viel Kleinkram dabei, dass man in schwarz/weiß wohl sogar Probleme hätte, alles zu erkennen. Aber durch die Farbe wirkt das alles nochmal ein gutes Stück schöner und edler. Selbst wenn mich die Story nicht von Anfang an angesprochen hat, waren es schlussendlich definitiv die Zeichnungen, die mich weiterlesen ließen.

Am Anfang vom Manga ist eine Seite, wo erklärt wird, was es mit dem Titel des Werks auf sich hat. “Memento Mori ist lateinisch für “Bedenke, dass du sterben wirst”. Dort steht, woher der Ausspruch überhaupt kommt und wie der Begriff heutzutage benutzt wird. Fand ich schön, weil ich den Begriff zwar schon gehört habe, aber erst nichts damit anfangen konnte. Da war es wirklich schlau gemacht, dass es direkt auf Seite 1 steht und ich nicht im Internet nachgucken musste. Sehr gut mit gedacht. Und die Internetseite der Zeichnerin steht auch direkt dabei.

Auf jeden Fall hat der Manga viel Text. Was ich aber bei der Seitenanzahl durchaus begrüße, weil es auch nicht so viel ist, dass es unangenehm wirkt. Man sitzt somit zwar nicht so lange daran wie bei einer normalen Manga Seitenanzahl, aber dafür ist man auch nicht in ein paar Minuten fertig mit Lesen. Hier wurde also ein guter Mittelweg gefunden.

In dem Manga geht es viel um Ungerechtigkeit. In diesem Dorf wird offensichtlich keiner mit Samthandschuhen angefasst und muss für seine Daseinsberechtigung kämpfen. Und dann gibt es da noch eine Gruppe von Menschen, die eine Hexe opfern wollen. Bei der Rettungsaktion wird Blut vergossen, welches ein magisches Portal aktiviert. Und plötzlich wechselt das komplette Setting und die Magie enthält Einzug. Die Magie wird hier unfassbar schön dargestellt. Es gilt einigen Geheimnissen auf die Spur zu gehen. Die Charaktere sind alle super sympathisch und ich will wirklich unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Wer sich mal komplett Verzaubern lassen will, sollte unbedingt in den Manga reinlesen. Die Magie ist super schön dargestellt und generell ist die Story gut durchdacht. Ein wenig erinnert die Geschichte ab einem bestimmten Punkt an die Schöne und das Biest, was ich aber durchaus begrüße. Die sympathischen Charaktere laden definitiv dazu ein, der Geschichte folgen zu wollen und ich freue mich sehr auf den zweiten und dritten Band.

Und zum Schluss noch ein Tipp: Wenn ihr den 1. Band direkt im Shop von Pyramond bestellt oder den Manga auf einer Convention an ihrem Stand kauft, erhaltet ihr zusätzlich noch eine kostenlose Postkarte der Zeichnerin:

Eure


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Mia

Hallo ihr lieben. Mein Name ist Mia und ich bin 25 Jahre alt. Ich liebe Animes und Mangas über alles, bin aber auch ein absoluter Film- und Serienjunkie oder lasse meinen Abend auch gerne mit zocken ausklingen und habe auch nichts gegen ein gutes Buch am Wochenende.

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