Convention-Bericht: DoKomi 2018

Wir waren am 19. und 20. Mai 2018 bei der DoKomi und diesmal zum wiederholten Male als Redakteure von House of Animanga auf einer Convention. An dieser Stelle bedanken wir uns sehr herzlich bei den Veranstaltern, dass wir auch dieses Jahr wieder als Presse vor Ort sein durften, nachdem wir letztes Jahr schon so begeistert waren.

Hier könnt ihr unsere Eindrücke nachlesen und schauen, ob die DoKomi etwas für euch ist. Nächstes Jahr findet die DoKomi übrigens am 8. und 9. Juni 2019 in Düsseldorf statt. Bitte entschuldigt den späten Bericht, wir arbeiten seit der DoKomi daran, zu zweit ist das immer nicht so einfach. Wir hoffen, wir können euch mit diesem Bericht einen guten Eindruck vermitteln.

Es hat uns übrigens unheimlich gefreut, dass unser Convention-Leitfaden vor der DoKomi so gut bei euch angekommen ist!  Vielen Dank für euer Interesse vor der Con. Ein paar hat es sogar dazu bewegt, zur DoKomi zu kommen, dieses Feedback hat uns wirklich sehr glücklich gemacht!



Erstmal ein paar Informationen, falls ihr die DoKomi noch nicht kennt

Die erste DoKomi fand im Jahr 2009 statt. Damals waren es noch 1800 Besucher, die sich auf die Convention getraut haben. Nun sind 10 Jahre vergangen und die DoKomi hat ihr Jubiläum. Die Convention fand letztes Jahr in einer größeren Location als im Jahr 2016 statt. Sie fand immer noch im Congress Center Düsseldorf statt, diesmal wurde der Platz aber erweitert auf 50.000m². Zudem konnten letztes Jahr 40.000 Besucher über die zwei Tage verzeichnet werden, das entspricht einem Plus von fast 30%. Das Team bestand aus 500 Helfern, Orgas, Maids und Hosts. Dank diesen fleißigen Menschen, den Partnern und den Unterstützern war es überhaupt möglich, eine so große Veranstaltung zu stemmen.

Die Convention bietet Anime-, Manga- und Japan-Begeisterten als einzigartige Anime-Messe in Düsseldorf einen Treffpunkt. Neben vielen interessanten Ausstellern und Händlern bietet die DoKomi ein unverwechselbares Entertainment-Angebot. Neben dem Maid-Café und dem Host-Club, gibt es auf der Messe in zahlreichen Workshops die Möglichkeit, Anime- und Japan-relevante Themen näher kennenzulernen. Viele andere spannende Programmpunkte runden das Gesamtangebot der Messe ab. Egal ob du Interesse an Manga, Fotografie, japanischer Musik hast, Leute kennenlernen möchtest oder einfach nur Anime-Merchandise kaufen willst: auf der DoKomi ist für Jeden das richtige dabei.


Was heißt DoKomi eigentlich?

Der Begriff „DoKomi“ ist eine Abkürzung für die japanische Bezeichnung „Doitsu Komikku Maketto“. Übersetzt heißt das so viel wie „Deutscher Comic Markt“ und ist damit als Hommage an die japanische Comiket – die größte Anime/Manga-Convention in Japan – angelehnt. Deshalb wird das K in DoKomi auch groß geschrieben.


Unsere Sichtweise der DoKomi 2018

Tag 1 –Samstag

Ursprünglich wollten wir gerne schon am Freitag Abend zur DoKomi fahren, da es uns beiden aber nicht so gut ging, haben wir das auf den nächsten Morgen verschoben. Somit sind wir in aller Hergottsfrüh aus dem Haus gegangen und ab in Richtung Düsseldorf. Der erste Stop war das Auto abzustellen und bei der lieben Kim zu frühstücken. Sie war unsere Gastgeberin für das Wochenende und wir sind immer noch sehr glücklich darüber, dass sie uns so lieb mit offenen Armen empfangen hat. Da wir sie leider zeitlich verpasst haben, hat uns wenigstens Paufi empfangen. Wir haben dann gemütlich gefrühstückt und haben uns langsam auf den Weg zur DoKomi gemacht.

Die Reise zur DoKomi war mit Bus und Bahn zwar länger, als ich es gedacht hätte, trotzdem war es absolut vertretbar. Wir haben uns beide ein 48-Stunden Ticket für den Nahverkehr gekauft und konnten so ungebunden mit allem fahren, um ans Ziel zu kommen. Zeitlich waren wir definitiv in der Zeit, weil wir eh zu früh losgefahren sind. Im Bus haben wir dann noch Mashiro getroffen.

Aus dem Bus raus und direkt schon den lieben Dome von Anihabara gesichtet. Und natürlich haben wir uns alle erst mal verquatscht. Für die anderen war das aber okay und wir sind mit unseren Presseausweisen sehr unproblematisch hereingekommen. Der Einlass war für uns sooo viel besser, als im Vorjahr! Letztes Jahr war alles etwas durcheinander, niemand der Helfer wusste wo wir hin sollten. Aber diesmal war es für die Presse und VIP wirklich toll gemacht. Ganz großes Lob an dieser Stelle. Aber auch von den normalen Besucher haben wir nichts gehört, dass es schlechter oder genauso schlimm war wie letztes Jahr. Da sieht man eben, dass es vollkommen okay ist, mal einen Fehler zu machen, das aber mit einer Verbesserung wieder gut machen kann.

In der Halle angekommen, in der alle Händler ihre Stände aufgebaut hatten, haben wir zuerst einige der Anime Publisher und Manga Verlage besucht und ein bisschen mit den jeweiligen Verantwortlichen gequatscht. Dafür finde ich Conventions immer sehr schön, da kann man sich miteinander austauschen, was im Alltag mit E-Mails eher schwer ist. Hier sind wirklich Leute dabei, wo ich sehr froh bin, dass ich “mit ihnen zusammen arbeiten darf”. Freut mich sehr, dass der Blog uns dies ermöglicht. Hier im Foto seht ihr den Stand von Animoon von der Seite mit ihren Roll-Ups. Und hier haben wir dann auch unseren Kumpel Michael getroffen.

Als nächstes hat es uns mit Michael zu dritt in die Gaming Halle verschlagen. Uns ist sofort ein großer Block in der Mitte aufgefallen. Dort waren einige Spielekonsolen aufgebaut und insgesamt waren hier 10 Stände vertreten. Nach kurzem erfragen, haben wir dann gesagt bekommen, dass dies die Indie Arena Booth ist. Man konnte sich hier eine Stempelkarte geben lassen, auf der alle 10 Stände abgedruckt waren. Das klang interessant, also haben wir das gemacht. Angefangen hat unsere Runde hier am Stand von Radical Fish Games. Sie hatten drei PCs mit ihrem Spiel Cross Cult aufgebaut, so, dass jeder von uns die Demo spielen konnte. Hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Das war von den Ständen definitiv eines meiner Highlights.

Tiny Tanks war auch ein cooles Spiel, diesmal aber für Mehrspieler. Ich hatte so meine Probleme aber einen guten Einblick für das Spiel bekommen, das war gut. Mein zweites Highlights war jedoch der Stand von den Leuten von Ducks on the Water. Sie hatten insgesamt drei Spiele dabei und ich hatte hier meinen Spaß bei Shiggys Takoyaki. Hier fand ich es vor allem cool, dass ich mit den Spieleentwicklern ins Gespräch gekommen sind und sie mir einiges über das Spiel erzählt haben. Das werde ich definitiv so schnell nicht vergessen. War auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, die man ja sonst eher nicht hat. Wann kommt man als leidenschaftlicher Zocker denn schon mal in Berührung mit Entwicklern von Spielen? Aber auch die anderen Stände waren cool und man hat gemerkt, dass die Leute alle viel Liebe in ihre Spiele und deren Entwicklung gesteckt haben. Das war wirklich schön! Ich hätte sowas definitiv gerne öfter auf Conventions.

Wir haben irgendwann angefangen, uns Weiß Schwarz Karten zu kaufen. Allerdings konnten wir uns in dem Regel-Dschungel nicht zu Recht finden und hatten es daher nie gespielt. Auf der DoKomi hatte Bushiroad aber einen Stand und hat dort angeboten, dass ihre Mitarbeiter einem das Spiel beibringen. Fand ich auf jeden Fall richtig cool. Ich habe dadurch das Spiel auf jeden Fall sehr lieben gelernt und nerve Fuma nun regelmäßig, ob wir es endlich wieder spielen können. Hätte es uns auf der Convention niemand erklärt, würden die Karten wohl heute noch unbenutzt im Schrank liegen, das freut mich sehr. Zudem hatten sie ihr Handygame BanG Dream auch noch an einen Fernseher angeschlossen und es war richtig cool, den Leuten dabei zuzusehen! Ich spiele das Spiel ja schon eine ganze Weile, jemandem aber dabei zugucken, wie er den höchsten Schwierigkeitsgrad ohne Probleme schafft war wirklich eine tolle Erfahrung.

Wir hatten auf der DoKomi die Ehre, im Livestream von Moonflow aufzutreten und ein 15-Minütiges Interview machen zu dürfen. Leider hatten wir im Stress alle vergessen, dass jemand mal ein Foto von uns macht wie wir auf der Couch sitzen, also dann dieses hier von anderen Gästen. Die Erfahrung war auf jeden Fall wundervoll. Ich bin so froh, dass wir mit Moonflow ins Gespräch gekommen sind und wir diese Möglichkeit von ihnen bekommen haben! An dieser Stelle auch nochmal ein riesiges Dankeschön an Momo, die uns sowohl dafür vorgeschlagen hatte, als auch das Interview mit uns geführt hat. Wenn ihr das Interview verpasst habt, könnt ihr es hier nachsehen. Ich war vor dem Dreh sehr aufgeregt, als ich dann aber auf der Couch saß hat es sich schnell wieder gelegt, so empfand ich es zumindest. Nach dem Dreh hatten wir dann noch zufällig ein paar liebe Leute von Instagram getroffen. Fand ich sehr schön, dass sie uns angesprochen haben!

Nachdem wir es nach dem Auftritt bei Moonflow noch etwas ruhig angegangen sind, war es dann auch schon wieder so weit: Die Show von Shinji Schneider begann. Wir haben sein Programm kurz vorher zwar schon auf der Hanami 2018 gesehen, allerdings kannten es einige von unserer Gruppe noch nicht. Für uns war es dennoch schön, es nochmal zu hören und ich habe mindestens genauso viel gelacht, wie beim ersten Mal. Außerdem hat er auch am Ende ein anderes Lied gesungen. Alles in allem würde ich wohl sagen, dass sich jeder Auftritt von ihm lohnt, egal ob man das Programm schon kennt oder nicht. Den Mann sollte man aber so oder so auf jeden Fall mindestens einmal in seinem Leben auf der Bühne gesehen haben.

Um dem wunderschönen Tag den passenden Abschluss zu geben, sind wir Abends noch mit 6 Leuten ins Takumi in Düsseldorf gegangen. Wir mussten zwar schon etwas länger anstehen, es hat sich aber definitiv gelohnt! Da haben unsere Freunde mit denen wir da waren definitiv nicht zu viel Versprochen.

Wir hatten beide Ramen und Edamame, war wirklich köstlich!

Und wir haben die Gelegenheit noch genutzt, um ein schönes Gruppenfoto zu machen. Danke für den schönen Abend Paufi Mashiro Janny Michi! Danach waren Janny und Michi noch so nett, uns zu Kim zu fahren, damit wir nicht so spät mit dem Zug fahren müssen, vielen lieben Dank dafür nochmal! Am Abend haben wir dann zusammen noch unser Bett bzw. die Luftmatratze bei Kim aufgebaut und ich mir sind dann auch recht schnell die Augen zugefallen nach dem anstrengenden aber schönen Tag.


Tag 2 – Sonntag

Am Morgen sind wir alle zusammen recht früh aufgewacht, haben uns gemütlich das Essen angerichtet und dann einen schönen Morgen gehabt, bevor es zur Convention zurück ging, diesmal mit dem Auto von Kim.

Da Kim Helfer ist und wir somit etwas zu früh auf der Convention ankamen, haben wir uns noch etwas umgesehen und dann vor der Halle gewartet. Die Fotos sind vom Parkhaus aus entstanden, sieht wirklich gut aus. Und an dem Absperrband sieht man direkt schon, dass sie sich diesmal wirklich viel mehr Mühe gegeben haben mit den Schlangen an der Kasse bzw. am Eingang und es auch alles besser geklappt hat als letztes Jahr. Außerdem waren auch die Taschenkontrollen wesentlich besser geregelt. Da hinten wo der einzelne Tisch zur Kontrolle ist, war der Durchgang bzw. der Weg für die Presse und VIP.

Da wir als Presse eine halbe Stunde vor allen anderen rein durften, haben wir uns erst mal zusammen umgesehen. Nach einem kurzen Schlenker durch die Händlerhalle, wo noch nicht alle Stände fertig aufgebaut waren und man eh noch nichts kaufen konnte, sind wir in die Gaminghalle gegangen. Da die Halle noch leer war, ist mir hier auch viel mehr aufgefallen, worauf ich einen Tag vorher gar nicht geachtet hatte. Vor allem die Ecke mit Acarde Automaten war eine mega coole Idee! Um die Zeit bis alle Besucher reinkamen zu überbrücken haben wir dann noch an einem der Sony Ständen gezockt.

Raus aus der Gaminghalle, entdecke ich sofort einen mir bekannten Panda! Die Besucher durften rein und wie durch ein Wunder ist mir direkt Mia mit ihrem Freund Schimmi, dem Panda, ins Auge gesprungen. Das hat uns wirklich sehr gefreut, weil wir uns letztes Jahr nur ganz, ganz kurz gesehen hatten. Es ist immer schön, wenn man auf einer Convention auf Bekannte Gesichter trifft, die man auch nur aus dem Internet kennt. Conventions verbinden und das ist eine tolle Sache!

Wir haben die Chance genutzt und am Stand von Bushiroad nochmal Weiß Schwarz zusammen gespielt. Diesmal ohne jemanden, der uns die Regeln erklärte. Jedoch merkten wir bei diesem Spiel, wie viel wir über die Karten noch nicht wussten. Uns sind beim Spielen so viele Unklarheiten und Fragen begegnet. Es war schön, dass uns das nicht erst zu Hause aufgefallen ist, sondern wir vor Ort so noch  Menschen hatten, die das Spiel kennen und unsere Fragen beantworten konnten. Ich danke Bushiroad für diese Mühe und Möglichkeit. Und ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, auf Conventions bei einem Bushiroad Stand Weiß Schwarz zu spielen, auch wenn ihr es noch nicht könnt. Die Mitarbeiter haben sich wirklich viel Mühe beim erklären gegeben und Geduld gehabt.

Gegen Mittag haben wir uns alle gemeinsam in der Gaming Halle getroffen. Wir haben unser Community Treffen gehabt! Ich war so unfassbar glücklich, dass wirklich soo viele Leute gekommen sind! Ein paar, die sich angekündigt hatten, hatten es nicht geschafft, aber wir waren auch so eine gute Truppe. Es war so schön, die meisten von ihnen wieder zu sehen oder zum ersten Mal zu sehen. Wir hatten alle was um drüber quatschen zu können und hatten eine schöne Zeit miteinander. Ich danke allen, die zu dem Treffen gekommen sind von Herzen!

Gruppenfoto:  

Ich fand es echt cool, wie viel die DoKomi angeboten hat an Aktivitäten. Neben den ganzen Händlern, Publishern, Verlagen, Spielekonsolen, Events, und und und gab es wirklich viel zu entdecken! Sehr cool fand ich die kleine Insel in der Händlerhalle, wo Liegestühle aufgestellt waren. Das war eine wirklich schöne Athmosphäre mitten in der wuseligen Halle. Außerdem gab es auch in der Gaminghalle eine coole Hüpfburg (auf die mich Fuma nicht lassen wollte). Generell konnte einem bei dem riesigen Angebot gar keine Langweile aufkommen.

Abends sind wir dann noch in Düsseldorf umher gestreift und haben ein Restaurant gesucht, welches nicht völlig überfüllt war. Im Endeffekt mussten wir bei Takezo zwar recht lange warten, haben dann aber einen schönen Tisch für 6 Leute bekommen. Das warten hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich bin sehr froh, dass wir uns doch dazu entschieden hatten, Sonntag länger zu bleiben und noch Essen zu gehen. Das ergab sich eigentlich spontan und nur daraus, dass die mit denen wir hier Essen waren, am Samstag Abend keine Zeit haben. Manchmal soll es eben nicht so kommen wie geplant, sondern anders bzw. schöner. Das Essen war richtig lecker und die Kellner waren auch super.

Gruppenfoto:

Ein wirklich schönes Gruppenfoto zum Abschluss! Vielen lieben Dank für den tollen Tag bzw. Abend! Nach dem Essen sind wir dann noch zu Kim gefahren. Eigentlich wollten wir wegen unserer langen Heimreise nicht so lange bleiben, haben uns dann aber doch verquatscht, weil wir am Wochenende einfach zu wenig von Kim hatten, dadurch, dass sie als Helferin sehr eingespannt war. Hat sich aber wirklich gelohnt finde ich, auch wenn wir erst kurz vor Mitternacht Richtung Heimat gefahren sind.


Fazit:

Mia: Es war ein wirklich wundervolles Wochenende! Wir hatten so viel zu tun, dass wir gar nicht so viele Shows anschauen konnten, wie gewollt. Das Programm der DoKomi ist wirklich breit gefächert, dafür ist aber auch für jeden etwas dabei und das ist das schöne. Hier fühlt sich jeder willkommen, egal Anime Fan, Manga Fan oder Cosplayer und das ist wirklich schön. Genau das ist nicht auf jeder Convention der Fall und auf manchen Cons fühlt man sich auch einfach fremd und deplatziert, die DoKomi ist aber immer wieder wie ein “nach Hause kommen nach langer Zeit” und ich hoffe, das bleibt auch noch lange so!


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